LSD erlebt als Arbeitsdroge einen neuen Aufschwung im Silicon Valley
Der hohe Druck, in den Startups des Silicon Valley Erfolge im Job zu erzielen, führt seit einiger Zeit zu einem neuen Aufschwung einer Reihe altbekannter Drogen. Allerdings geht es keineswegs darum, sich nach all dem Stress im Büro etwas Entspannung zu verschaffen.
Eine wachsende Zahl von Beschäftigten greift hingegen zu verschiedenen Substanzen, um ihre Leistungsfähigkeit direkt im Job zu steigern. Und dabei geht es, wie das Magazin Rolling Stone berichtet, nicht um klassische Aufputschmittel wie Amphetamine. Stattdessen greift man zu verschiedenen psychedelischen Drogen wie LSD oder entsprechend wirksamen Pilzen.
Das Ziel besteht hier natürlich nicht darin, während der Arbeit seltsame Trips zu durchlaufen - das wäre dem Ergebnis wohl eher abträglich. Stattdessen greift das Konzept der Mikrodosierung um sich - die eingenommene Menge beläuft sich dabei maximal auf ein Zehntel dessen, was sonst konsumiert wird.
In dieser Dosis werden kaum wahrnehmbare Veränderungen am Bewusstsein zu spüren sein, erklärte Rick Doblin, Gründer der Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies, dem Magazin. Vielmehr sollen die Substanzen das Gefühl verschaffen, mehr Energie zu haben und kreativer zu sein.
Gänzlich neu ist diese Form des Konsums natürlich nicht. In den letzten Jahren nahm der Trend in diese Richtung nach Berichten mehrerer Experten aber zu - durchaus weltweit, besonders stark aber unter den jungen Beschäftigten der Trend-Branchen in Kalifornien.
Glaubt man den Schilderungen von Konsumenten, hätte die Einnahme kleiner Mengen alle paar Tage letztlich nicht nur positive Effekte auf den Job, sondern würde auch verschiedene Probleme wie Migräne, Persönlichkeitsstörungen und Depressionen vermindern. Allerdings kann dies auch schlicht daran liegen, dass weniger einer anderen Substanz namens Adderall konsumiert wird, die unter Programmierern in den letzten Jahren starke Verbreitung fand. Bei dieser handelt es sich um eine Kombination aus verschiedenen Amphetaminen und Psychedelika, die eigentlich als Medikament zur Behandlung von ADHS eingesetzt wird.
Das Ziel besteht hier natürlich nicht darin, während der Arbeit seltsame Trips zu durchlaufen - das wäre dem Ergebnis wohl eher abträglich. Stattdessen greift das Konzept der Mikrodosierung um sich - die eingenommene Menge beläuft sich dabei maximal auf ein Zehntel dessen, was sonst konsumiert wird.
In dieser Dosis werden kaum wahrnehmbare Veränderungen am Bewusstsein zu spüren sein, erklärte Rick Doblin, Gründer der Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies, dem Magazin. Vielmehr sollen die Substanzen das Gefühl verschaffen, mehr Energie zu haben und kreativer zu sein.
Gänzlich neu ist diese Form des Konsums natürlich nicht. In den letzten Jahren nahm der Trend in diese Richtung nach Berichten mehrerer Experten aber zu - durchaus weltweit, besonders stark aber unter den jungen Beschäftigten der Trend-Branchen in Kalifornien.
Glaubt man den Schilderungen von Konsumenten, hätte die Einnahme kleiner Mengen alle paar Tage letztlich nicht nur positive Effekte auf den Job, sondern würde auch verschiedene Probleme wie Migräne, Persönlichkeitsstörungen und Depressionen vermindern. Allerdings kann dies auch schlicht daran liegen, dass weniger einer anderen Substanz namens Adderall konsumiert wird, die unter Programmierern in den letzten Jahren starke Verbreitung fand. Bei dieser handelt es sich um eine Kombination aus verschiedenen Amphetaminen und Psychedelika, die eigentlich als Medikament zur Behandlung von ADHS eingesetzt wird.
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Christian Kahle
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