Deutsche Telekom soll die "Volksverschlüsselung" weit verbreiten
Nach dem Volks-PC und dem Volks-DSL soll nun die Volksverschlüsselung eine möglichst breite Nutzerschaft finden. Bereits auf der CeBIT vom Fraunhofer-Institut vorgestellt, ist nun die Deutsche Telekom und damit der größte Provider des Landes mit an Bord.
Infografik: Die Geschichte der Kryptographie
Die Informatiker beim Fraunhofer haben sich in der letzten Zeit intensiv mit der Entwicklung der Software beschäftigt, die es ohne größeren Aufwand möglich machen soll, die E-Mail-Kommunikation ordentlich zu verschlüsseln. Da die Forscher-Gesellschaft aber kaum größere Teile der Öffentlichkeit erreichen kann, wird ein Partner wie die Telekom benötigt, um die Software auch tatsächlich unter die Leute zu bringen.
Ein praktischer Einsatz ist allerdings aktuell noch nicht möglich. Die Arbeiten an dem gesamten System ziehen sich derzeit noch hin. Mit einer ersten Veröffentlichung ist den Angaben zufolge irgendwann in der ersten Hälfte des kommenden Jahres zu rechnen. Das dürfte daran liegen, dass nicht nur die Software an sich geschrieben werden muss, sondern unterstützend auch eine öffentliche Infrastruktur zur Verfügung stehen soll.
Nach der normalen Installation der kostenlosen Software soll diese automatisch den Rechner nach Programmen durchsuchen, an die sie andocken kann. Das können auf einem Windows-PC beispielsweise Outlook oder Thunderbird sein. Außerdem wird ein Schlüsselpaar erzeugt. Der öffentliche Key kann dann auf einem eigens eingerichteten Schlüssel-Server hinterlegt werden - dieses Verfahren ist grundsätzlich bekannt. Während sich die Nutzer von PGP früher allerdings noch persönlich gegenseitig Schlüssel signierten, damit deren Echtheit bestätigt wurde, sollen hier dann die digitalen Zusatzfeatures des neuen Personalausweises zum Einsatz kommen.
Zum Start wird die Software erst einmal mit dem S/MIME-Standard arbeiten. Eine spätere Version solle dann aber auch OpenPGP mitbringen - was es dann ermöglichen würde, dass sich auch Telekom-Kunden mit Volksverschlüsselung und Nutzer der großen Anbieter Web.de und GMX miteinander austauschen können.
Infografik: Die Geschichte der Kryptographie
Die Informatiker beim Fraunhofer haben sich in der letzten Zeit intensiv mit der Entwicklung der Software beschäftigt, die es ohne größeren Aufwand möglich machen soll, die E-Mail-Kommunikation ordentlich zu verschlüsseln. Da die Forscher-Gesellschaft aber kaum größere Teile der Öffentlichkeit erreichen kann, wird ein Partner wie die Telekom benötigt, um die Software auch tatsächlich unter die Leute zu bringen.
Ein praktischer Einsatz ist allerdings aktuell noch nicht möglich. Die Arbeiten an dem gesamten System ziehen sich derzeit noch hin. Mit einer ersten Veröffentlichung ist den Angaben zufolge irgendwann in der ersten Hälfte des kommenden Jahres zu rechnen. Das dürfte daran liegen, dass nicht nur die Software an sich geschrieben werden muss, sondern unterstützend auch eine öffentliche Infrastruktur zur Verfügung stehen soll.
Nach der normalen Installation der kostenlosen Software soll diese automatisch den Rechner nach Programmen durchsuchen, an die sie andocken kann. Das können auf einem Windows-PC beispielsweise Outlook oder Thunderbird sein. Außerdem wird ein Schlüsselpaar erzeugt. Der öffentliche Key kann dann auf einem eigens eingerichteten Schlüssel-Server hinterlegt werden - dieses Verfahren ist grundsätzlich bekannt. Während sich die Nutzer von PGP früher allerdings noch persönlich gegenseitig Schlüssel signierten, damit deren Echtheit bestätigt wurde, sollen hier dann die digitalen Zusatzfeatures des neuen Personalausweises zum Einsatz kommen.
Zum Start wird die Software erst einmal mit dem S/MIME-Standard arbeiten. Eine spätere Version solle dann aber auch OpenPGP mitbringen - was es dann ermöglichen würde, dass sich auch Telekom-Kunden mit Volksverschlüsselung und Nutzer der großen Anbieter Web.de und GMX miteinander austauschen können.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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