Lenovo muss Smartphones für über 300 Millionen Dollar wegwerfen
Die allgemeine Lage in verschiedenen Marktsegmenten und die Eingliederung übernommener Unternehmen machen dem Hardware-Hersteller Lenovo zu schaffen. Das Unternehmen musste aufgrund dessen erstmals seit sechs Jahren einen Verlust ausweisen - und das dann gleich richtig.
Für das zu Ende gegangene Quartal stand unter dem Strich ein Fehlbetrag von 714 Millionen Dollar. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 262 Millionen Dollar ausweisen können. Immerhin schaffte man es aber, ein solides Wachstum hinzulegen: Der Umsatz ging um 16 Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar nach oben, was aber eben auch an den Übernahmen liegt.
Die roten Zahlen wurden im Grunde auch erwartet. Denn Sonderausgaben von über 900 Millionen Dollar - unter anderem für eine Neustrukturierung des Konzerns - hinterlassen natürlich Spuren. Sowohl das Smartphone- als auch das Servergeschäft müssen immerhin komplett neu aufgestellt werden, nachdem die Übernahmen von Motorola und der Server-Sparte von IBM abgeschlossen wurden.
Wobei die Restrukturierung lediglich rund zwei Drittel der Sonderposten ausmachte. Hinzu kommt eine Abschreibung in Höhe von 324 Millionen Dollar, die Folge einer Anpassung der Lagerbestände der Mobilfunksparte ist, wie es so schön heißt. Dahinter verbirgt sich schlicht die Tatsache, dass eine ganze Reihe von Smartphones auf der Halde landeten, weil sie nicht abverkauft werden konnten.
Der wichtigste Geschäftsbereich Lenovos sind aber nach wie vor die PCs, Notebooks und Tablets. Diese machen immerhin rund zwei Drittel des gesamten Umsatzes aus und Lenovo hatte viel investiert, um die Marktführung zu erobern. Nun aber machte der vergleichsweise starke Dollar dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. Die Wechselkurse sorgten dafür, dass Lenovo-Geräte in wichtigen Märkten in Europa teurer wurden und sich entsprechend schlechter verkauften. Das führte letztlich zu einem Umsatzrückgang um satte 17 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar in dem Bereich.
Die roten Zahlen wurden im Grunde auch erwartet. Denn Sonderausgaben von über 900 Millionen Dollar - unter anderem für eine Neustrukturierung des Konzerns - hinterlassen natürlich Spuren. Sowohl das Smartphone- als auch das Servergeschäft müssen immerhin komplett neu aufgestellt werden, nachdem die Übernahmen von Motorola und der Server-Sparte von IBM abgeschlossen wurden.
Wobei die Restrukturierung lediglich rund zwei Drittel der Sonderposten ausmachte. Hinzu kommt eine Abschreibung in Höhe von 324 Millionen Dollar, die Folge einer Anpassung der Lagerbestände der Mobilfunksparte ist, wie es so schön heißt. Dahinter verbirgt sich schlicht die Tatsache, dass eine ganze Reihe von Smartphones auf der Halde landeten, weil sie nicht abverkauft werden konnten.
Der wichtigste Geschäftsbereich Lenovos sind aber nach wie vor die PCs, Notebooks und Tablets. Diese machen immerhin rund zwei Drittel des gesamten Umsatzes aus und Lenovo hatte viel investiert, um die Marktführung zu erobern. Nun aber machte der vergleichsweise starke Dollar dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. Die Wechselkurse sorgten dafür, dass Lenovo-Geräte in wichtigen Märkten in Europa teurer wurden und sich entsprechend schlechter verkauften. Das führte letztlich zu einem Umsatzrückgang um satte 17 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar in dem Bereich.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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