Lenovo bringt mit dem Miix 700 das eindeutig bessere Surface

Der Computer-Konzern Lenovo hat auf der IFA sein neues Miix 700 vorgestellt, bei dem auf den ersten Blick klar wird, dass man es hier mit einem direkten Konkurrenten zu Microsofts Surface-Tablet zu tun hat. Der Nutzer bekommt hier tatsächlich ein vergleichbares System in die Hand - das an einigen Stellen besser ist als das Original.

Auch bei dem Lenovo-Gerät gehört zum eigentlichen Tablet, das mit einem Ständer aufrecht wie ein Notebook-Display genutzt werden kann, ein Cover mit Tastatur. Dieses verbindet sich über eine Magnethalterung mit dem eigentlichen Tablet. Ersten Eindrücken zufolge bietet das Keyboard dabei eine bessere Haptik als das Microsoft-Gerät.

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Während das Surface unter der Haube nicht gerade mit dem Besten ausgestattet ist, was Intel in Sachen Prozessoren zu bieten hat, kann das Miix hier mit einem Core M7-Chip aus der neuen Skylake-Generation punkten. Diesem stehen je nach Konfiguration bis zu 8 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Außerdem verbaut Lenovo eine SSD mit 256 Gigabyte Speicherplatz.

Mehr Auflösung und RealSense 3D

Das Display kommt mit einer Bilddiagonale von 12 Zoll, auf der sich 2.160 x 1.440 Pixel verteilen - was ebenfalls etwas mehr ist als beim Suface. An der Vorder- und Rückseite finden sich außerdem jeweils Kamera-Systeme mit 5-Megapixel-Sensoren. Wer es wünscht, erhält das Gerät sogar mit Intels RealSense 3D-Kameratechnologie, was unter Windows 10 beispielsweise einen Login per Gesichtserkennung ermöglicht.

Das neue Lenovo-System wiegt dabei rund 770 Gramm, fällt also in der Tasche letztlich kaum auf. Allerdings ist es noch nicht sofort zu haben. Laut dem Hersteller kann ab November mit der Auslieferung gerechnet werden. Das Miix 700 soll dann zu einem Preis von 699 Dollar zu haben sein. Das ist zwar etwas mehr, als Microsoft für das Surface 3 haben will, dafür bekommt der Nutzer aber eben auch wesentlich mehr geboten. Hinsichtlich der Leistung ist das Gerät so eigentlich eher mit dem Surface Pro 3 zu vergleichen, das aber auch deutlich teurer ist. Insofern bleibt abzuwarten, wie Microsoft mit seiner nächsten Surface-Generation, die im Herbst ebenfalls mit Skylake-Chips kommen soll, auf diese Vorlage reagiert.
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