007 & Mockingjay: Kinobesuche nur noch unter ständiger Beobachtung
Wer die zwei wohl größten Produktionen der Filmbranche zu diesem Jahresabschluss in britischen Kinos sehen will, wird sich vermutlich eher wie in einem Hochsicherheits-Bereich fühlen. Denn hier sollen noch einmal zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um das Abfilmen für Releases im Internet zu verhindern.
Wie das Magazin IBTimes unter Berufung auf Vertreter der Filmindustrie berichtet, sollen die ohnehin schon länger vorhandenen Sicherheits-Vorkehrungen beim neuesten James Bond-Film "Spectre" noch einmal deutlich ausgebaut werden. Gleiches gilt für die Vorführungen des abschließenden Teils der Hunger Games-Saga "Mockingjay Part 2".
Für den Filmfreund wird dies unter anderem bedeuten, dass er sich damit anfreunden muss, Kino-Personal zu erleben, das mit Nachtsichtgeräten auf dem Kopf in den Sälen patrouilliert. Diese sollen so erkennen, wenn jemand im Publikum versucht, die jeweilige Produktion von der Leinwand abzufilmen.
"Je größer der Film und je stärker das Interesse an ihm, umso höher ist das Risiko", begründete Kieron Sharp, Chef der Anti-Piracy-Organisation Federation Against Copyright Theft (FACT), die geplanten Maßnahmen. Daher habe man bereits dafür gesorgt, dass bei den beiden fraglichen Produktionen zusätzliches Personal zur Verfügung steht. "James Bond stellt ein großes Risiko dar und wir arbeiten mit den Kino-Betreibern und Verleihern zusammen, um sicherzustellen, dass wir alles Mögliche getan haben. Wir wollen wirklich nicht erleben, dass der aufgenommen wird."
Für den Filmfreund wird dies unter anderem bedeuten, dass er sich damit anfreunden muss, Kino-Personal zu erleben, das mit Nachtsichtgeräten auf dem Kopf in den Sälen patrouilliert. Diese sollen so erkennen, wenn jemand im Publikum versucht, die jeweilige Produktion von der Leinwand abzufilmen.
"Je größer der Film und je stärker das Interesse an ihm, umso höher ist das Risiko", begründete Kieron Sharp, Chef der Anti-Piracy-Organisation Federation Against Copyright Theft (FACT), die geplanten Maßnahmen. Daher habe man bereits dafür gesorgt, dass bei den beiden fraglichen Produktionen zusätzliches Personal zur Verfügung steht. "James Bond stellt ein großes Risiko dar und wir arbeiten mit den Kino-Betreibern und Verleihern zusammen, um sicherzustellen, dass wir alles Mögliche getan haben. Wir wollen wirklich nicht erleben, dass der aufgenommen wird."
Spaß im Hochsicherheitstrakt
Nachtsichtgeräte seien in den Kinos ohnehin schon vorhanden, werden aber bisher eher dezent für stichprobenhafte Blicke in den Zuschauerraum eingesetzt. Was die genannten Produktionen angeht, soll aber deutlich mehr passieren. Die Zuschauer werden also nicht nur damit leben müssen, dass sie schärfer kontrolliert werden, sondern auch, dass sie jemand während der gesamten Vorführung beobachtet.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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