Xbox One wurde mit verdeckter Reklame durch YouTuber beworben
Die Gamer-Plattform Machinima ist wegen verdeckter Werbung ins Visier der US-Behörden geraten. Das Unternehmen hatte verschiedenen Mitgliedern teils ziemlich hohe Beträge gezahlt, wenn sie positive Beiträge über Microsofts neue Spielekonsole Xbox One veröffentlichten.
Zum Start der Konsole hatte Microsoft das Marketing-Unternehmen Starcom MediaVest mit der Durchführung einer Werbekampagne für das neue Produkt betraut, die auf verschiedenen Ebenen für Aufmerksamkeit sorgen sollte. Im Zuge dessen holte Starcom auch Machinima ins Boot. Die Plattform garantierte dabei Xbox One-Videos von Teilnehmern, die einigen Einfluss auf ihr Publikum haben, und brachte es dabei auf mindestens 19 Millionen Abrufe derselben, wie aus den Unterlagen der US-Handelsaufsicht FTC hervorgeht.
Im Zuge dessen erhielten die einige Video-Produzenten schon vorab Zugang zu der neuen Spielekonsole. Wie die Ermittlungen ergaben, haben zwei von ihnen außerdem 30.000 und 15.000 Dollar für die Produktion von Videos über das Produkt erhalten, die zusammen bereits auf rund eine Million Abrufe kamen. Eine größere Gruppe wurde hingegen nach Abrufen bezahlt: Für jeweils tausend Streams von Clips, in denen sie ihre - positiven - Erfahrungen mit der Xbox One zeigten, erhielten sie einen Dollar. Maximal 25.000 Dollar waren hier aber als Obergrenze angesetzt.
Die Handelsaufsicht nahm an der Sache Anstoß, da hier offensichtliche Werbung in ein scheinbar unabhängiges Umfeld gesetzt wurde. Die Verbraucher wurden schlicht nicht darüber informiert, dass sie es hier nicht mit echten Tests zu tun hatten, sondern mit bezahlter Reklame.
Die Sache endete jetzt mit einer gütlichen Einigung zwischen Machinima und der Behörde. Darin verpflichtete sich die Betreiber-Firma, solche Marketing-Aktionen zukünftig zu unterlassen. Außerdem zahlte sie eine Summe in nicht genannter Höhe an den Staat. Seitens Machinima bemühte man sich aber auch klarzustellen, dass der in Frage stehende Zeitraum das Jahr 2013 war, als das derzeitige Management noch nicht in verantwortlicher Position war.
Microsoft und Starcom kamen glimpflich aus der Sache heraus - sie hatten sich, als die Behörde die Ermittlungen aufnahm, schnell aus der Zusammenarbeit mit Machinima zurückgezogen. Hinzu kam, dass es sonst keine vergleichbaren Fälle im Zuge des Marketings für die Xbox One gab, so dass die Behörde quasi annehmen musste, dass die Art der Umsetzung vor allem von Machinima ausging.
Im Zuge dessen erhielten die einige Video-Produzenten schon vorab Zugang zu der neuen Spielekonsole. Wie die Ermittlungen ergaben, haben zwei von ihnen außerdem 30.000 und 15.000 Dollar für die Produktion von Videos über das Produkt erhalten, die zusammen bereits auf rund eine Million Abrufe kamen. Eine größere Gruppe wurde hingegen nach Abrufen bezahlt: Für jeweils tausend Streams von Clips, in denen sie ihre - positiven - Erfahrungen mit der Xbox One zeigten, erhielten sie einen Dollar. Maximal 25.000 Dollar waren hier aber als Obergrenze angesetzt.
Die Handelsaufsicht nahm an der Sache Anstoß, da hier offensichtliche Werbung in ein scheinbar unabhängiges Umfeld gesetzt wurde. Die Verbraucher wurden schlicht nicht darüber informiert, dass sie es hier nicht mit echten Tests zu tun hatten, sondern mit bezahlter Reklame.
Die Sache endete jetzt mit einer gütlichen Einigung zwischen Machinima und der Behörde. Darin verpflichtete sich die Betreiber-Firma, solche Marketing-Aktionen zukünftig zu unterlassen. Außerdem zahlte sie eine Summe in nicht genannter Höhe an den Staat. Seitens Machinima bemühte man sich aber auch klarzustellen, dass der in Frage stehende Zeitraum das Jahr 2013 war, als das derzeitige Management noch nicht in verantwortlicher Position war.
Microsoft und Starcom kamen glimpflich aus der Sache heraus - sie hatten sich, als die Behörde die Ermittlungen aufnahm, schnell aus der Zusammenarbeit mit Machinima zurückgezogen. Hinzu kam, dass es sonst keine vergleichbaren Fälle im Zuge des Marketings für die Xbox One gab, so dass die Behörde quasi annehmen musste, dass die Art der Umsetzung vor allem von Machinima ausging.
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Christian Kahle
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