Ashley Madison-Hack: Alle Daten von Seitensprung-Fans öffentlich
Beim Dating-Portal Ashley Madison, das sich auf die Vermittlung von Seitensprüngen spezialisiert hat, haben sich die Befürchtungen nun bewahrheitet: Angreifer, die vor einigen Wochen die Server gehackt hatten, stellten jetzt die kompletten Nutzerdaten der letzten Jahre ins Netz.
Für den Einbruch in die Systeme der Plattform ist eine Gruppe verantwortlich, die sich "Impact Team" nennt. Diese hatten im Juli damit gedroht, die Daten zu veröffentlichen, wenn die Webseite nicht vom Netz genommen wird. Als das Unternehmen Avid Life Media (ALM), das hinter dieser und verschiedenen anderen Dating-Seiten steht, dem nicht nachkam, ließ die Gruppe ihren Drohungen nun Taten folgen.
Im Grunde finden sich hier verschiedene Informationen über die Nutzer der Plattform - darunter Namen, Adressen und teils auch Kreditkartendaten. Zumindest die Passwörter sind vom Seitenbetreiber aber in einer ausreichend starken Verschlüsselung abgespeichert worden, so dass hier kaum Gefahr eines Missbrauchs drohen dürfte. Insgesamt soll es sich um Informationen von rund 36 Millionen Nutzern aus zahlreichen Ländern handeln.
Pikant ist die Veröffentlichung vor allem wegen der Zielgruppe ihrer Kunden: Ashley Madison ist hauptsächlich darauf spezialisiert, Menschen aus festen Partnerschaften zu einem Seitensprung zu verhelfen. Für viele steht nun die Gefahr im Raum, dass der Hack ihre heimlichen Aktivitäten gegenüber Partnern, dem Freundes- und Bekanntenkreis oder Kollegen bekannt macht.
Echtheit bestätigt sich
Wie der Security-Spezialist Brian Krebs berichtet, könne man davon ausgehen, dass die Informationen authentisch sind. So hätten ihm gegenüber mehrere Personen, die bei der Plattform angemeldet sind, bestätigt, dass ihre dort hinterlassenen Daten in dem Bestand enthalten waren. Insgesamt stellte Impact Team eine 35 Gigabyte große Kopie einer Reihe von Datenbanken online.Im Grunde finden sich hier verschiedene Informationen über die Nutzer der Plattform - darunter Namen, Adressen und teils auch Kreditkartendaten. Zumindest die Passwörter sind vom Seitenbetreiber aber in einer ausreichend starken Verschlüsselung abgespeichert worden, so dass hier kaum Gefahr eines Missbrauchs drohen dürfte. Insgesamt soll es sich um Informationen von rund 36 Millionen Nutzern aus zahlreichen Ländern handeln.
Pikant ist die Veröffentlichung vor allem wegen der Zielgruppe ihrer Kunden: Ashley Madison ist hauptsächlich darauf spezialisiert, Menschen aus festen Partnerschaften zu einem Seitensprung zu verhelfen. Für viele steht nun die Gefahr im Raum, dass der Hack ihre heimlichen Aktivitäten gegenüber Partnern, dem Freundes- und Bekanntenkreis oder Kollegen bekannt macht.
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Christian Kahle
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