Dating-Apps sind laut IBM eine bedeutende Gefahr für Unternehmen
IBM hat sich zahlreiche Dating-Apps für das mobile Betriebssystem Android angesehen und kommt zum Fazit, dass diese vor allem für Firmen, die BYOD unterstützen, ein großes Gefahrenpotenzial darstellen. Denn mehr als die Hälfte der untersuchten Anwendungen habe mittelschwere bis große Sicherheitslücken.
"Bring Your Own Device" (BYOD) ist aktuell ein großes Thema, hier erlauben Unternehmen ihren Mitarbeitern es, ein privates Smartphone oder sonstiges IT-Gerät sowohl für geschäftliche als auch private Zwecke einzusetzen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters birgt das aber vor allem im Zusammenhang mit Dating-Apps ein großes Gefahrenpotenzial.
Problematisch bei solchen Apps ist auch die Vielzahl an Berechtigungen bzw. Funktionen, die sie einfordern und mitbringen, darunter Messaging, Fotofunktionen und Standortbestimmung. IBM hat sich aber nicht nur generell derartige Apps angesehen, sondern vor allem auch deren Einsatz in Unternehmen: Dabei konnte man feststellen, dass mehr als die Hälfte der Mitarbeiter eine App zur Partnersuche auf einem auch geschäftlich genutzten Gerät installiert hatte.
Mehr als die Hälfte
Denn in einer Studie des IT-Konzerns IBM wurden insgesamt 41 Anwendungen für Partnervermittlung analysiert, laut den Sicherheitsforschern fielen 26 von ihnen durch, da bei ihnen mittlere bis schwere Sicherheitsmängel festgestellt werden konnten. Namen nannte IBM keine, eigenen Angaben nach seien aber die jeweiligen Anbieter über die Schwachstellen informiert worden.Problematisch bei solchen Apps ist auch die Vielzahl an Berechtigungen bzw. Funktionen, die sie einfordern und mitbringen, darunter Messaging, Fotofunktionen und Standortbestimmung. IBM hat sich aber nicht nur generell derartige Apps angesehen, sondern vor allem auch deren Einsatz in Unternehmen: Dabei konnte man feststellen, dass mehr als die Hälfte der Mitarbeiter eine App zur Partnersuche auf einem auch geschäftlich genutzten Gerät installiert hatte.
Bedenken ausgeschaltet
Problematisch ist dabei vor allem, dass insbesondere Nutzer von Dating-Apps "unachtsam" werden und sich (freiwillig) höheren Gefahren aussetzen als sie es bei Mails oder Websites tun würden. Das liegt daran, dass viele bereitwillig etwaige Sicherheitsbedenken ausklammern, wenn sie von einem potenziellen Liebeskontakt angeschrieben werden wollen.
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