Rundfunkbeitrag: Schweizer entscheiden sich für deutsches Modell
In der Schweiz haben sich die Bürger dafür entschieden, die Beiträge für die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ebenso wie in Deutschland als haushaltsabhängige Abgabe zu organisieren. Das alte System, wo nach den genutzten Geräten bezahlt wird, schafft man somit ab.
Infografik: Rundfunkbeitrag: Europa im Vergleich
In Deutschland wurde die Organisation des Rundfunkbeitrages Anfang 2013 umgestellt. Seitdem muss sich jeder Haushalt in gleichem Maße an der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beteiligen - unabhängig davon, inwieweit die Angebote auch tatsächlich genutzt werden. Damit wird der Unterschied zwischen einem privaten Pay-TV-Dienst und einem Angebot, das unabhängig von Staat und Wirtschaft finanziert wird, klarer hervorgehoben.
Auch in der Schweiz stellte sich nun die Frage, wie man zukünftig verfahren will. In einer Volksabstimmung zum Thema fiel die Entscheidung denkbar knapp aus: In dem gestrigen Referendum stimmten 50,1 Prozent der teilnehmenden Wahlberechtigten für die Umstellung auf eine haushaltsabhängige Abgabe, die das bisherige System ersetzen soll.
Bisher sind in der Schweiz alle Haushalte verpflichtet, zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beizutragen, wenn in ihnen mindestens ein Empfänger zum Einsatz kommt. Rund 162 Euro wurden im Jahr fällig, wenn man nur ein Radio besaß, 280 Euro, wenn lediglich ein Fernseher in der Wohnung steht. Der Normalfall - also bei Besitz von Radio und Fernseher - sorgte für eine Beitragspflicht von 442 Euro. Eingerechnet wurden seit einiger Zeit auch so genannte neuartige Empfangsgeräte wie Mobiltelefone und Computer.
Durch die Umstellung, die nun beschlossen wurde, muss der normale Haushalt zukünftig weniger beitragen. Teurer wird es hingegen für jene, die bisher nur ein Radio oder gar keine Empfangsgeräte besaßen. Pauschal werden pro Haushalt zukünftig nun umgerechnet 382 Euro im Jahr fällig.
Infografik: Rundfunkbeitrag: Europa im Vergleich
In Deutschland wurde die Organisation des Rundfunkbeitrages Anfang 2013 umgestellt. Seitdem muss sich jeder Haushalt in gleichem Maße an der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beteiligen - unabhängig davon, inwieweit die Angebote auch tatsächlich genutzt werden. Damit wird der Unterschied zwischen einem privaten Pay-TV-Dienst und einem Angebot, das unabhängig von Staat und Wirtschaft finanziert wird, klarer hervorgehoben.
Auch in der Schweiz stellte sich nun die Frage, wie man zukünftig verfahren will. In einer Volksabstimmung zum Thema fiel die Entscheidung denkbar knapp aus: In dem gestrigen Referendum stimmten 50,1 Prozent der teilnehmenden Wahlberechtigten für die Umstellung auf eine haushaltsabhängige Abgabe, die das bisherige System ersetzen soll.
Bisher sind in der Schweiz alle Haushalte verpflichtet, zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beizutragen, wenn in ihnen mindestens ein Empfänger zum Einsatz kommt. Rund 162 Euro wurden im Jahr fällig, wenn man nur ein Radio besaß, 280 Euro, wenn lediglich ein Fernseher in der Wohnung steht. Der Normalfall - also bei Besitz von Radio und Fernseher - sorgte für eine Beitragspflicht von 442 Euro. Eingerechnet wurden seit einiger Zeit auch so genannte neuartige Empfangsgeräte wie Mobiltelefone und Computer.
Durch die Umstellung, die nun beschlossen wurde, muss der normale Haushalt zukünftig weniger beitragen. Teurer wird es hingegen für jene, die bisher nur ein Radio oder gar keine Empfangsgeräte besaßen. Pauschal werden pro Haushalt zukünftig nun umgerechnet 382 Euro im Jahr fällig.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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