Sehr schnelle optische Medien mit Terabyte-Kapazitäten sind möglich
Ein neues Konzept soll die Speicherkapazität und die Lesegeschwindigkeiten von optischen Datenträgern massiv erhöhen. Damit sollen entsprechende Medien den schnell wachsenden Anforderungen bei der Archivierung von Informationen in verschiedenen Anwendungsbereichen weiter gerecht werden können.
Schema des Verfahrens
Aktuell sind die Leistungsdaten optischer Datenträger recht begrenzt, weil in ihnen nur wenige Layer eingesetzt werden können. Zwar gab es schon verschiedene Versuche, viel mehr Speicherschichten zu verwenden, doch diese scheiterten an zu geringer Effizienz oder einer schwankender Datenqualität. An der Universität Stuttgart hat man nun ein Verfahren gefunden, mit dem das Problem gelöst werden kann.
Hier werden erstmals die Spektralinterferometrie mit der konfokalen Technik kombiniert. Statt der üblichen zwei Layer, mit denen bei den heutigen optischen Datenträgern gearbeitet wird, können so bis zu hundert Schichten eingesetzt und sauber ausgelesen werden, hieß es. Denn das neu entwickelte Verfahren ist in der Lage, optische Merkmale in verschieden tiefen Volumenbereichen simultan zu erfassen.
Weil die Informationen parallel mit verschiedenen Wellenlängen des Lichts ausgelesen werden, steigen auch die Lesegeschwindigkeiten rapide an. So wird es möglich, optische Datenträger zu bauen, die schnell sind und Informationsmengen im Terabyte-Bereich aufnehmen können. Konkrete Angaben dazu, welche Leistungen in der Praxis erreicht werden können, gab es allerdings noch nicht.
Wie es hieß, zeigte sich allerdings, dass die neue Technologie eine hohe Robustheit gegenüber Vibrationen während des Auslesevorgangs aufweist. Prinzipiell sei das Verfahren auch bei beschreibbaren optischen Datenspeichern anwendbar. Die Priorität liegt aber auf herkömmlich gepressten Medien, wie sie in den Anwendungsbereichen, für die die Technik bestimmt ist, am ehesten zum Einsatz kommen. Beispiele hierfür sind Archive von Bibliotheken oder die Sicherung wissenschaftlicher Daten.
Schema des Verfahrens
Aktuell sind die Leistungsdaten optischer Datenträger recht begrenzt, weil in ihnen nur wenige Layer eingesetzt werden können. Zwar gab es schon verschiedene Versuche, viel mehr Speicherschichten zu verwenden, doch diese scheiterten an zu geringer Effizienz oder einer schwankender Datenqualität. An der Universität Stuttgart hat man nun ein Verfahren gefunden, mit dem das Problem gelöst werden kann.
Hier werden erstmals die Spektralinterferometrie mit der konfokalen Technik kombiniert. Statt der üblichen zwei Layer, mit denen bei den heutigen optischen Datenträgern gearbeitet wird, können so bis zu hundert Schichten eingesetzt und sauber ausgelesen werden, hieß es. Denn das neu entwickelte Verfahren ist in der Lage, optische Merkmale in verschieden tiefen Volumenbereichen simultan zu erfassen.
Weil die Informationen parallel mit verschiedenen Wellenlängen des Lichts ausgelesen werden, steigen auch die Lesegeschwindigkeiten rapide an. So wird es möglich, optische Datenträger zu bauen, die schnell sind und Informationsmengen im Terabyte-Bereich aufnehmen können. Konkrete Angaben dazu, welche Leistungen in der Praxis erreicht werden können, gab es allerdings noch nicht.
Wie es hieß, zeigte sich allerdings, dass die neue Technologie eine hohe Robustheit gegenüber Vibrationen während des Auslesevorgangs aufweist. Prinzipiell sei das Verfahren auch bei beschreibbaren optischen Datenspeichern anwendbar. Die Priorität liegt aber auf herkömmlich gepressten Medien, wie sie in den Anwendungsbereichen, für die die Technik bestimmt ist, am ehesten zum Einsatz kommen. Beispiele hierfür sind Archive von Bibliotheken oder die Sicherung wissenschaftlicher Daten.
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Christian Kahle
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