Optische Datenträger: Markt ist weitgehend zusammengebrochen
In den vergangenen Jahren sind bereits verschiedene, einst gut laufende Märkte von der technischen Entwicklung geradezu überrannt worden. Einen massiven Zusammenbruch erlebte so auch das Geschäft mit den Rohlingen optischer Datenträger, das ebenso schnell aufblitzte, wie es wieder abflaute.
Infografik: Markt für Rohlinge
Es ist nicht einmal ganz 20 Jahre her, dass die ersten CD-Brenner in größeren Stückzahlen in der Bevölkerung verfügbar wurden. Schnell kam es zu einer regelrechten Flut von Selbstgebrannten, die an allen möglichen Stellen im Umlauf waren. Ging es anfangs noch vor allem um Eins-zu-Eins-Kopien von Musik-CDs, kam es schnell auch zu großen MP3-Sammlungen, die auf den Silberscheiben weitergereicht wurden. Immer häufiger wurden statt normaler Packungen mit einigen Rohlingen in Plastikhüllen gleich ganze Spindeln gekauft, um dem Bedarf Herr zu werden.
Kurze Zeit später war der Höhenflug aber auch schon vorbei. Immer weiter verbreitete und schnelle Breitband-Verbindungen und ausreichend Speicherplatz auf Festplatten und USB-Sticks sorgten schnell dafür, dass immer seltener der Aufwand des Brennens betrieben wurde. Seit der Mitte des letzten Jahrzehnts gehen die Zahlen verkaufter Rohlinge so immer weiter zurück.
Nach den Statistiken des Branchenverbandes Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GFU) konnten im Jahr 2005 noch fast eine Milliarde CD- und DVD-Rohlinge abgesetzt werden. Inzwischen ist der Bedarf um fast 85 Prozent eingebrochen. 156,5 Millionen leere Silberscheiben fanden im vergangenen Jahr noch Abnehmer. Das ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal ein Rückgang um 19 Prozent.
Interessant dabei ist dabei die Entwicklung des Verhältnisses zwischen der klassischen CD und der DVD - oder besser gesagt: die Nichtentwicklung. Den schrumpfenden Markt können sich beide Medienformen seit zehn Jahren quasi jeweils zur Hälfte untereinander aufteilen, obwohl der Preisunterschied zu den DVDs mit deutlich mehr Speicherplatz nicht mehr allzu groß ist.
Infografik: Markt für Rohlinge
Es ist nicht einmal ganz 20 Jahre her, dass die ersten CD-Brenner in größeren Stückzahlen in der Bevölkerung verfügbar wurden. Schnell kam es zu einer regelrechten Flut von Selbstgebrannten, die an allen möglichen Stellen im Umlauf waren. Ging es anfangs noch vor allem um Eins-zu-Eins-Kopien von Musik-CDs, kam es schnell auch zu großen MP3-Sammlungen, die auf den Silberscheiben weitergereicht wurden. Immer häufiger wurden statt normaler Packungen mit einigen Rohlingen in Plastikhüllen gleich ganze Spindeln gekauft, um dem Bedarf Herr zu werden.
Kurze Zeit später war der Höhenflug aber auch schon vorbei. Immer weiter verbreitete und schnelle Breitband-Verbindungen und ausreichend Speicherplatz auf Festplatten und USB-Sticks sorgten schnell dafür, dass immer seltener der Aufwand des Brennens betrieben wurde. Seit der Mitte des letzten Jahrzehnts gehen die Zahlen verkaufter Rohlinge so immer weiter zurück.
Nach den Statistiken des Branchenverbandes Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GFU) konnten im Jahr 2005 noch fast eine Milliarde CD- und DVD-Rohlinge abgesetzt werden. Inzwischen ist der Bedarf um fast 85 Prozent eingebrochen. 156,5 Millionen leere Silberscheiben fanden im vergangenen Jahr noch Abnehmer. Das ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal ein Rückgang um 19 Prozent.
Interessant dabei ist dabei die Entwicklung des Verhältnisses zwischen der klassischen CD und der DVD - oder besser gesagt: die Nichtentwicklung. Den schrumpfenden Markt können sich beide Medienformen seit zehn Jahren quasi jeweils zur Hälfte untereinander aufteilen, obwohl der Preisunterschied zu den DVDs mit deutlich mehr Speicherplatz nicht mehr allzu groß ist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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