Zukunftsmarkt: Facebook-Investor Thiel steckt sein Geld in Marihuana
Der Investor Peter Thiel, der unter anderem zu den frühen Geldgebern von Facebook gehörte, hat neben der Internet-Branche einen weiteren lukrativen Wachstumsmarkt für sich entdeckt: Die - zumindest im legalen Bereich - gerade neu entstehende Marihuana-Industrie.
Thiels Investment-Firma Founders Found beteiligt sich mit einem nicht näher spezifizierten Millionen-Dollar-Betrag an einer Finanzierungsrunde des Unternehmens Privateer Holdings. Dieses ist bereits seit einiger Zeit als Anbieter von medizinischen Cannabis-Produkten tätig und will nun nach der Legalisierung der Droge in einigen US-Bundesstaaten in den offenen Markt einsteigen.
Wie von Seiten des Investors zu vernehmen war, interessierte man sich schon seit einiger Zeit für einen Einstieg in den Geschäftsbereich. Das war aber nicht besonders einfach, da es fast nur zwei Arten von Anbietern gibt: Solche mit langer Erfahrung - die dann aber eben bereits illegal mit Cannabis-Produkten gehandelt haben - und solchen, die jetzt in voller Goldgräberstimmung ihr Glück versuchen wollen. Beide Sorten sind allerdings nicht gerade die Art von Unternehmen, in die Investment-Unternehmen mit gutem Ruf ihr Geld stecken wollen.
Privateer ist hier anders. Die Firma wurde 2011 gegründet, als Cannabis-Produkte für medizinische Anwendungen legalisiert wurden. Auch das Erscheinungsbild nach außen ist nicht so, wie man es sich vorstellen würde. In den Büros deutet wenig darauf hin, dass sich das Geschäft um Marihuana dreht und Mitbegründer Brendan Kennedy wirkt auch eher wie ein klassischer Mittelstands-Unternehmer.
Selbst bei den Produkten wird auf Seriosität geachtet und Kennedy mag nicht, was die Konkurrenz so tut. "Alles wird 'canna-irgendwas' oder 'mari-irgendwas' genannt - mit grünen und schwarzen Logos und Hanfblättern", sagte er. Seiner Ansicht nach werde sich Cannabis durchaus zu einem Mainstream-Produkt entwickeln - dafür müssten aber vor allem auch die billigen Subkultur-Klischees abgelegt werden.
So ganz kommt Privateer dann aber auch nicht an allem vorbei, was in der Szene eine Rolle spielt. Das erste Produkt für den öffentlichen Verkauf wird den Namen "Marley Natural" tragen. Dafür hatte Kennedy eine Kooperation mit der Familie Bob Marleys vereinbart.
Wie von Seiten des Investors zu vernehmen war, interessierte man sich schon seit einiger Zeit für einen Einstieg in den Geschäftsbereich. Das war aber nicht besonders einfach, da es fast nur zwei Arten von Anbietern gibt: Solche mit langer Erfahrung - die dann aber eben bereits illegal mit Cannabis-Produkten gehandelt haben - und solchen, die jetzt in voller Goldgräberstimmung ihr Glück versuchen wollen. Beide Sorten sind allerdings nicht gerade die Art von Unternehmen, in die Investment-Unternehmen mit gutem Ruf ihr Geld stecken wollen.
Privateer ist hier anders. Die Firma wurde 2011 gegründet, als Cannabis-Produkte für medizinische Anwendungen legalisiert wurden. Auch das Erscheinungsbild nach außen ist nicht so, wie man es sich vorstellen würde. In den Büros deutet wenig darauf hin, dass sich das Geschäft um Marihuana dreht und Mitbegründer Brendan Kennedy wirkt auch eher wie ein klassischer Mittelstands-Unternehmer.
Selbst bei den Produkten wird auf Seriosität geachtet und Kennedy mag nicht, was die Konkurrenz so tut. "Alles wird 'canna-irgendwas' oder 'mari-irgendwas' genannt - mit grünen und schwarzen Logos und Hanfblättern", sagte er. Seiner Ansicht nach werde sich Cannabis durchaus zu einem Mainstream-Produkt entwickeln - dafür müssten aber vor allem auch die billigen Subkultur-Klischees abgelegt werden.
So ganz kommt Privateer dann aber auch nicht an allem vorbei, was in der Szene eine Rolle spielt. Das erste Produkt für den öffentlichen Verkauf wird den Namen "Marley Natural" tragen. Dafür hatte Kennedy eine Kooperation mit der Familie Bob Marleys vereinbart.
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