Microsoft will in China Piraterie mit Alibaba in den Griff bekommen
China ist theoretisch ein Milliarden-Markt, in der Praxis ist es hingegen ein "Piraterie-Paradies" für Software aller Art. Besonders betroffen ist natürlich Microsoft, laut Aussagen des früheren Microsoft-CEOs Steve Ballmer seien neun von zehn Windows-Betriebssystemen in China Fälschungen.
Die Alibaba Group verpflichtet sich dabei, alle gefälschten Software-Produkte von der Seite zu entfernen, die Microsoft dort aufspüren kann. Betroffene chinesische Kunden, die eine Software über die Plattform guten Gewissens kaufen, sollen außerdem von Alibaba Unterstützung bekommen, von den Verkäufern der gefälschten Software-Produkte eine finanzielle Entschädigung zu erhalten.
Wie Neowin erläutert, wird die Vereinbarung das Piraterie-Problem in China nicht "lösen" und wohl nur eine vermeintlich kleine Auswirkung darauf haben. Allerdings ist auch ein kleiner Einschnitt auf einem Markt mit rund 1,3 Milliarden Menschen wohl eine Menge Geld wert.
Allerdings wird sich auch aus einem weiteren Grund erst zeigen, wie viel das tatsächlich wert ist: Denn in China wird nur ein verhältnismäßig (sehr) geringer Teil der Piraterie-Software online verkauft, sondern eher "auf der Straße."
Die Alibaba Group ist nicht nur in China tätig, sondern auch in zahlreichen weiteren asiatischen Ländern, seit September 2014 ist der Konzern auch an der Börse New York Stock Exchange (NYSE) notiert.
Siehe auch: Microsoft - 'Piraterie'-Rate in China bei 90 Prozent
Memorandum of Understanding
Microsoft hat nun laut einem Bericht von Neowin eine für das Redmonder Unternehmen sicherlich wichtige Vereinbarung getroffen: Mit Alibaba, der mit Abstand größten Online-Handelsplattform Chinas, hat Microsoft ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Dieser Deal dürfte Microsoft signifikante Erfolge gegen Piraterie seiner Produkte einbringen.Die Alibaba Group verpflichtet sich dabei, alle gefälschten Software-Produkte von der Seite zu entfernen, die Microsoft dort aufspüren kann. Betroffene chinesische Kunden, die eine Software über die Plattform guten Gewissens kaufen, sollen außerdem von Alibaba Unterstützung bekommen, von den Verkäufern der gefälschten Software-Produkte eine finanzielle Entschädigung zu erhalten.
Wie Neowin erläutert, wird die Vereinbarung das Piraterie-Problem in China nicht "lösen" und wohl nur eine vermeintlich kleine Auswirkung darauf haben. Allerdings ist auch ein kleiner Einschnitt auf einem Markt mit rund 1,3 Milliarden Menschen wohl eine Menge Geld wert.
Allerdings wird sich auch aus einem weiteren Grund erst zeigen, wie viel das tatsächlich wert ist: Denn in China wird nur ein verhältnismäßig (sehr) geringer Teil der Piraterie-Software online verkauft, sondern eher "auf der Straße."
Die Alibaba Group ist nicht nur in China tätig, sondern auch in zahlreichen weiteren asiatischen Ländern, seit September 2014 ist der Konzern auch an der Börse New York Stock Exchange (NYSE) notiert.
Siehe auch: Microsoft - 'Piraterie'-Rate in China bei 90 Prozent
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