Jetzt geht's los: Alibaba startet seine Expansion nach Europa
Der weltweit größte Online-Handelskonzern Alibaba macht einen ersten Schritt zur Expansion nach Europa. Die aktuell hier vorherrschenden Ableger der großen US-Unternehmen dürften dies mit einiger Besorgnis aufnehmen. Viele Verbraucher dürften hingegen auf ein wachsendes Angebot hoffen.
Infografik: Amazon vs. Alibaba
Wie die bulgarische Regierung mitteilte, traf sich der Premierminister des Landes gestern mit mehreren hochrangigen chinesischen Wirtschaftsvertretern. Diese hätten Bulgarien einen Besuch abgestattet, um Möglichkeiten für zukünftige Investitionen auszuloten. Und teilweise wurde es dabei schon recht konkret.
So habe Alibaba Pläne für den Aufbau eines ersten Logistikzentrums auf dem Kontinent. Von diesem aus könnten Kunden in verschiedenen europäischen Ländern einfacher bedient werden. Alibaba verfügt bereits über eine ganze Reihe von Kunden in Europa und auch in Deutschland, doch die Geschäfte sind aufgrund der Entfernung und der bürokratischen Hürden teilweise noch zu kompliziert.
Formal hat Amazon einen wesentlich höheren Umsatz in den Büchern stehen als der chinesische Konkurrent - allerdings beruht dies auf der unterschiedlichen Organisation der Geschäftsprinzipien. Betrachtet man die tatsächlichen Handelsaktivitäten, an denen die beiden Schwergewichte des E-Commerce beteiligt sind, ist Alibaba um ein Vielfaches größer. Hinzu kommt, dass der chinesische Konzern wesentlich breiter aufgestellt ist. Über die Plattformen unter seinem Dach laufen nahezu alle denkbaren Geschäfte vom kleinen Privatverkauf über die Kontakte zwischen Verbrauchern und dem Mittelstand bis hin zu den Transaktionen zwischen großen Konzernen.
Infografik: Amazon vs. Alibaba
Wie die bulgarische Regierung mitteilte, traf sich der Premierminister des Landes gestern mit mehreren hochrangigen chinesischen Wirtschaftsvertretern. Diese hätten Bulgarien einen Besuch abgestattet, um Möglichkeiten für zukünftige Investitionen auszuloten. Und teilweise wurde es dabei schon recht konkret.
So habe Alibaba Pläne für den Aufbau eines ersten Logistikzentrums auf dem Kontinent. Von diesem aus könnten Kunden in verschiedenen europäischen Ländern einfacher bedient werden. Alibaba verfügt bereits über eine ganze Reihe von Kunden in Europa und auch in Deutschland, doch die Geschäfte sind aufgrund der Entfernung und der bürokratischen Hürden teilweise noch zu kompliziert.
Sprungbrett in die EU
Bulgarien hingegen ist Mitglied der Europäischen Union und würde dem chinesischen Konzern somit einen Zugang zum gesamten EU-Wirtschaftsraum ermöglichen. Das Land würde aber nicht nur durch die normalen Effekte der Ansiedlung eines solchen Großkonzerns profitieren. In den Gesprächen ging es auch darum, dass die Produkte bulgarischer Unternehmen über die Handelsplattformen Alibabas einem internationalen Publikum zugänglich gemacht werden sollen.Formal hat Amazon einen wesentlich höheren Umsatz in den Büchern stehen als der chinesische Konkurrent - allerdings beruht dies auf der unterschiedlichen Organisation der Geschäftsprinzipien. Betrachtet man die tatsächlichen Handelsaktivitäten, an denen die beiden Schwergewichte des E-Commerce beteiligt sind, ist Alibaba um ein Vielfaches größer. Hinzu kommt, dass der chinesische Konzern wesentlich breiter aufgestellt ist. Über die Plattformen unter seinem Dach laufen nahezu alle denkbaren Geschäfte vom kleinen Privatverkauf über die Kontakte zwischen Verbrauchern und dem Mittelstand bis hin zu den Transaktionen zwischen großen Konzernen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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