China verlangt Zugriff auf Quellcode von Windows, iOS & Co
Ausländische Software-Hersteller müssen sich in China auf harte Zeiten einstellen. Die Regierung hat neue Regelungen erlassen, laut der alle IT-Unternehmen, die Behörden und andere wichtige Institutionen wie etwa Banken mit ihren Produkten versorgen wollen, gezwungen werden sollen, Zugriff auf den Quellcode ihrer Software zu gewähren.
Wie die New York Times berichtet, sind die neuen Vorgaben Teil eines Pakets, das bereits Ende 2014 beschlossen wurde. Unter anderem sehen sie vor, dass bis 2019 mindestens 75 Prozent der von Banken genutzten Technologieprodukte "sicher und kontrollierbar" sein müssen. Zwar ist noch nicht ganz klar, was darunter zu verstehen ist, doch offensichtlich will die Regierung so mehr Kontrolle über die Produkte ausländischer Hersteller erlangen.
Den neuen Regelungen zufolge, müssen die Firmen künftig uneingeschränkt Zugriff auf den Quellcode ihrer Produkte gewähren. Dies betrifft nicht nur reine Software-Produkte, sondern auch die Betriebssysteme und Firmware von Geräten. Firmen, die Banken ihre Hardware-Geräte anbieten wollen, müssen außerdem Forschungs- und Entwicklungszentren im "Reich der Mitte" einrichten, heißt es.
Darüber hinaus werden die Firmen gezwungen, für alle Mitarbeiter, die Wartungsaufgaben an den jeweiligen Systemen vornehmen, entsprechende Genemigungen der Behörden einzuholen. Darüber hinaus sollen sie sogar "Ports" schaffen, über die Beamte der Regierung und ihrer Behörden in die Lage versetzt werden, Management- und Überwachungs-Maßnahmen mit Blick auf die von der Hardware verarbeiteten Daten durchführen zu können.
Diverse Technologiefirmen haben inzwischen mit einem Brief an die Regierung auf die neuen Vorgaben reagiert. An dem Schreiben ist auch die US-Handelskammer beteiligt, die die Regelungen darin als "Protektionismus" bezeichnet und ein dringendes Umdenken der chinesischen Gesetzgeber fordert, weil man US-Firmen benachteiligt sieht. Hintergrund der auf den ersten Blick äußerst strikten Auflagen sind Sicherheitsbedenken.
Im Nachgang der Veröffentlichungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden im Bezug auf die Spionage- und Überwachungsaktivitäten westlicher und vor allem amerikanischer Geheimdienste versucht die chinesische Regierung die Abhängigkeit von Produkten aus dem Westen zu reduzieren. Man vermutet demnach Hintertüren und andere Spionageversuche. Erst vor kurzem hatte Apple zugestimmt, der Regierung tatsächlich Zugriff auf den Quellcode von iOS zu geben.
Den neuen Regelungen zufolge, müssen die Firmen künftig uneingeschränkt Zugriff auf den Quellcode ihrer Produkte gewähren. Dies betrifft nicht nur reine Software-Produkte, sondern auch die Betriebssysteme und Firmware von Geräten. Firmen, die Banken ihre Hardware-Geräte anbieten wollen, müssen außerdem Forschungs- und Entwicklungszentren im "Reich der Mitte" einrichten, heißt es.
Darüber hinaus werden die Firmen gezwungen, für alle Mitarbeiter, die Wartungsaufgaben an den jeweiligen Systemen vornehmen, entsprechende Genemigungen der Behörden einzuholen. Darüber hinaus sollen sie sogar "Ports" schaffen, über die Beamte der Regierung und ihrer Behörden in die Lage versetzt werden, Management- und Überwachungs-Maßnahmen mit Blick auf die von der Hardware verarbeiteten Daten durchführen zu können.
Diverse Technologiefirmen haben inzwischen mit einem Brief an die Regierung auf die neuen Vorgaben reagiert. An dem Schreiben ist auch die US-Handelskammer beteiligt, die die Regelungen darin als "Protektionismus" bezeichnet und ein dringendes Umdenken der chinesischen Gesetzgeber fordert, weil man US-Firmen benachteiligt sieht. Hintergrund der auf den ersten Blick äußerst strikten Auflagen sind Sicherheitsbedenken.
Im Nachgang der Veröffentlichungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden im Bezug auf die Spionage- und Überwachungsaktivitäten westlicher und vor allem amerikanischer Geheimdienste versucht die chinesische Regierung die Abhängigkeit von Produkten aus dem Westen zu reduzieren. Man vermutet demnach Hintertüren und andere Spionageversuche. Erst vor kurzem hatte Apple zugestimmt, der Regierung tatsächlich Zugriff auf den Quellcode von iOS zu geben.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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