Microsoft schafft öffentliche Vorab-Informationen zum Patch-Day ab
Jeden zweiten Dienstag im Monat verteilt Microsoft im Rahmen des Patch-Days seine Sicherheits-Updates, üblicherweise werden Nutzer am Donnerstag zuvor informiert (ohne konkrete Details), welche Lücken per Windows Update geschlossen werden sollen. Doch damit ist jetzt Schluss, Microsoft schafft den öffentlichen Advance Notification Service ab.
Die Advance Notifications gehör(t)en auch bei WinFuture zum Standard-Prozedere im Vorfeld der Patch-Dienstage, sie gaben einen ersten Ausblick, wie viele Lücken geschlossen und welche Betriebssysteme und Programme betroffen sein werden sowie ob es sich um "wichtige" oder "kritische" Fixes handeln wird. Das war aber eben nur ein vorsichtiger Ausblick, da man etwaige Angreifer nicht auf noch ungepatchte Lücken aufmerksam machen wollte.
Doch künftig wird man ohne diese Vorab-Informationen auskommen müssen: Denn Microsoft hat in einem Blog-Beitrag bekannt gegeben, dass man 2015 keinen Advance Notification Service (ANS) mehr anbieten wird.
Für Privatkunden waren die ANS-Informationen aber ohnehin nur von geringer Relevanz, sie waren vor allem für Admins und andere IT-Profis gedacht. Und diese werden auch künftig derartige Informationen erhalten, wenn sie das wollen, Unternehmen und Organisationen werden auch weiterhin mit relevanten Vorab-Sicherheitshinweisen versorgt werden.
Unternehmen, die den Microsoft Services Premier Support nutzen, können - auf Wunsch - aber eben nach wie vor Advance Notifications erhalten, so Microsoft.
Doch künftig wird man ohne diese Vorab-Informationen auskommen müssen: Denn Microsoft hat in einem Blog-Beitrag bekannt gegeben, dass man 2015 keinen Advance Notification Service (ANS) mehr anbieten wird.
Für Privatkunden waren die ANS-Informationen aber ohnehin nur von geringer Relevanz, sie waren vor allem für Admins und andere IT-Profis gedacht. Und diese werden auch künftig derartige Informationen erhalten, wenn sie das wollen, Unternehmen und Organisationen werden auch weiterhin mit relevanten Vorab-Sicherheitshinweisen versorgt werden.
"Kaum genutzt"
Microsofts Chris Betz schreibt, dass man die Advance Notifications in den Ruhestand schickt, da die Organisationen diese Informationen ohnehin kaum genutzt hätten, da sie lieber auf die vollständigen Patch-Informationen (des Dienstags) warten. Außerdem setzten immer mehr Kunden auf Windows Update, Tools wie das Windows Server Update Service sowie Cloud-basierte Systeme, die kontinuierliche Updates liefern.Unternehmen, die den Microsoft Services Premier Support nutzen, können - auf Wunsch - aber eben nach wie vor Advance Notifications erhalten, so Microsoft.
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