FritzOS 8.40: Großes Beta-Update für weitere FritzBox steht jetzt bereit
Nachdem es in den vergangenen Tagen bereits einige Neuzugänge im aktuellen Labor von Fritz gegeben hatte, wächst die Anzahl der teilnehmenden FritzBoxen jetzt noch einmal. So feiert nun der nächste Router sein Debüt und erhält ein großes Initial-Update.
So feiert heute auch die FritzBox 5590 Fiber ihr Labor-Debüt. Ab sofort steht für das Glasfasergerät FritzOS 8.40 in der initialen Version 8.40-135235 zur Verfügung. Die Beta-Firmware bringt eine Fülle an neuen Funktionen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen mit, von denen Besitzer der Box nach der Installation profitieren.
Neben den insgesamt zehn neuen Funktionen landen im Rahmen des Labor-Updates zudem zahlreiche Anpassungen auf der FritzBox 5590 Fiber. So können bei manueller Konfiguration von WireGuard-Verbindungen ab sofort auch VPN-Verbindungen für Benutzereinwahl angelegt werden und die Ereignismeldung der Kindersicherung zur Sperre von direkten IP-Aufrufen wurde um die Information zum anfragenden Gerät erweitert. Im Bereich Telefonie können Sprachnachrichten nach einer einstellbaren Wartezeit oder bei Überschreiten einer einstellbaren Anzahl automatisch gelöscht und Rufnummern innerhalb eines Telefonbucheintrags auch nachträglich im FritzFon sortiert werden.
Wer bereits eine Beta-Version von FritzOS nutzt, kann den Prozess stattdessen bequem über die Benutzeroberfläche mit einem Klick auf die Schaltfläche "Neues FritzOS suchen" anstoßen. Das System sollte die aktualisierte Variante dann automatisch finden und herunterladen.
In beiden Fällen ist das Anlegen eines Backups der Einstellungen ratsam. Damit kann der Ausgangszustand der FritzBox bei etwaigen Problemen leichter wiederhergestellt werden.
Siehe auch:
Das Labor wächst weiter
Im Verlauf der aktuellen Woche war mit der FritzBox 5630 bereits ein Router aus dem Hause Fritz frisch in den Handel, und mit der FritzBox 6660 Cable ein anderer Router in das aktuelle Labor für FritzOS 8.50 gestartet. Zu der momentanen Testrunde gesellt sich jetzt außerdem noch ein weiteres Modell dazu, das vor noch gar nicht so langer Zeit erst FritzOS 8.25 erhalten hatte.So feiert heute auch die FritzBox 5590 Fiber ihr Labor-Debüt. Ab sofort steht für das Glasfasergerät FritzOS 8.40 in der initialen Version 8.40-135235 zur Verfügung. Die Beta-Firmware bringt eine Fülle an neuen Funktionen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen mit, von denen Besitzer der Box nach der Installation profitieren.
Die Highlights
Zu den Top-Neuerungen gehört unter anderem eine Funktion, die es erlaubt, DNS-Anfragen aus Heim- und Gastnetz in Zukunft über angegebene Filterlisten zu filtern. Auch gibt es im Bereich DECT ab sofort einen neuen "einfachen Modus" für das FritzFon, der eine vereinfachte Bedienung und einen SOS-Ruf mitbringt. Wer in einem smarten Zuhause wohnt, profitiert zudem von einer Überlastschaltung für die intelligenten Steckdosen FritzSmart Energy 200 sowie 210 und davon, dass Smart-Home-Routinen ab sofort mehrere Auslöser unterstützen.Neben den insgesamt zehn neuen Funktionen landen im Rahmen des Labor-Updates zudem zahlreiche Anpassungen auf der FritzBox 5590 Fiber. So können bei manueller Konfiguration von WireGuard-Verbindungen ab sofort auch VPN-Verbindungen für Benutzereinwahl angelegt werden und die Ereignismeldung der Kindersicherung zur Sperre von direkten IP-Aufrufen wurde um die Information zum anfragenden Gerät erweitert. Im Bereich Telefonie können Sprachnachrichten nach einer einstellbaren Wartezeit oder bei Überschreiten einer einstellbaren Anzahl automatisch gelöscht und Rufnummern innerhalb eines Telefonbucheintrags auch nachträglich im FritzFon sortiert werden.
FritzOS 8.40 (FritzBox 5590 Fiber) - Kompletter Changelog
Neue Funktionen und Verbesserungen in FritzOS 8.40
Weitere Verbesserungen im FritzOS 8.40
- Internet
- DNS-Anfragen aus Heim- und Gastnetz können über angegebene Filterlisten gefiltert werden
- DNS-Anfragen aus Heim- und Gastnetz können über angegebene Filterlisten gefiltert werden
- DECT
- Neuer "Einfacher Modus" für das FritzFon bringt vereinfachte Bedienung und einen SOS-Ruf
- Der SOS-Ruf ist Teil des einfachen Modus und ermöglicht das Hinterlegen von bis zu vier Notfallkontakten, die im Ernstfall automatisch nacheinander angerufen werden
- Der neue "Einfache Modus" für das FritzFon fokussiert Menüs und Funktionen auf die Telefonie und vereinfacht die Bedienung insbesondere für weniger technikaffine Nutzer erheblich
- Softkeys als Schnellwahltasten: im einfachen Modus können die Softkeys als Schnellwahltasten für Rufnummern oder Funktionen genutzt werden
- Smart Home
- Smart-Home-Routinen unterstützen ab sofort mehrere Auslöser
- Überlastschaltung für intelligente Steckdosen FritzSmart Energy 200 und 210
- Bei aktivierter Funktion "Abschalten bei Überlast" werden Steckdosen bei Überschreitung einer festgelegten Leistung nach einer festgelegten Dauer ausgeschaltet
- Häufig genutzte Smart-Home-Abläufe wie "Haus verlassen", "Nach Hause kommen" oder "Urlaub" können mit wenigen Klicks automatisiert und unter anderem mit Zonen (Geofences), die zuvor in der FritzApp Smart Home eingerichtet wurden, ausgelöst werden
- Smart-Home-Routinen unterstützen Wenn-Dann-Verknüpfungen mit mehreren Auslösern - wie etwa auf dem Smartphone definierte Zonen. Dadurch startet eine Routine erst, wenn der letzte Bewohner mit seinem Smartphone das Haus verlassen hat
Weitere Verbesserungen im FritzOS 8.40
- Internet
- Behoben: Internetsperren der Kindersicherung funktionierten bei Nutzung einer VPN-Verbindung nicht mehr
- Behoben: Internetzugriff (Fernzugriff) auf die FritzBox konnte nur eingerichtet werden, während die FritzBox mit dem Internet verbunden war
- Verbesserung: Bei manueller Konfiguration von WireGuard-Verbindungen können jetzt auch VPN-Verbindungen für Benutzereinwahl angelegt werden
- Verbesserung: Die MTU (Maximum Transmission Unit) kann für alle WireGuard-VPN-Verbindungen eingestellt werden
- Verbesserung: Ereignismeldung der Kindersicherung zur Sperre von direkten IP-Aufrufen wurde um die Information zum anfragenden Gerät erweitert
- Verbesserung: Erneuerung des Let's-Encrypt-Zertifikats für die MyFritzNet-Adresse erfolgt nach 2/3 der Gesamtlaufzeit des aktuellen Zertifikats, um Kompatibilität zu gewährleisten
- Verbesserung: Für VPN-Verbindungen können weitere "entfernte Netzwerke" der Gegenstelle hinzugefügt werden
- Verbesserung: Für die lokale Namensauflösung (per mDNS) werden unterstützt: fritzbox.local, gateway.local, box.local
- Verbesserung: Im Online-Monitor werden für die Top-Verbraucher die Upstream- und die Downstream-Werte angezeigt
- Verbesserung: In der Kindersicherung wird die Funktion zur Verlängerung der Onlinezeit um 45 Minuten jetzt auch bei gemeinsam genutzten Budgets unterstützt
- Verbesserung: Nach Ausfall einer WireGuard-Verbindung werden dafür vorgesehene Daten nicht über die Internetverbindung gesendet (Kill-Switch)
- Verbesserung: Optimierung der Kommunikation zwischen FritzBox und App verringert die Wahrscheinlichkeit von Nachrichtenverlusten
- Verbesserung: Portfreigaben sind bei Firmenkopplungen auch für WireGuard-VPN-Verbindungen möglich
- Verbesserung: WireGuard-VPN-Verbindungen können ohne MyFritzNet- oder DynDNS-Adresse angelegt werden
- Änderung: Die Domain "fritz.box" wird standardmäßig nicht mehr als Domain-Name über DHCP verteilt; daher erfolgt bei DNS-Anfragen für Hostnamen keine automatische Erweiterung
- Telefonie
- Verbesserung: Sprachnachrichten können nach einer einstellbaren Wartezeit oder bei Überschreiten einer einstellbaren Anzahl automatisch gelöscht werden
- DECT
- Verbesserung: Bessere Unterstützung für DECT-Telefone anderer Hersteller ohne CAT-iq-2.0-Unterstützung
- Verbesserung: Rufnummern innerhalb eines Telefonbucheintrags können nun auch nachträglich im FritzFon sortiert werden
- Heimnetz
- Behoben: Darstellung von Sonderzeichen in Gerätenamen war teilweise nicht korrekt
- Verbesserung: Benutzerführung für das Ändern und die Verwaltung von IPv4-Adressen in den Netzwerkgeräte-Details erweitert
- Änderung: Das DNS-Suffix "fritz.box" wird in den Voreinstellungen nicht mehr per DHCP an Heimnetzgeräte verteilt. Heimnetzgeräte wiederholen fehlgeschlagene Namensanfragen nicht mehr automatisch mit der Endung "fritz.box". Die vorherige Art der Verteilung kann unter "Heimnetz > Netzwerk > Netzwerkeinstellungen > Erweiterte Netzwerkeinstellungen > IPv4 > DHCP" aktiviert werden
- Speicher/NAS
- Verbesserung: Maximal zulässige Anzahl der Freigaben von 20 auf 250 erhöht
- Verbesserung: Senderlisten für Internetradio für mehr Länder voreingestellt
- System
- Behoben: In der Info-Mail des Push Services wurde die FritzBox selbst als verbundenes Netzwerkgerät aufgelistet
- Verbesserung: Beim Versand von Supportdaten an Fritz wird die Versand-ID bei aktiviertem Push Service per Mail an den Standard-Empfänger gesendet
- Verbesserung: Detailkorrekturen in der Offlinehilfe und Übersetzungen
- Verbesserung: Deutlichere Darstellung der Tarifinformation bei überschrittenem Datenvolumen oder Freistunden in der Mail des Push Services "FritzBox-Info"
- Verbesserung: Die Liste der Heimnetzgeräte in der Info-Mail des Push Services ist nun nach Namen sortiert
- Verbesserung: Nutzer können nun einzelne Geräte aus der Liste bekannter Geräte vor der Übertragung der Einstellungen auf eine neue FritzBox löschen und erhalten Hinweise zur Verwaltung nicht erreichbarer Geräte
Installation
Wer die Neuerungen direkt ausprobieren möchte, kann das Beta-Update auf mehreren Wegen auf seiner FritzBox 5590 Fiber installieren. So steht die neue Firmware wie immer bei Fritz auf der Labor-Webseite zum Download bereit. Aufgespielt wird die Aktualisierung dann nach dem Entpacken über die Benutzeroberfläche des Routers unter "System" > "Updates" und den Reiter "FritzOS-Datei". Wer zum ersten Mal eine Testvariante von FritzOS installiert, sollte zuvor sicherstellen, dass der Router mit der aktuellen stabilen Version von FritzOS läuft und diese gegebenenfalls noch aufspielen.Wer bereits eine Beta-Version von FritzOS nutzt, kann den Prozess stattdessen bequem über die Benutzeroberfläche mit einem Klick auf die Schaltfläche "Neues FritzOS suchen" anstoßen. Das System sollte die aktualisierte Variante dann automatisch finden und herunterladen.
In beiden Fällen ist das Anlegen eines Backups der Einstellungen ratsam. Damit kann der Ausgangszustand der FritzBox bei etwaigen Problemen leichter wiederhergestellt werden.
Zusammenfassung
- Die Glasfaser-FritzBox 5590 Fiber erhält ein Labor-Update auf FritzOS 8.40
- DNS-Anfragen lassen sich künftig im Heimnetz über Filterlisten filtern
- Ein einfacher Modus mit SOS-Funktion erleichtert die FritzFon-Nutzung
- Smart-Home-Routinen bieten künftig Unterstützung für mehrere Auslöser
- Intelligente Steckdosen erhalten eine automatische Überlastschaltung
- Insgesamt liefert die Aktualisierung 40 Anpassungen für den Router
- Das Update steht ab sofort über die Labor-Webseite zum Download bereit
Siehe auch:
- FritzOS 8.40: Große & kleine Beta-Updates für 5 FritzBoxen stehen bereit
- Update für Labor-Version: Neue Funktion für den FritzBox-Onlinemonitor
- FritzOS 8.25: Update mit 66 Anpassungen landet auf weiterer FritzBox
- Neuer Router von Fritz: FritzBox 5630 mit Wi-Fi 7 ist ab sofort erhältlich
- FritzOS 8.40: Ganze sechs FritzBoxen erhalten brandneue Beta-Firmware
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