Ford-Autos künftig ohne Windows:
BlackBerry löst Microsoft ab
Der US-Autokonzern Ford verabschiedet sich bei seinem Onboard-Entertainment-System in der neuesten Ausgabe wieder von Microsoft. Nach diversen Problemen mit den auf Windows Embedded Automotive basierenden letzten Versionen setzt man nun auf das Betriebssystem QNX von BlackBerry als Grundlage für Ford Sync.
Microsoft hatte Sync ursprünglich zusammen mit Ford entwickelt und im Jahr 2007 erstmals eingeführt. Die Redmonder trommelten dabei heftig für ihr neues Produkt und verwiesen auf die bis dahin erzielten Erfolge ihrer In-Car-Produkte, die man schon seit den Neunzigerjahren anbietet. Das auf Sync basierende MyFord Touch konnte jedoch nicht den erhofften Erfolg feiern, sondern sorgte bei den Kunden eher für Frust.
Die Gründe dafür dürften jedoch eher bei Ford liegen als bei Microsoft, schließlich hat die verwendete Plattform wenig mit der frustrierenden Oberfläche von Sync zu tun. Der Wechsel von Microsoft zu BlackBerry als Betriebssystem-Lieferant macht aber dennoch deutlich, wie hart umkämpft der Markt für Embedded-Betriebssysteme zur Verwendung in Fahrzeugen ist. QNX hat in diesem Bereich eine weitreichende Übermacht.
Mit dem Wechsel auf QNX rüstet Ford nun einige neue Features nach, zu denen ein kapazitiver Touchscreen, Zoom-Gesten, die Möglichkeit zum Bezug von Updates über WLAN-Netzwerke, eine Anbindung an Apples Siri und ihre Sprachkommandos und Streaming-Dienste wie Spotify, iHeart Radio und Pandora gehören. Auch Nokia Glympse ist an Bord, so dass ein Fahrer seinen Standort freigeben und zum Beispiel seiner Familie die Möglichkeit geben kann, die erwartete Ankunftszeit per Smartphone abzufragen.
Technisch und optisch passt Ford Sync mit der neuen Ausgabe also stärker dem Nutzungserlebnis eines Smartphones an. Die Entscheidung zum Wechsel auf QNX und die verbesserte Hardware-Ausstattung begründet Ford mit dem Wunsch, die zur Erfüllung der Erwartungen der Kunden in Sachen Leistungsfähigkeit am besten geeigneten Technologien einzusetzen. Microsoft bleibe ein wichtiger Partner, schließlich nutzt Ford die Cloud-Plattform Azure, um diverse Dienste zur Verfügung zu stellen und Connected-Car-Konzepte umzusetzen.
Siehe auch: Sync: Ford verabschiedet sich von Windows in Autos
Die Gründe dafür dürften jedoch eher bei Ford liegen als bei Microsoft, schließlich hat die verwendete Plattform wenig mit der frustrierenden Oberfläche von Sync zu tun. Der Wechsel von Microsoft zu BlackBerry als Betriebssystem-Lieferant macht aber dennoch deutlich, wie hart umkämpft der Markt für Embedded-Betriebssysteme zur Verwendung in Fahrzeugen ist. QNX hat in diesem Bereich eine weitreichende Übermacht.
Mit dem Wechsel auf QNX rüstet Ford nun einige neue Features nach, zu denen ein kapazitiver Touchscreen, Zoom-Gesten, die Möglichkeit zum Bezug von Updates über WLAN-Netzwerke, eine Anbindung an Apples Siri und ihre Sprachkommandos und Streaming-Dienste wie Spotify, iHeart Radio und Pandora gehören. Auch Nokia Glympse ist an Bord, so dass ein Fahrer seinen Standort freigeben und zum Beispiel seiner Familie die Möglichkeit geben kann, die erwartete Ankunftszeit per Smartphone abzufragen.
Technisch und optisch passt Ford Sync mit der neuen Ausgabe also stärker dem Nutzungserlebnis eines Smartphones an. Die Entscheidung zum Wechsel auf QNX und die verbesserte Hardware-Ausstattung begründet Ford mit dem Wunsch, die zur Erfüllung der Erwartungen der Kunden in Sachen Leistungsfähigkeit am besten geeigneten Technologien einzusetzen. Microsoft bleibe ein wichtiger Partner, schließlich nutzt Ford die Cloud-Plattform Azure, um diverse Dienste zur Verfügung zu stellen und Connected-Car-Konzepte umzusetzen.
Siehe auch: Sync: Ford verabschiedet sich von Windows in Autos
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
BlackBerry-Videos
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Großeinkauf: China hortet hunderte ASML-Chipmaschinen
- Amazon: AMD Ryzen 9850X3D gekauft, alte Intel-CPU erhalten - zweimal
- Tineco-Rabatt bei Amazon: Top-Deals für Bodenpflege am Prime Day
- Microsoft und Meta reduzieren interne Nutzung von Anthropic-KI
- ChatGPT bekommt jetzt fette Banner-Werbung bei der Bildgenerierung
- Google Drive und Google Docs können jetzt mit Markdown arbeiten
- Prime Day 2026: Die besten Deals auf Amazon im Überblick
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Darktable die freie Software zur Aufbereitung
d-hubs - Heute 00:05 Uhr -
LibreOffice News: V 26.8.1 freigegeben
rawjpeg - Gestern 13:30 Uhr -
WPP-kompatible Etikettendrucker
rawjpeg - Gestern 13:28 Uhr -
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq - Gestern 09:47 Uhr -
removed-paywall-Links erlaubt?
rawjpeg - Vorgestern 22:39 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!








Alle Kommentare zu dieser News anzeigen