Sync: Ford verabschiedet sich von Windows in Autos
Der US-Autokonzern Ford wird sich mit der kommenden Version seines Infotainment-Systems Sync von Microsofts Windows als Plattform verabschieden. Stattdessen setzt man künftig auf das von BlackBerry entwickelte QNX.
Wie Ford inzwischen nach entsprechenden Berichten angeblich gegenüber dem Wall Street Journal bestätigt hat, will man bei der kommenden Version des hauseigenen Freisprech- und Infotainment-Sytems Sync nicht mehr auf Windows Embedded Automotive setzen, sondern stattdessen BlackBerrys QNX verwenden.
Der Autohersteller verspricht sich von dem Wechsel auf QNX vor allem Kostenvorteile. Der Verzicht auf Windows geht mit einem Wegfall der bisher an Microsoft zu zahlenden Lizenzgebühren einher. Außerdem sollen sich Vorteile bei der Kooperation mit Entwicklern und Hardware-Herstellern ergeben, da diese mit QNX vertrauter sein sollen, heißt es in dem Bericht.
Ford Sync im aktuellen Ford C-Max
Ford hatte Sync zusammen mit Microsoft in seinen Fahrzeugen eingeführt und es mit einem Touchscreen-System namens MyFord Touch kombiniert. Angeblich gab es zuletzt massive Probleme bei der Umsetzung, auch was Neuerungen angeht. "Viele der Fehler" des Systems sollen jedoch nicht im Zusammenhang mit Microsofts Windows-Plattform gestanden haben.
Der Hauptgrund für Fords Abschied von Windows in seinen Fahrzeugen sollen jedoch die Lizenzkosten sein. Einer Quelle des WSJ zufolge hat Ford vor dem Entschluss, auf QNX umzustellen, unter anderem die Verwendung von Googles mobilem Betriebssytem Android als Plattform in Betracht gezogen.
QNX wird auch von diversen anderen Autoherstellern verwendet, um ihre Multimedia-Systeme damit zu betreiben. Mit Hilfe der von einer BlackBerry-Tochter entwickelten Software können diverse Entertainment-Features umgesetzt werden, wie etwa sprachgesteuerte Telefonie- und Radiobedienung oder auch Navigation.
Unter anderem setzen die Honda-Tochter Acura, General Motors, Hyundai und die Volkswagen-Töchter Audi und Porsche QNX in ihren Multimedia-Systemen ein. Ford hat Sync inzwischen in vielen Fahrzeugen zum Standard gemacht und weltweit bereits mehr als sieben Millionen damit ausgestattete Wagen verkauft.
Microsoft bedient mit Windows Embedded Automotive weiterhin die Hersteller Fiat-Chrysler, Nissan und Kia.
Der Autohersteller verspricht sich von dem Wechsel auf QNX vor allem Kostenvorteile. Der Verzicht auf Windows geht mit einem Wegfall der bisher an Microsoft zu zahlenden Lizenzgebühren einher. Außerdem sollen sich Vorteile bei der Kooperation mit Entwicklern und Hardware-Herstellern ergeben, da diese mit QNX vertrauter sein sollen, heißt es in dem Bericht.
Ford Sync im aktuellen Ford C-Max
Ford hatte Sync zusammen mit Microsoft in seinen Fahrzeugen eingeführt und es mit einem Touchscreen-System namens MyFord Touch kombiniert. Angeblich gab es zuletzt massive Probleme bei der Umsetzung, auch was Neuerungen angeht. "Viele der Fehler" des Systems sollen jedoch nicht im Zusammenhang mit Microsofts Windows-Plattform gestanden haben.
Der Hauptgrund für Fords Abschied von Windows in seinen Fahrzeugen sollen jedoch die Lizenzkosten sein. Einer Quelle des WSJ zufolge hat Ford vor dem Entschluss, auf QNX umzustellen, unter anderem die Verwendung von Googles mobilem Betriebssytem Android als Plattform in Betracht gezogen.
QNX wird auch von diversen anderen Autoherstellern verwendet, um ihre Multimedia-Systeme damit zu betreiben. Mit Hilfe der von einer BlackBerry-Tochter entwickelten Software können diverse Entertainment-Features umgesetzt werden, wie etwa sprachgesteuerte Telefonie- und Radiobedienung oder auch Navigation.
Unter anderem setzen die Honda-Tochter Acura, General Motors, Hyundai und die Volkswagen-Töchter Audi und Porsche QNX in ihren Multimedia-Systemen ein. Ford hat Sync inzwischen in vielen Fahrzeugen zum Standard gemacht und weltweit bereits mehr als sieben Millionen damit ausgestattete Wagen verkauft.
Microsoft bedient mit Windows Embedded Automotive weiterhin die Hersteller Fiat-Chrysler, Nissan und Kia.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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