Telekom: Zwangswechsel auf VoIP-Anschluss trifft 300.000 Kunden
Die Deutsche Telekom hat nun auch öffentlich Stellung dazu genommen, Kunden, die nicht gewillt sind, ihren Festnetz-Anschluss auf VoIP umstellen zu lassen, mit Kündigung zu drohen. Betroffen sind dabei vor allem Anwender, an die das Unternehmen seine ersten VDSL-Anschlüsse loswurde.
An den Verteilerknoten, die in den kommenden Monaten für DSL-Vectoring umgebaut werden, kann die Telekom keine Kunden mit Analog- oder ISDN-Anschlüssen mehr gebrauchen. Diese gibt es derzeit noch in 53 Städten. Telekom-Manager Ingo Hofacker nannte gegenüber der Nachrichtenagentur DPA eine Zahl von 300.000 Nutzern, die man in der kommenden Zeit entweder auf einen VoIP-Anschluss umstellen oder notfalls auch kündigen wolle.
Dass man inzwischen so viel Druck macht, begründet man seitens der Telekom damit, dass die Auflagen zur Vectoring-Regulierung auch vorsehen, dass die Telekom die Technologie bis Ende 2016 ausgebaut haben muss und man die alten Anschlüsse also entsprechend schnell loswerden muss. Allerdings ist der Konzern schon länger bemüht, Kunden dazu zu bekommen, auf ihre klassischen Festnetz-Anschlüsse zu verzichten und sich mit VoIP-Anbindungen zufrieden zu geben.
Denn dies ist für die Telekom sehr nützlich. Immerhin muss dann nur noch die Internet-Infrastruktur gewartet werden und nicht noch zwei andere Technologien dazu. Dem Kunden bringt das allerdings so gut wie keine Vor-, sondern vor allem Nachteile: Störungen haben in der Regel ein viel breiteres Ausmaß und der Verbindungsaufbau ist aufgrund der anderen Architektur langsamer.
Die Telekom wirbt für den Umstieg unter anderem damit, dass die damit verbundenen Wechsel in neuere Tarife auch niedrigere Kosten mit sich bringen. Aktuell sollen derzeit wöchentlich ohnehin 50.000 bis 60.000 Anschlüsse umgestellt werden. Von den aktuellen Bestrebungen der Telekom, auf VoIP umzustellen, sind jene Kunden noch nicht betoffen, die bei dem Konzern lediglich einen reinen Festnetzanschluss gebucht haben. Diese werden allerdings bis spätestens 2018 ohne weitere Rückmeldung auf die IP-Telefonie umgeschaltet.
Link: Telekom Festnetz, Internet & TV - DSL Verfügbarkeitsprüfung
Dass man inzwischen so viel Druck macht, begründet man seitens der Telekom damit, dass die Auflagen zur Vectoring-Regulierung auch vorsehen, dass die Telekom die Technologie bis Ende 2016 ausgebaut haben muss und man die alten Anschlüsse also entsprechend schnell loswerden muss. Allerdings ist der Konzern schon länger bemüht, Kunden dazu zu bekommen, auf ihre klassischen Festnetz-Anschlüsse zu verzichten und sich mit VoIP-Anbindungen zufrieden zu geben.
Denn dies ist für die Telekom sehr nützlich. Immerhin muss dann nur noch die Internet-Infrastruktur gewartet werden und nicht noch zwei andere Technologien dazu. Dem Kunden bringt das allerdings so gut wie keine Vor-, sondern vor allem Nachteile: Störungen haben in der Regel ein viel breiteres Ausmaß und der Verbindungsaufbau ist aufgrund der anderen Architektur langsamer.
Die Telekom wirbt für den Umstieg unter anderem damit, dass die damit verbundenen Wechsel in neuere Tarife auch niedrigere Kosten mit sich bringen. Aktuell sollen derzeit wöchentlich ohnehin 50.000 bis 60.000 Anschlüsse umgestellt werden. Von den aktuellen Bestrebungen der Telekom, auf VoIP umzustellen, sind jene Kunden noch nicht betoffen, die bei dem Konzern lediglich einen reinen Festnetzanschluss gebucht haben. Diese werden allerdings bis spätestens 2018 ohne weitere Rückmeldung auf die IP-Telefonie umgeschaltet.
Link: Telekom Festnetz, Internet & TV - DSL Verfügbarkeitsprüfung
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