Telekom: Kanalbündelung aus DSL und LTE startet noch im Herbst
Während die Deutsche Telekom sich beharrlich weigert, als Marktführer den Aufbau einer modernen Internet-Infrastruktur voranzutreiben, wie sie aus anderen Ländern bekannt ist, versucht man nun mit einem alten Konzept die bestehenden Unzulänglichkeiten abzufedern: Der Kanalbündelung.
Das Unternehmen legte jetzt einen konkreten Umsetzungsplan für ihren bereits auf der Unterhaltungselektronikmesse IFA angekündigten Plan vor, zu langsame DSL-Verbindungen mit einer Zuschaltung von Mobilfunk-Kanälen zu beschleunigen. Bei der technischen Umsetzung dessen setzt das Unternehmen auf den neuen Router Speedport Hybrid.
Noch in diesem Herbst will die Telekom die ersten Geräte dieser Art an Kunden ausliefern - vor allem an solche, denen man DSL nur mit recht eingeschränkter Bandbreite zur Verfügung stellen kann. Der neue Router soll hier primär weiterhin Daten über die Kupferleitung transportieren. Vor allem dann, wenn deren Bandbreite völlig ausreicht, also wenn der Nutzer beispielsweise lediglich E-Mails oder Webseiten abruft.
Die Hybrid-Eigenschaft kommt dann zum Tragen, wenn höhere Bandbreiten benötigt werden - etwa beim Streamen eines HD-Videos. Dann soll eine parallele Verbindung über das LTE-Mobilfunknetz aufgeschaltet werden. Dies geschieht den Angaben zufolge automatisch ohne Zutun des Anwenders.
Funktionsweise des Hybrid-Anschlusses
Wie Telekom-Sprecher Andreas Kadelke nun mitteilte, werde der Konzern die Hybrid-Verbindungen ab diesem Herbst in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin bereitstellen. Bis zum Frühjahr des kommenden Jahres folgt dann der Rest des Landes. Allerdings beschränkt sich dies erst einmal auf Anschlüsse, die lediglich den Internet-Zugang ermöglichen. Wer parallel auch via Entertain Fernsehen empfangen will, muss sich bis Ende des nächsten Jahres gedulden. Mit welchen Kosten die Teilnahme an dem Hybrid-Projekt verbunden sind, wurde noch nicht mitgeteilt.
Mit dem Start des Angebotes dürfte auch der Streit mit dem Router-Hersteller Viprinet wieder aufflammen. Dieser hatte beklagt, dass die Telekom in Zusammenarbeit mit dem Zulieferer Huawei die Idee für das Hybrid-Gerät bei ihm geklaut habe. Für den Fall eines Produktstarts hatte die Firma bereits eine Klage angekündigt.
Link: Telekom Festnetz, Internet & TV - DSL Verfügbarkeitsprüfung
Noch in diesem Herbst will die Telekom die ersten Geräte dieser Art an Kunden ausliefern - vor allem an solche, denen man DSL nur mit recht eingeschränkter Bandbreite zur Verfügung stellen kann. Der neue Router soll hier primär weiterhin Daten über die Kupferleitung transportieren. Vor allem dann, wenn deren Bandbreite völlig ausreicht, also wenn der Nutzer beispielsweise lediglich E-Mails oder Webseiten abruft.
Die Hybrid-Eigenschaft kommt dann zum Tragen, wenn höhere Bandbreiten benötigt werden - etwa beim Streamen eines HD-Videos. Dann soll eine parallele Verbindung über das LTE-Mobilfunknetz aufgeschaltet werden. Dies geschieht den Angaben zufolge automatisch ohne Zutun des Anwenders.
Funktionsweise des Hybrid-Anschlusses
Wie Telekom-Sprecher Andreas Kadelke nun mitteilte, werde der Konzern die Hybrid-Verbindungen ab diesem Herbst in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin bereitstellen. Bis zum Frühjahr des kommenden Jahres folgt dann der Rest des Landes. Allerdings beschränkt sich dies erst einmal auf Anschlüsse, die lediglich den Internet-Zugang ermöglichen. Wer parallel auch via Entertain Fernsehen empfangen will, muss sich bis Ende des nächsten Jahres gedulden. Mit welchen Kosten die Teilnahme an dem Hybrid-Projekt verbunden sind, wurde noch nicht mitgeteilt.
Mit dem Start des Angebotes dürfte auch der Streit mit dem Router-Hersteller Viprinet wieder aufflammen. Dieser hatte beklagt, dass die Telekom in Zusammenarbeit mit dem Zulieferer Huawei die Idee für das Hybrid-Gerät bei ihm geklaut habe. Für den Fall eines Produktstarts hatte die Firma bereits eine Klage angekündigt.
Link: Telekom Festnetz, Internet & TV - DSL Verfügbarkeitsprüfung
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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