2,5 Mrd. $: Mojang-Übernahme durch Microsoft offiziell bestätigt
Es ist offiziell: Microsoft übernimmt tatsächlich die schwedische (Ex-)Indie-Spieleschmiede Mojang und damit auch den Megahit Minecraft. Bestätigt wurde auch die zuletzt kolportierte Übernahmesumme von 2,5 Milliarden Dollar. Die Redmonder betonen dabei, dass sich für Verfügbarkeit auf und Support von fremden Plattformen nichts ändern wird.
Vor einer Woche berichtete das Wall Street Journal zum ersten Mal, dass Microsoft eine Mojang-Übernahme anvisiere. Gestern meldete sich die Nachrichtenagentur Reuters zu Wort und meinte, dass die offizielle Bekanntgabe heute erfolgen werde und beide bekannten US-Medien behielten Recht.
So heißt es, dass Minecraft-Gründer Markus "Notch" Persson, der auch die Mehrheit der Anteile besitzt, nie wollte, dass Minecraft ein derart riesiges Phänomen wird: "Er hat nun beschlossen, dass er nicht die Verantwortung für ein Unternehmen mit einer so großen weltweiten Bedeutung tragen will." Notch habe zuvor dennoch versucht, an kleineren Projekten zu arbeiten, doch stets hätten ihn schnell Minecraft und der entsprechende Druck wieder eingeholt. Deshalb sei ein Verkauf für Persson der einzige Ausweg gewesen, so Mojang.
Seitens Mojang wird allerdings angemerkt, dass Microsoft keinen Einfluss darauf habe, was die anderen machen. Sollte sich ein Plattform-Anbieter entscheiden, ein Microsoft-Minecraft nicht mehr haben zu wollen (was aber wohl praktisch ausgeschlossen ist), dann könne man auch nicht viel dagegen tun.
"Minecraft wurde für Notch zu groß"
Microsoft hat vor wenigen Minuten auf Xbox Wire bekannt gegeben, dass man den schwedischen Entwickler gekauft hat, der Kaufpreis beträgt satte 2,5 Milliarden Dollar. Den Betrag selbst nannte Mojang, in einem Blog-Beitrag erklärt man näher, warum man sich auf den Deal eingelassen hat: "Wir haben uns entschlossen, dass absolute Ehrlichkeit der beste Weg für eine Erklärung ist."So heißt es, dass Minecraft-Gründer Markus "Notch" Persson, der auch die Mehrheit der Anteile besitzt, nie wollte, dass Minecraft ein derart riesiges Phänomen wird: "Er hat nun beschlossen, dass er nicht die Verantwortung für ein Unternehmen mit einer so großen weltweiten Bedeutung tragen will." Notch habe zuvor dennoch versucht, an kleineren Projekten zu arbeiten, doch stets hätten ihn schnell Minecraft und der entsprechende Druck wieder eingeholt. Deshalb sei ein Verkauf für Persson der einzige Ausweg gewesen, so Mojang.
Keine Änderungen bei Verfügbarkeit und Support
Die seit 2012 laufende "gute Zusammenarbeit" bestätigt auch Phil Spencer, der Gaming-Chef des Redmonder Unternehmens. Wie Mojang selbst betont auch Spencer, dass man keinesfalls eine eigene Plattform künftig bevorzugen wird. Alle OS-Versionen (Android, iOS, Mac, PlayStation-Systeme etc.) bleiben erhalten. Die drei Mojang-Gründer Markus Persson, Carl Manneh und Jakob Porsér werden das Unternehmen allerdings verlassen.Seitens Mojang wird allerdings angemerkt, dass Microsoft keinen Einfluss darauf habe, was die anderen machen. Sollte sich ein Plattform-Anbieter entscheiden, ein Microsoft-Minecraft nicht mehr haben zu wollen (was aber wohl praktisch ausgeschlossen ist), dann könne man auch nicht viel dagegen tun.
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