Android-Forks erreichen Anteil von 20% und wachsen weiter rasant
Als so genannte "Forks" werden Android-Versionen bezeichnet, die das mobile Betriebssystem von Google zwar einsetzen, aber auf die Integration diverser Google-Dienste verzichten und stattdessen eigene integrieren. Grundlage dafür ist das Android Open Source Project (AOSP), der "offene Arm" des Betriebssystems.
Denn die Forks, dessen wohl bekannteste Version von Amazon stammt und auf den Kindle-Fire-Geräten zum Einsatz kommt, basieren auf AOSP, wo es keinen verpflichtenden Einsatz der Google-Dienste gibt, so wie es von der Open Handset Alliance vorgeschrieben ist (allerdings können Software und Dienste auch auf AOSP-basierten Geräten genutzt werden).
Demnach sind es vor allem Hersteller aus China und Indien, die AOSP-Firmware-Versionen einsetzen. Diese wachsen aktuell rasant und das nicht nur in den Heimatmärkten, sondern zunehmend auch außerhalb Asiens.
Android hat weltweit 85-Prozent-Anteil
Erst vor kurzem wurde bekannt, dass das von Google entwickelte mobile Betriebssystem Android weltweit inzwischen auf einen Marktanteil von stolzen 85 Prozent kommt. Doch wie The Next Web (TNW) unter Berufung auf einen Studie von ABI Research berichtet, hat Google bei einem von fünf Android-Geräten praktisch nichts davon, da es sich um eine "geforkte" OS-Version handelt, bei denen Google nicht mitverdient.Denn die Forks, dessen wohl bekannteste Version von Amazon stammt und auf den Kindle-Fire-Geräten zum Einsatz kommt, basieren auf AOSP, wo es keinen verpflichtenden Einsatz der Google-Dienste gibt, so wie es von der Open Handset Alliance vorgeschrieben ist (allerdings können Software und Dienste auch auf AOSP-basierten Geräten genutzt werden).
20-Prozent-Wachstum
Laut ABI Research kam bei 20 Prozent aller weltweit zwischen Mai und Juli ausgelieferten Android-Geräten ein Fork zum Einsatz, das ist im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres ein Anstieg um immerhin 20 Prozent. Verantwortlich für diesen rasanten Anstieg sind vor allem asiatische Märkte, wie Nick Spencer von ABI Research erläutert.Demnach sind es vor allem Hersteller aus China und Indien, die AOSP-Firmware-Versionen einsetzen. Diese wachsen aktuell rasant und das nicht nur in den Heimatmärkten, sondern zunehmend auch außerhalb Asiens.
Android One
TNW schreibt weiter, dass sich Google dieser Problematik absolut bewusst sei, sie ist auch der Grund für die eigene Android One genannte Initiative: Damit will Google explizit Geräte unter 100 Dollar ermöglichen, diese sollen eine weitgehend einheitliche Oberfläche haben, nur wenige vorinstallierte Apps mitbringen sowie eine höhere Update-Frequenz bieten.
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