Android One: Google will gute Billig-Smartphones unter 100 Euro
Google will gute Smartphones mit seinem Betriebssystem Android für Kunden erschwinglicher machen, die sich keine High-End-Geräte leisten können. Im Rahmen eines neuen Programms namens Android One sollen Modelle auf den Markt kommen, die sehr günstig sind, aber dennoch ein optimales Nutzungserlebnis bieten und aktuellste Software an Bord haben.
Wie Googles Android-Chef Sundar Pichai anlässlich der Entwicklerkonferenz Google I/O in San Francisco bekanntgab, will man für Android One eine ganze Reihe von Referenz-Plattformen entwickeln. Dabei wählt Google zusammen mit Vertragsfertigern die optimalen Komponenten aus, die für "hochwertige Smartphones der nächsten Generation" geeignet sind.
Android One: Logo und erste Partner
Diese werden dann in großen Stückzahlen eingekauft beziehungsweise über ein Zertifizierungsprogramm als für die OEM-Partner verwendbar anerkannt. Heraus kommt letztlich eine vorgefertigte Plattform für die Geräteanbieter, die so binnen kürzester Zeit attraktive und leistungsfähige neue Smartphone-Modelle auf den Markt bringen können. Sie sparen dabei gegenüber einer eigenständigen Entwicklung vor allem Zeit und Kosten, so dass es ihnen deutlich leichter gemacht wird, eigene Geräte einzuführen.
Außerdem wird die Aktualisierung von Android auf den "One"-Geräten vollständig von Google selbst übernommen. Die Auslieferung von automatischen Updates erfolgt daher vollständig über Google, ohne dabei vom jeweiligen Netzbetreiber oder Gerätehersteller abhängig zu sein. Weil hier die Zertifizierung einzelner Geräte durch Mobilfunkanbieter wegfällt, sollten Updates somit deutlich zügiger bereitgestellt werden können.
Erstes Android One Smartphone von Micromax
Als erstes Beispiel für ein Android One Smartphone zeigte Pichai während der Google I/O ein Gerät des indischen Anbieters Micromax, das mit einem 4,5 Zoll großen Display ausgerüstet werden soll. Das Telefon verfügt ihm zufolge außerdem über einen MicroSD-Kartenslot, eine Kamera mit Blitz auf der Rückseite und Dual-SIM-Unterstützung. Der Preis des Micromax Android One Smartphones soll unter 100 Dollar liegen, so das Versprechen.
Die ersten Geräte aus dem Android One Programm werden mit Android L im Herbst 2014 auf den Markt kommen. Die Einführung erfolgt zunächst in Indien, wobei ein weltweiter Launch vorgesehen ist. Neben Micromax gehören die Firmen Karbonn und Spice zu den indischen Hardware-Partnern für Android One. Es gehe darum, "die nächste Milliarde Nutzer" für Smartphones zu gewinnen.
Android One: Logo und erste Partner
Diese werden dann in großen Stückzahlen eingekauft beziehungsweise über ein Zertifizierungsprogramm als für die OEM-Partner verwendbar anerkannt. Heraus kommt letztlich eine vorgefertigte Plattform für die Geräteanbieter, die so binnen kürzester Zeit attraktive und leistungsfähige neue Smartphone-Modelle auf den Markt bringen können. Sie sparen dabei gegenüber einer eigenständigen Entwicklung vor allem Zeit und Kosten, so dass es ihnen deutlich leichter gemacht wird, eigene Geräte einzuführen.
Aktuelles Stock-Android, Updates direkt von Google
Auf der Software-Seite will Google bei Android One grundsätzlich ein weitgehend unverändertes "Stock-Android" einsetzen, wie es auch auf den Google Play Edition- und Nexus-Smartphones der Fall ist. Das Betriebssystem wird dann um "örtlich relevante" Apps ergänzt, über die die Nutzer volle Kontrolle haben sollen - so dass ihnen eine Deinstallation offenbar jederzeit frei steht und die auch als "Bloatware" zu interpretierenden Anwendungen auf Wunsch gelöscht werden können.Außerdem wird die Aktualisierung von Android auf den "One"-Geräten vollständig von Google selbst übernommen. Die Auslieferung von automatischen Updates erfolgt daher vollständig über Google, ohne dabei vom jeweiligen Netzbetreiber oder Gerätehersteller abhängig zu sein. Weil hier die Zertifizierung einzelner Geräte durch Mobilfunkanbieter wegfällt, sollten Updates somit deutlich zügiger bereitgestellt werden können.
Erstes Android One Smartphone von Micromax
Google holt sich Kontrolle über Billig-Smartphones zurück
Der große Vorteil in Android One besteht für Google darin, dass man sich praktisch die Kontrolle über das untere Ende des Marktes zurückholt. Statt wie bisher Gefahr zu laufen, dass bei besonders günstigen Smartphones ältere Android-Versionen laufen, die zudem kaum aktualisiert werden, wodurch eine massive Fragmentierung entsteht, werden die Billig-Smartphones künftig mit einheitlicher Software und regelmäßigen Updates versorgt. Davon profitieren letztlich wahrscheinlich auch die Kunden, wenn sie die Vereinheitlichung in Kauf nehmen und die Vorteile annehmen - ein Nachteil wäre eine geringere Gerätevielfalt.Als erstes Beispiel für ein Android One Smartphone zeigte Pichai während der Google I/O ein Gerät des indischen Anbieters Micromax, das mit einem 4,5 Zoll großen Display ausgerüstet werden soll. Das Telefon verfügt ihm zufolge außerdem über einen MicroSD-Kartenslot, eine Kamera mit Blitz auf der Rückseite und Dual-SIM-Unterstützung. Der Preis des Micromax Android One Smartphones soll unter 100 Dollar liegen, so das Versprechen.
Die ersten Geräte aus dem Android One Programm werden mit Android L im Herbst 2014 auf den Markt kommen. Die Einführung erfolgt zunächst in Indien, wobei ein weltweiter Launch vorgesehen ist. Neben Micromax gehören die Firmen Karbonn und Spice zu den indischen Hardware-Partnern für Android One. Es gehe darum, "die nächste Milliarde Nutzer" für Smartphones zu gewinnen.
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