Auch Flüge nach Großbritannien nur noch mit aufgeladenem Akku
Die britische Regierung hat eine neue Regelung aus den USA übernommen, wonach es auf ausgewählten Flugrouten nur möglich sein soll ins Flugzeug zu steigen, wenn die Akkus der mitgeführten mobilen Endgeräte ausreichend geladen sind, um die Funktionsfähigkeit zu ermöglichen.
Eine entsprechende Mitteilung gab das zuständige britische Verkehrsministerium heraus, das sich dabei ausdrücklich auf einen entsprechenden Ratschlag aus den USA bezog. Begründet wird dies auch hier mit einer Optimierung der Sicherheit für die Passagiere auf den entsprechenden Routen.
Die Passagiere werden darauf hingewiesen, dass sie möglicherweise aufgefordert werden, die Funktionstüchtigkeit der Geräte, die im Handgepäck mitgeführt werden, zu demonstrieren. Können sie dies nicht, darf das fragliche System nicht mit an Bord genommen werden. Da sich das Verkehrsministerium hier ausdrücklich auf das Handgepäck bezieht, sollte es allerdings möglich sein, ein Gerät, das defekt ist oder für das man kein Netzteil dabei hat, im aufzugebenden Koffer unterzubringen.
Reisende sollten demnach grundsätzlich darauf achten, vor der Fahrt zum Flughafen ihre Smartphones, Tablets und Notebooks noch einmal aufzuladen. Entsprechende Kontrollen soll es zwar nur für bestimmte Flugverbindungen geben - welche dies sind, ist aber unbekannt. "Aus naheliegenden Gründen werden wir keine Details zu den betroffenen Routen bekannt geben", hieß es.
Die Passagiere werden darauf hingewiesen, dass sie möglicherweise aufgefordert werden, die Funktionstüchtigkeit der Geräte, die im Handgepäck mitgeführt werden, zu demonstrieren. Können sie dies nicht, darf das fragliche System nicht mit an Bord genommen werden. Da sich das Verkehrsministerium hier ausdrücklich auf das Handgepäck bezieht, sollte es allerdings möglich sein, ein Gerät, das defekt ist oder für das man kein Netzteil dabei hat, im aufzugebenden Koffer unterzubringen.
Reisende sollten demnach grundsätzlich darauf achten, vor der Fahrt zum Flughafen ihre Smartphones, Tablets und Notebooks noch einmal aufzuladen. Entsprechende Kontrollen soll es zwar nur für bestimmte Flugverbindungen geben - welche dies sind, ist aber unbekannt. "Aus naheliegenden Gründen werden wir keine Details zu den betroffenen Routen bekannt geben", hieß es.
Sprengstoff oder Trojaner?
Der offizielle Grund für diese Maßnahme ist die Befürchtung, dass Sprengstoffe in den Mobilgeräten versteckt werden. Dort währen sie beim normalen Durchleuchten nicht zu entdecken - zumindest wenn es sich um Systeme mit Metall-Gehäuse handelt. Es gibt aber auch Stimmen, die noch einen zweiten Grund für diese Maßnahme sehen: Kontrollen an Flughäfen waren in der Vergangenheit bereits mehrfach der Punkt, an dem Geheimdienste oder Polizeibehörden Staatstrojaner auf Geräten platzierten - und dies ist natürlich nur möglich, wenn das Zielsystem zumindest angeschaltet werden kann.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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