Google Android L vorgestellt:
Preview morgen, Launch im Herbst
Der Internetkonzern Google hat für den Herbst die Einführung der nächsten Android-Version angekündigt. Der sogenannte Android "L-Release" soll dann nicht nur ein vollkommen neues Design bieten, sondern auch diverse funktionelle Neuerungen und Unterstützung für 64-Bit-Plattformen bieten.
Wie Google anlässlich seiner Entwicklerkonferenz I/O in San Francisco vor kurzem bekanntgab, will man den Android L-Release im Herbst auf den Markt bringen. Schon ab morgen soll jedoch eine Vorschauversion für das Google Nexus 5 und das Nexus 7 zur Verfügung stehen, so dass Entwickler das ebenfalls ab morgen verfügbare Android L Software Development Kit zur Arbeit an passenden Apps nutzen können.
Unter anderem will man die sogenannten Heads-Up-Notifications einführen, bei der man mit "schwebenden Karten" über neue Benachrichtigungen informiert wird. Der Nutzer kann so die laufende App weiter uneingeschränkt nutzen und erhält die Möglichkeit, entweder über die Karten die dazugehörigen Apps zu öffnen, oder die Karte einfach per Wischgeste zu entfernen, um sich wieder ganz auf die gerade verwendete App zu konzentrieren.
Android L setzt zudem ausschließlich auf die neue ART (Android Runtime), die an die Stelle von Dalvik tritt. Dadurch soll eine erhebliche Performance-Verbesserung erzielt werden, die zu einer verdoppelten Leistung führen soll, heißt es. Gleichzeitig verspricht Google eine erheblich gesteigerte Energieeffizienz, die dank Funktionen wie Coalescing von CPU-Anfragen für eine verlängerte Akkulaufzeit sorgen soll. Zusätzlich führt man einen neuen Stromsparmodus ein, der die Laufzeit bei 15 Prozent Akkuladestand um mindestens 90 Minuten verlängern kann.
Was die Sicherheit der mit Android ausgerüsteten Geräte angeht, will Google mit Android L die versprochenen Features zum Schutz vor Diebstählen einführen. Damit können Android-Smartphones und Tablets nach einem Diebstahl nicht mehr einfach auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden, ohne dass der eigentliche Besitzer dem zustimmt.
Überarbeitetes Design
Nach Angaben von Google kommt bei Android L das neue "Material Design" zum Einsatz, das eine deutlich vereinfachte Nutzerführung mit einer "flacheren" Gestaltung bietet. Neu sind hierbei flüssige Animationen und vollkommen neu gestaltete Lockscreens, Homescreens, App-Oberflächen und sogar eine überarbeitete Tastenleiste am unteren Rand des Displays, die nun veränderte Icons spendiert bekommen hat.Unter anderem will man die sogenannten Heads-Up-Notifications einführen, bei der man mit "schwebenden Karten" über neue Benachrichtigungen informiert wird. Der Nutzer kann so die laufende App weiter uneingeschränkt nutzen und erhält die Möglichkeit, entweder über die Karten die dazugehörigen Apps zu öffnen, oder die Karte einfach per Wischgeste zu entfernen, um sich wieder ganz auf die gerade verwendete App zu konzentrieren.
Neue Runtime und 64-Bit-Support
Technisch wird sich mit Android L, das von Google als bisher wichtigste neue Version des mobilen Betriebssystems bezeichnet wird, ebenfalls einiges verändern. Es handelt sich zum Beispiel um die erste Version, die von vornherein für 64-Bit-SoCs entwickelt wurde, wobei man auf die Unterstützung von Intel, ARM und MIPS setzte. Außerdem wird eine neue Plattform für Spiele Einzug halten, die eine Qualität auf PC-Niveau mit Unterstützung für Effekte im Stil von DirectX11 bieten soll.Android L setzt zudem ausschließlich auf die neue ART (Android Runtime), die an die Stelle von Dalvik tritt. Dadurch soll eine erhebliche Performance-Verbesserung erzielt werden, die zu einer verdoppelten Leistung führen soll, heißt es. Gleichzeitig verspricht Google eine erheblich gesteigerte Energieeffizienz, die dank Funktionen wie Coalescing von CPU-Anfragen für eine verlängerte Akkulaufzeit sorgen soll. Zusätzlich führt man einen neuen Stromsparmodus ein, der die Laufzeit bei 15 Prozent Akkuladestand um mindestens 90 Minuten verlängern kann.
Was die Sicherheit der mit Android ausgerüsteten Geräte angeht, will Google mit Android L die versprochenen Features zum Schutz vor Diebstählen einführen. Damit können Android-Smartphones und Tablets nach einem Diebstahl nicht mehr einfach auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden, ohne dass der eigentliche Besitzer dem zustimmt.
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