Google blockiert in Chrome jetzt Erweiterungen aus externen Quellen
Der Suchmaschinenkonzern Google hat damit begonnen, in seinem Browser Chrome unter Windows alle Erweiterungen zu blockieren, die nicht im eigenen Chrome Web Store enthalten sind. So sollen Nutzer zukünftig besser vor diversen Malware-Varianten geschützt werden.
Bereits installierte Erweiterungen werden im Zuge dessen abgeschaltet. Sie lassen sich dann erst wieder aktivieren, wenn sie auch im Chrome Web Store zu finden sind. Die Entwickler der jeweiligen Codes werden außerdem aufgefordert, ihre Produkte entsprechend einzureichen und sich an das Unternehmen zu wenden, wenn sie der Ansicht sind, dass eine Sperrung zu Unrecht erfolgt.
Ursprünglich hatte Google diesen Schritt bereits im November letzten Jahres angekündigt. Demnach sollte die Sperrung eigentlich schon im Januar mit Chrome 33 aktiv werden. Aufgrund verschiedener Rückmeldungen von Entwicklern entschied man sich dann allerdings, den Termin noch etwas nach hinten zu verschieben.
Mit der Einschränkung der bisherigen Freiheiten bei der Installation von Chrome-Erweiterungen will Google vor allem die Verbreitung schädlicher Add-ons einschränken. Diese hatten immer wieder für Ärger gesorgt. Einer der letzten größer bekannt gewordenen Fälle war ein neuer Trend unter Spammern, bereits vorhandene Entwicklungs-Projekte aufzukaufen und ihre eigenen Routinen zur Auslieferung von Werbung in Updates zu integrieren.
Die Sperrung gilt dabei erst einmal nur für die Windows-Variante von Chrome. Nutzer von Apples OS X oder Linux können erst einmal weiterhin auch Erweiterungen von Drittanbietern installieren und nutzen.
Ausnahmen für Firmen und Entwickler
Allerdings gibt es auch zwei Ausnahmen, über die Erweiterungen weiterhin im Browser eingesetzt werden können, auch wenn diese nicht an Google übermittelt und geprüft wurden. So lässt sich Chrome in der Enterprise-Konfiguration installieren, die es Unternehmen weiterhin erlaubt, ihre selbst entwickelten Zusatzprogramme zum Einsatz zu bringen. Und auch im Entwickler-Modus können Erweiterungen zu Testzwecken unabhängig vom Store aktiviert werden.Ursprünglich hatte Google diesen Schritt bereits im November letzten Jahres angekündigt. Demnach sollte die Sperrung eigentlich schon im Januar mit Chrome 33 aktiv werden. Aufgrund verschiedener Rückmeldungen von Entwicklern entschied man sich dann allerdings, den Termin noch etwas nach hinten zu verschieben.
Mit der Einschränkung der bisherigen Freiheiten bei der Installation von Chrome-Erweiterungen will Google vor allem die Verbreitung schädlicher Add-ons einschränken. Diese hatten immer wieder für Ärger gesorgt. Einer der letzten größer bekannt gewordenen Fälle war ein neuer Trend unter Spammern, bereits vorhandene Entwicklungs-Projekte aufzukaufen und ihre eigenen Routinen zur Auslieferung von Werbung in Updates zu integrieren.
Die Sperrung gilt dabei erst einmal nur für die Windows-Variante von Chrome. Nutzer von Apples OS X oder Linux können erst einmal weiterhin auch Erweiterungen von Drittanbietern installieren und nutzen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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