Auch deutsche Behörde warnt vor Internet Explorer

Wegen der aktuell im Internet Explorer gefundenen Sicherheitslücke hat nun auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum vorübergehenden Verzicht auf die Nutzung des Browsers aufgerufen.
Internet Explorer, Internet Explorer 9, Ie9
Microsoft
Das Sicherheitsproblem betrifft die Versionen 6 bis 11 des Internet Explorers. Laut dessen Hersteller Microsoft wird die Schwachstelle bereits aktiv für zielgerichtete Angriffe ausgenutzt. Bisher erfolgen diese Attacken vor allem gegen die Versionen 9 bis 11. Es sei jedoch davon auszugehen, so das BSI, dass diese Angriffe kurzfristig angepasst und auch gegen ältere Versionen des Browsers eingesetzt werden können.

Durch die Sicherheitslücke wird es letztlich möglich, den betroffenen Rechner komplett zu übernehmen. Dies ist vor allem für die Betreiber von Botnetzen interessant. Da der Internet Explorer aber vor allem auch in Unternehmen breit eingesetzt wird, soll die Schwachstelle auch als Zugangspunkt dienen, über die sich Kriminelle Zugang zu internen Firmendaten verschaffen wollen.

Wie auch schon die zuständigen Behörden in den USA empfiehlt nun auch das BSI, bis zur Bereitstellung von Sicherheits-Updates auf die Nutzung des Internet Explorers zu verzichten und zumindest zeitweise einen anderen Browser einzusetzen. Wann es einen Patch geben wird, war von Seiten Microsofts bisher noch nicht zu erfahren.
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