Open Source ist besser als proprietärer Quellcode
Die Qualität der Codes, die in Open Source-Projekten entstehen, ist inzwischen besser als bei professionell entwickelter Software. Das zeigen aktuelle Statistiken des Dienstleisters Coverity.
Dieser bietet Tools zur automatischen Analyse von Quellcodes an. Diese wurden im letzten Jahr von insgesamt 750 Millionen Zeilen Code durchlaufen. Die Sourcen stammten aus über 700 Open Source-Projekten sowie zahlreichen Entwicklungen aus dem proprietären Bereich - vor allem in den Sprachen C, C++ aber auch Java.
In der Software-Industrie gilt für gewöhnlich ein Fehler pro tausend Zeilen bereits als Wert, mit dem die Leistung der Entwickler als gut bezeichnet wird. Die Analyse-Tools von Coverity fanden in proprietären Projekten während ihrer Untersuchungen 0,72 Fehler pro tausend Zeilen. Bei den Open Source-Anwendungen wurde hingegen inzwischen eine Quote von nur 0,59 Fehlern pro tausend Zeilen entdeckt.
Aber nicht nur hier zeigt sich laut der Untersuchung die immer weiter gestiegene Qualität von Open Source-Software. Wichtig ist oft auch die Zeit, die bis zum Beheben eines Problems benötigt wird. Beim freien Betriebssystem Linux ist diese im Durchschnitt von anfänglich immerhin 122 Tagen auf nun nur noch 6 Tage gesunken. Beim Scannen der rund 8,5 Millionen Zeilen des Linux-Codes wurden übrigens 0,61 Fehler pro tausend Zeilen gefunden.
Vor allem an die C/C++-Projekte vergab Coverity auch ansonsten gute Noten. Etwas anders sieht es bei den Entwicklungen aus, die auf Java setzen. Hier wurden laut dem Unternehmen schwere Fehler längst nicht so schnell behoben. Während die C/C++-Entwickler 46 Prozent der gefunden Fehler in einem bestimmten Zeitraum behoben, waren es im Java-Bereich lediglich 13 Prozent. Die Ursache könnte laut Coverity in einem generell etwas geringeren Sicherheits-Bewusstsein in der Java-Community liegen.
In der Software-Industrie gilt für gewöhnlich ein Fehler pro tausend Zeilen bereits als Wert, mit dem die Leistung der Entwickler als gut bezeichnet wird. Die Analyse-Tools von Coverity fanden in proprietären Projekten während ihrer Untersuchungen 0,72 Fehler pro tausend Zeilen. Bei den Open Source-Anwendungen wurde hingegen inzwischen eine Quote von nur 0,59 Fehlern pro tausend Zeilen entdeckt.
Aber nicht nur hier zeigt sich laut der Untersuchung die immer weiter gestiegene Qualität von Open Source-Software. Wichtig ist oft auch die Zeit, die bis zum Beheben eines Problems benötigt wird. Beim freien Betriebssystem Linux ist diese im Durchschnitt von anfänglich immerhin 122 Tagen auf nun nur noch 6 Tage gesunken. Beim Scannen der rund 8,5 Millionen Zeilen des Linux-Codes wurden übrigens 0,61 Fehler pro tausend Zeilen gefunden.
Vor allem an die C/C++-Projekte vergab Coverity auch ansonsten gute Noten. Etwas anders sieht es bei den Entwicklungen aus, die auf Java setzen. Hier wurden laut dem Unternehmen schwere Fehler längst nicht so schnell behoben. Während die C/C++-Entwickler 46 Prozent der gefunden Fehler in einem bestimmten Zeitraum behoben, waren es im Java-Bereich lediglich 13 Prozent. Die Ursache könnte laut Coverity in einem generell etwas geringeren Sicherheits-Bewusstsein in der Java-Community liegen.
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Christian Kahle
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