Crash am Smartphonemarkt:
Niedrigste Verkaufszahlen seit 13 Jahren
Der globale Smartphonemarkt erlebt einen schweren Einbruch und verzeichnet das schlechteste Quartal seit 13 Jahren. Während die restliche Branche unter hohen Bauteilpreisen leidet, gehen Samsung und Apple als Gewinner hervor.
Trotz der schwierigen Marktlage behaupten sich die Branchenriesen. Samsung sicherte sich mit 24 Prozent Marktanteil die globale Spitzenposition. Der Konzern profitierte von einer stabilen Lieferkette. Besonders das Galaxy S26 Ultra erwies sich als beliebt. Apple verzeichnete ein Wachstum von drei Prozent und erreichte einen Rekordmarktanteil von 20 Prozent, getrieben durch die hohe Nachfrage nach der iPhone-17-Serie.
Samsung und Apple konnten ihre Marktanteile ausbauen
Steigende Preise für Speicherchips zwingen die Hersteller, die Kosten an die Verbraucher weiterzugeben oder Modelle aus dem Sortiment zu nehmen. Preissensible Kunden reagieren darauf, indem sie geplante Neukäufe verschieben. Das wird auch durch die verlängerten Update-Garantien vieler Anbieter ermöglicht. So gewähren Google und Samsung mittlerweile Software-Unterstützung für sieben Jahre. Das verlängert die Nutzungsdauer der Geräte enorm und senkt den Druck für Upgrades.
Dennoch bleibt die Gesamtprognose für den Markt verhalten. Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2026 einen Rückgang der Auslieferungen um insgesamt 14 Prozent. Die Knappheit bei Speicherchips wird voraussichtlich noch mehrere Jahre anhalten. Kurzfristig ist also keine Besserung in Sicht.
Wie bewertet ihr die aktuelle Entwicklung auf dem Smartphonemarkt? Behaltet ihr eure alten Geräte nun auch länger oder plant ihr demnächst einen Neukauf? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Schlechtestes Quartal seit 13 Jahren
Im zweiten Quartal 2026 erlebte die globale Smartphone-Industrie einen schweren Rückschlag. Die weltweiten Auslieferungen sanken im Jahresvergleich um satte elf Prozent. Das markiert das schwächste Frühsommer-Quartal seit geschlagenen 13 Jahren. Hauptgrund für den starken Rückgang ist eine massive Verknappung von DRAM- und NAND-Speicherchips. Zulieferer reservieren ihre Produktionskapazitäten primär für den Ausbau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz. Das treibt die Bauteilkosten für Endgeräte stark in die Höhe.Trotz der schwierigen Marktlage behaupten sich die Branchenriesen. Samsung sicherte sich mit 24 Prozent Marktanteil die globale Spitzenposition. Der Konzern profitierte von einer stabilen Lieferkette. Besonders das Galaxy S26 Ultra erwies sich als beliebt. Apple verzeichnete ein Wachstum von drei Prozent und erreichte einen Rekordmarktanteil von 20 Prozent, getrieben durch die hohe Nachfrage nach der iPhone-17-Serie.
Chinesische Hersteller unter Druck
Wie die Analysten von Counterpoint Research in ihrem Bericht darlegen, leiden chinesische Marken besonders stark. Xiaomi, Oppo und Vivo verzeichneten hohe Rückgänge bei den Auslieferungen. Die betroffenen Unternehmen sind stark im Einstiegs- und Mittelklassesegment vertreten. Bei Geräten, die weniger als 400 US-Dollar (etwa 350 Euro) kosten, machen die Speicherbausteine oft bis zu 50 Prozent der gesamten Herstellungskosten aus.
Samsung und Apple konnten ihre Marktanteile ausbauen
Steigende Preise für Speicherchips zwingen die Hersteller, die Kosten an die Verbraucher weiterzugeben oder Modelle aus dem Sortiment zu nehmen. Preissensible Kunden reagieren darauf, indem sie geplante Neukäufe verschieben. Das wird auch durch die verlängerten Update-Garantien vieler Anbieter ermöglicht. So gewähren Google und Samsung mittlerweile Software-Unterstützung für sieben Jahre. Das verlängert die Nutzungsdauer der Geräte enorm und senkt den Druck für Upgrades.
Prognosen und andere Anbieter
Abseits der Marken mit den meisten Verkäufen konnten auch einige andere Anbieter punkten. Google steigerte seine Verkäufe dank der Pixel-10-Reihe um 16 Prozent. Huawei verbuchte durch die Mate-80-Serie ein Plus von sechs Prozent.Dennoch bleibt die Gesamtprognose für den Markt verhalten. Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2026 einen Rückgang der Auslieferungen um insgesamt 14 Prozent. Die Knappheit bei Speicherchips wird voraussichtlich noch mehrere Jahre anhalten. Kurzfristig ist also keine Besserung in Sicht.
Wie bewertet ihr die aktuelle Entwicklung auf dem Smartphonemarkt? Behaltet ihr eure alten Geräte nun auch länger oder plant ihr demnächst einen Neukauf? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Smartphone-Auslieferungen sinken im zweiten Quartal 2026 um elf Prozent
- Für die Hersteller ist es das schlechteste Quartal seit 13 Jahren
- Eine Verknappung bei Speicherchips treibt die Bauteilkosten in die Höhe
- Samsung bleibt weltweiter Marktführer vor dem wachsenden Rivalen Apple
- Preisgünstige Handys chinesischer Anbieter geraten stark unter Druck
- Längere Updates sorgen für eine längere Nutzungsdauer der Smartphones
- Analysten erwarten für das Gesamtjahr ein Minus von rund 14 Prozent
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