Windows Next: Microsoft testet interaktive Live-Tiles
Microsofts Forschungsabteilung experimentiert derzeit mit sogenannten "interaktiven Live-Tiles", mit denen die Benutzeroberfläche des mit Windows 8 eingeführten Startscreens wohl deutlich flexibler gemacht werden soll. Die Live-Tiles können dabei diverse Informationen aus einer App liefern und werden praktisch selbst zu kleinen Apps.
Microsoft hat die interaktiven Live-Tiles anlässlich der TechFest genannten internen Veranstaltung der Forschungsabteilung bereits im Februar 2014 erstmals gezeigt, doch erst jetzt wurden auf der Website von Microsoft Research einige Videos veröffentlicht, die das Ganze in Aktion zeigen. Inzwischen hat Microsoft die Videos allerdings wieder gelöscht, so dass sie nur noch dank einiger Kopien im Internet zu finden sind, berichtet Mary Jo Foley.
In den Videos zeigt der Microsoft-Forscher Jiawei Gu, der für eine der Niederlassungen von Microsoft Research in Asien arbeitet, wie sein Team an den "Interactive Tiles" arbeitet. Das Vorhaben sei für "Windows Next" gedacht, heißt es. Microsoft selbst verwendet diese Bezeichnung immer wieder für die kommenden Windows-Versionen, so dass anzunehmen ist, dass man hier tatsächlich mit Funktionen experimentiert, die bald in Windows verwendet werden sollen.
Gu zufolge ermöglichen die interaktiven Live-Tiles den Umgang mit diversen Funktionen der jeweiligen Anwendung, darunter zum Beispiel der Zugriff auf E-Mails über das Tile der Mail-App, inklusive der Möglichkeit, direkt aus dem Tile heraus eine bestimmte E-Mail zu öffnen. Das Vorhaben geht jedoch offenbar noch viel weiter, denn Gu zeigt auch, wie diverse Elemente des Desktops - also zum Beispiel Uhrzeit, System-Tray und geöffnete Apps - im Desktop-Tile des Startscreens angezeigt und direkt erreicht werden können.
Grundsätzlich werden die Live-Tiles zunächst in der bisher bekannten Form angezeigt, erhalten jedoch eine kleine Schaltfläche in der rechten unteren Ecke. Klickt man diese an, oder berührt sie mit dem Finger, wird das Live-Tile vergrößert und gibt den Zugriff auf die erweiterten Funktionen frei.
Durch eine solch Kombination der Funktionen von Apps mit den Kacheln des Startscreens und einer Anbindung an den Desktop, könnte Microsoft den Startbildschirm noch wesentlich vielseitiger machen, als er bisher ist. Außerdem wird gezeigt, wie die "interaktiven Tiles" in einer Art Sidebar am Bildschirmrand neben dem Desktop betrieben werden können.
Interessant ist auch, dass die Technologie hinter dem Forschungsvorhaben plattformübergreifend nicht nur unter Windows auf dem Desktop, sondern auch bei Windows Phone und dem Interface der Xbox One verwendet werden kann. Wie üblich gilt auch in diesem Fall, dass aus einem Forschungsvorhaben des Softwarekonzerns nicht unbedingt ein kommerzielles Produkt wird und die Ideen sich auch in Windows wiederfinden. Aktuell sind die Videos jedoch nicht mehr verfügbar, so dass abzuwarten bleibt, ob Microsoft hier nicht doch gerade die grundlegenden Ideen für Windows "Next" an die Öffentlichkeit entwischt sind.
In den Videos zeigt der Microsoft-Forscher Jiawei Gu, der für eine der Niederlassungen von Microsoft Research in Asien arbeitet, wie sein Team an den "Interactive Tiles" arbeitet. Das Vorhaben sei für "Windows Next" gedacht, heißt es. Microsoft selbst verwendet diese Bezeichnung immer wieder für die kommenden Windows-Versionen, so dass anzunehmen ist, dass man hier tatsächlich mit Funktionen experimentiert, die bald in Windows verwendet werden sollen.
Gu zufolge ermöglichen die interaktiven Live-Tiles den Umgang mit diversen Funktionen der jeweiligen Anwendung, darunter zum Beispiel der Zugriff auf E-Mails über das Tile der Mail-App, inklusive der Möglichkeit, direkt aus dem Tile heraus eine bestimmte E-Mail zu öffnen. Das Vorhaben geht jedoch offenbar noch viel weiter, denn Gu zeigt auch, wie diverse Elemente des Desktops - also zum Beispiel Uhrzeit, System-Tray und geöffnete Apps - im Desktop-Tile des Startscreens angezeigt und direkt erreicht werden können.
Grundsätzlich werden die Live-Tiles zunächst in der bisher bekannten Form angezeigt, erhalten jedoch eine kleine Schaltfläche in der rechten unteren Ecke. Klickt man diese an, oder berührt sie mit dem Finger, wird das Live-Tile vergrößert und gibt den Zugriff auf die erweiterten Funktionen frei.
Durch eine solch Kombination der Funktionen von Apps mit den Kacheln des Startscreens und einer Anbindung an den Desktop, könnte Microsoft den Startbildschirm noch wesentlich vielseitiger machen, als er bisher ist. Außerdem wird gezeigt, wie die "interaktiven Tiles" in einer Art Sidebar am Bildschirmrand neben dem Desktop betrieben werden können.
Interessant ist auch, dass die Technologie hinter dem Forschungsvorhaben plattformübergreifend nicht nur unter Windows auf dem Desktop, sondern auch bei Windows Phone und dem Interface der Xbox One verwendet werden kann. Wie üblich gilt auch in diesem Fall, dass aus einem Forschungsvorhaben des Softwarekonzerns nicht unbedingt ein kommerzielles Produkt wird und die Ideen sich auch in Windows wiederfinden. Aktuell sind die Videos jedoch nicht mehr verfügbar, so dass abzuwarten bleibt, ob Microsoft hier nicht doch gerade die grundlegenden Ideen für Windows "Next" an die Öffentlichkeit entwischt sind.
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