Vodafone erneuert sein Netz und startet in Berlin
Der Mobilfunkkonzern Vodafone hat angekündigt, beginnend mit Berlin sein Netz umfassend modernisieren zu wollen. Im Rahmen eines kleinen Kraftaktes soll hier Technik auf den neuesten Stand gebracht werden.
Allein in Berlin tauschen Techniker im Rahmen des bundesweiten Netzausbauprogramms in den nächsten Wochen an mehr als 500 Standorten die Hard- und Software aus, teilte das Unternehmen auf der CeBIT mit. Bis zum Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Anschließend soll es für die Vodafone-Kunden höhere Datenraten, weniger Verbindungsabbrüche und insgesamt mehr Qualität im Netz geben, hieß es.
"Wir bauen Berlin ein neues Netz. Damit werden die Einwohner der Bundeshauptstadt künftig nicht nur doppelt so schnell surfen, sondern von deutlich mehr Sprachqualität profitieren", sagte Vodafone Deutschland-Chef Jens Schulte-Bockum bei der Vorstellung des Ausbauplans in Anwesenheit der Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Wenn wir damit durch sind, wird kein Bauteil in unserem Netz älter als fünf Jahre sein."
So stattet das Unternehmen in Berlin alle UMTS-Basisstationen mit dem HSPA+-Standard aus, der Bandbreiten bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde ermöglicht. Dies ist ein Bestandteil des Programms, in das Vodafone binnen der kommenden zwei Jahre bundesweit rund vier Milliarden Euro investieren will. Noch keine Informationen verlautbarte das Unternehmen, ob zukünftig auch an Orten mit schlechter Netzabdeckung aber hohem Bedarf - wie in den U-Bahn-Tunneln - entscheidende Verbesserungen zu erwarten sind.
Das Netz soll mit dem Umbau auch für die steigende Last fit gemacht werden, die vom anhaltenden Smartphone-Boom vorangetrieben wird. Allein bei Vodafone halten mehr als 23.000 Mobilfunkstationen Verbindung untereinander und mit den anderen Netzen. 32 Millionen Vodafone-Kunden nutzen das Netz für 750 Millionen Gesprächsminuten am Tag. Das wöchentliche Datenvolumen liegt bei 2,2 Milliarden Megabyte.
Im Zuge der Modernisierung soll neues Equipment nicht nur die Komplexität der Infrastruktur reduzieren, sondern auch den Stromverbrauch senken. Wo früher drei unterschiedliche Systeme für die jeweiligen Mobilfunkdienste wie GSM, UMTS und LTE im Einsatz waren, wird die Technik nun in einem Modul gebündelt.
Dieses steuert die einzelnen Funkstandards und kann dank eines separaten Rechners die Kapazität einer Basisstation auf die unterschiedlichen Funkstandards verteilen, hieß es. Vodafone rechnet als Folge der Netzmodernisierung mit einer Senkung des Strombedarfs um 30 Prozent oder rund 9.000 kWh pro Jahr.
"Wir bauen Berlin ein neues Netz. Damit werden die Einwohner der Bundeshauptstadt künftig nicht nur doppelt so schnell surfen, sondern von deutlich mehr Sprachqualität profitieren", sagte Vodafone Deutschland-Chef Jens Schulte-Bockum bei der Vorstellung des Ausbauplans in Anwesenheit der Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Wenn wir damit durch sind, wird kein Bauteil in unserem Netz älter als fünf Jahre sein."
So stattet das Unternehmen in Berlin alle UMTS-Basisstationen mit dem HSPA+-Standard aus, der Bandbreiten bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde ermöglicht. Dies ist ein Bestandteil des Programms, in das Vodafone binnen der kommenden zwei Jahre bundesweit rund vier Milliarden Euro investieren will. Noch keine Informationen verlautbarte das Unternehmen, ob zukünftig auch an Orten mit schlechter Netzabdeckung aber hohem Bedarf - wie in den U-Bahn-Tunneln - entscheidende Verbesserungen zu erwarten sind.
Das Netz soll mit dem Umbau auch für die steigende Last fit gemacht werden, die vom anhaltenden Smartphone-Boom vorangetrieben wird. Allein bei Vodafone halten mehr als 23.000 Mobilfunkstationen Verbindung untereinander und mit den anderen Netzen. 32 Millionen Vodafone-Kunden nutzen das Netz für 750 Millionen Gesprächsminuten am Tag. Das wöchentliche Datenvolumen liegt bei 2,2 Milliarden Megabyte.
Im Zuge der Modernisierung soll neues Equipment nicht nur die Komplexität der Infrastruktur reduzieren, sondern auch den Stromverbrauch senken. Wo früher drei unterschiedliche Systeme für die jeweiligen Mobilfunkdienste wie GSM, UMTS und LTE im Einsatz waren, wird die Technik nun in einem Modul gebündelt.
Dieses steuert die einzelnen Funkstandards und kann dank eines separaten Rechners die Kapazität einer Basisstation auf die unterschiedlichen Funkstandards verteilen, hieß es. Vodafone rechnet als Folge der Netzmodernisierung mit einer Senkung des Strombedarfs um 30 Prozent oder rund 9.000 kWh pro Jahr.
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Christian Kahle
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