Vodafone meldet Vollzug:
Netz-Modernisierung in Berlin geschafft
Der Mobilfunkkonzern Vodafone hat für die Bundeshauptstadt Vollzug gemeldet. Das komplette Netz im Stadtgebiet wurde in den letzten Wochen einer Modernisierung unterzogen. Die Qualität bei Sprach- und Datenverbindungen sollte nun besser sein als bisher.
Nach Angaben des Unternehmens wurden an 905 Standorten von Sendeanlagen in Berlin jeweils Hard- und Software ausgetauscht. Diese Basisstationen decken demnach 99,7 Prozent der Bevölkerungsverteilung im Stadtgebiet ab. Ausgestattet wurden die Sendeanlagen vor allem mit dem HSPA+-Standard, der Bandbreiten bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde ermöglicht. Das ist das Doppelte dessen, was Vodafone hier bisher zur Verfügung stellte.
Auf der Anwenderseite sollen sich außerdem die unerwünschten Gesprächsabbrüche reduzieren. Weiterhin wird die Sprachqualität ebenfalls besser und die Quote der erfolgreichen Verbindungsaufbauten steigt auf über 98 Prozent, hieß es seitens des Netzbetreibers.
Die Modernisierung wurde auch erforderlich, weil der anhaltende Smartphone-Boom die Menge von übertragenen Daten ständig steigen lässt. Das wöchentliche transportierte Datenvolumen liegt allein im Vodafone-Mobilfunknetz inzwischen bei 2,2 Milliarden Megabyte. Außerdem telefonieren die über 32 Millionen Kunden bundesweit täglich rund 750 Millionen Minuten.
Aus Drei mach Eins
Wo früher drei unterschiedliche Systeme für die jeweiligen Mobilfunkdienste wie GSM, UMTS und LTE im Einsatz waren, ist jetzt die Technik außerdem in einem Modul gebündelt. Dieses kann dank eines leistungsstarken Rechners die Kapazität einer Basisstation auf die unterschiedlichen Funkstandards verteilen. Vodafone rechnet als Folge der Netzmodernisierung mit einer Reduktion des Strombedarfs von 30 Prozent oder rund 9.000 Kilowattstunden pro Jahr. Damit spart jeder Standort in Berlin so viel Energie, wie mehr als zwei Familien in zwölf Monaten verbrauchen.Auf der Anwenderseite sollen sich außerdem die unerwünschten Gesprächsabbrüche reduzieren. Weiterhin wird die Sprachqualität ebenfalls besser und die Quote der erfolgreichen Verbindungsaufbauten steigt auf über 98 Prozent, hieß es seitens des Netzbetreibers.
Die Modernisierung wurde auch erforderlich, weil der anhaltende Smartphone-Boom die Menge von übertragenen Daten ständig steigen lässt. Das wöchentliche transportierte Datenvolumen liegt allein im Vodafone-Mobilfunknetz inzwischen bei 2,2 Milliarden Megabyte. Außerdem telefonieren die über 32 Millionen Kunden bundesweit täglich rund 750 Millionen Minuten.
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