Chefin einer Bitcoin-Exchange tot aufgefunden
Der aktuelle Trubel um die virtuelle Währung Bitcoin könnte sein erstes Opfer gefordert haben. Die Chefin der Bitcoin-Börse First Meta wurde vor einigen Tagen in Singapur tot aufgefunden.
Nach Angaben der örtlichen Polizei würden die genauen Umstände des Ablebens der 28-jährigen Autumn Radtke aktuell noch genauer untersucht. Einerseits wird von einer nicht natürlichen Ursache gesprochen, andererseits soll es aber auch keine Anzeichen auf Fremdeinwirkung geben. Entsprechend bestehen zwei Möglichkeiten: Ein Unfall oder Suizid müssten dazu geführt haben, dass die Frau am 26. Februar leblos auf dem Boden vor einem Wohnhaus aufgefunden wurde.
Autumn Radtke
Es wäre durchaus möglich, dass ihr Tod nichts mit ihrem Job in der Bitcoin-Szene zu tun hatte. Der zeitliche Zusammenhang lässt aber durchaus auch andere Schlüsse zu. In den letzten Zeit war die virtuelle Währung in eine tiefe Krise geraten. Mt.Gox, die größte Börse, an der Bitcoins gegen klassische Währungen getauscht wurden, musste Insolvenz anmelden und auch andere Dienstleister stellten ihre Geschäfte ein - teils nachdem ihnen durch Angriffe zahlreiche Einheiten der Währung gestohlen worden waren.
Entsprechend hoch dürfte der Druck auf alle Beteiligten inzwischen sein. Denn bei den Bitcoin-Börsen werden häufig nicht gerade kleine Beträge gehandelt. Wenn es um Betreiber von legalen oder illegalen Geschäften geht, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, kann es hier schnell um Beträge im fünf- oder sechstelligen Dollar-Bereich gehen - teils sogar noch mehr. Da Bitcoins auch bei Kriminellen beliebt sind, um halbwegs anonym im Internet agieren zu können, wurde bereits der Verdacht geäußert, dass die Betreiber von Mt.Gox zur Zielscheibe werden könnten.
Bei Radtke war dies zumindest erst einmal nicht der Fall und die genaue Ursache ihre Todes wird noch zu ermitteln sein. Bevor sie im Jahr 2012 bei First Meta einstieg, hat sie unter anderem eng mit Apple bei der Einführung von Cloud-Anwendungen an der Johns Hopkins University, den Los Alamos Labs und bei Aerospace Corp. zusammengearbeitet. Aber auch Tätigkeiten bei einigen Startups gehören zu ihrem Lebenslauf.
Autumn Radtke
Es wäre durchaus möglich, dass ihr Tod nichts mit ihrem Job in der Bitcoin-Szene zu tun hatte. Der zeitliche Zusammenhang lässt aber durchaus auch andere Schlüsse zu. In den letzten Zeit war die virtuelle Währung in eine tiefe Krise geraten. Mt.Gox, die größte Börse, an der Bitcoins gegen klassische Währungen getauscht wurden, musste Insolvenz anmelden und auch andere Dienstleister stellten ihre Geschäfte ein - teils nachdem ihnen durch Angriffe zahlreiche Einheiten der Währung gestohlen worden waren.
Entsprechend hoch dürfte der Druck auf alle Beteiligten inzwischen sein. Denn bei den Bitcoin-Börsen werden häufig nicht gerade kleine Beträge gehandelt. Wenn es um Betreiber von legalen oder illegalen Geschäften geht, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, kann es hier schnell um Beträge im fünf- oder sechstelligen Dollar-Bereich gehen - teils sogar noch mehr. Da Bitcoins auch bei Kriminellen beliebt sind, um halbwegs anonym im Internet agieren zu können, wurde bereits der Verdacht geäußert, dass die Betreiber von Mt.Gox zur Zielscheibe werden könnten.
Bei Radtke war dies zumindest erst einmal nicht der Fall und die genaue Ursache ihre Todes wird noch zu ermitteln sein. Bevor sie im Jahr 2012 bei First Meta einstieg, hat sie unter anderem eng mit Apple bei der Einführung von Cloud-Anwendungen an der Johns Hopkins University, den Los Alamos Labs und bei Aerospace Corp. zusammengearbeitet. Aber auch Tätigkeiten bei einigen Startups gehören zu ihrem Lebenslauf.
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Christian Kahle
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