Apple schmeißt letzte Bitcoin-Wallet aus App Store
Apple ist kein großer Fan der virtuellen Währung Bitcoin, ganz im Gegenteil: Das kalifornische Unternehmen hat mit Blockchain die letzte und auch größte Bitcoin-Geldbörse aus seinem App Store geworfen. Eine konkrete Begründung gab man nicht ab.
Bitcoin-Nutzer, die ein iOS-Gerät besitzen, haben ab sofort keine Möglichkeit mehr, ihren Kontostand mobil zu überprüfen und Transaktionen durchzuführen. Laut The Next Web hat Apple nämlich Blockchain, die letzte derartige (Wallet-)App, aufgrund von "ungelösten Problemen" aus dem Angebot genommen.
Die Blockchain-Macher wollen dagegen Beschwerde einlegen und widersprechen Apple: Es habe vor der Entfernung der App keine Kommunikation mit Cupertino gegeben, so Blockchain, auch habe man keinerlei Hinweise auf die angesprochenen "Probleme" (auch von Apple nicht) und könne diese deshalb nicht lösen.
Vielmehr glaubt man bei Blockchain, dass Apple die Wallet-Anwendungen löscht, weil man die Kryptowährung als Bedrohung für die eigenen Ambitionen bezüglich mobiler Bezahllösungen sieht. In einem Statement schreibt das Blockchain-Team: "Unsere Anwendung ist seit zwei Jahren die gleiche, kommt auf über 120.000 Downloads und wir haben auch keine Kundenbeschwerden gehabt."
Blockchain geht in die Gegenoffensive und macht sich beim App-Store-Betreiber damit sicher nicht beliebter: "Das einzige, was sich geändert hat, ist der Umstand, dass Bitcoin zur Konkurrenz des Apple-eigenen Bezahlsystems geworden ist." Mit der Entfernung der letzten verfügbaren App für die virtuelle Währung habe Apple lediglich die Konkurrenz ausgeschaltet und dafür seine "monopolistische Position" ausgenützt.
Blockchain verweist schließlich auf Googles Android, wo es "hunderte" Bitcoin-Apps gebe: "Die Restriktionen (von Apple) haben bereits tausende Nutzer in Richtung Android fliehen lassen, da es dort eine weitaus offenere Umgebung für Innovationen gibt."
Siehe auch: Google schließt Bitcoins als Zahlungsmittel nicht aus
Die Blockchain-Macher wollen dagegen Beschwerde einlegen und widersprechen Apple: Es habe vor der Entfernung der App keine Kommunikation mit Cupertino gegeben, so Blockchain, auch habe man keinerlei Hinweise auf die angesprochenen "Probleme" (auch von Apple nicht) und könne diese deshalb nicht lösen.
Vielmehr glaubt man bei Blockchain, dass Apple die Wallet-Anwendungen löscht, weil man die Kryptowährung als Bedrohung für die eigenen Ambitionen bezüglich mobiler Bezahllösungen sieht. In einem Statement schreibt das Blockchain-Team: "Unsere Anwendung ist seit zwei Jahren die gleiche, kommt auf über 120.000 Downloads und wir haben auch keine Kundenbeschwerden gehabt."
Blockchain geht in die Gegenoffensive und macht sich beim App-Store-Betreiber damit sicher nicht beliebter: "Das einzige, was sich geändert hat, ist der Umstand, dass Bitcoin zur Konkurrenz des Apple-eigenen Bezahlsystems geworden ist." Mit der Entfernung der letzten verfügbaren App für die virtuelle Währung habe Apple lediglich die Konkurrenz ausgeschaltet und dafür seine "monopolistische Position" ausgenützt.
Blockchain verweist schließlich auf Googles Android, wo es "hunderte" Bitcoin-Apps gebe: "Die Restriktionen (von Apple) haben bereits tausende Nutzer in Richtung Android fliehen lassen, da es dort eine weitaus offenere Umgebung für Innovationen gibt."
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