Lego-Werke jetzt per Chrome bauen und erkunden

Chrome-Nutzer können ab sofort an einem spannenden "Experiment" teilnehmen, nämlich einem virtuellen Baukasten. Dabei kann man per WebGL online mit Lego-Steinen diverse Werke erschaffen, diese können dann auf Google Maps veröffentlicht werden.
Google, Chrome, Lego
Google
Begonnen hat die Kooperation zwischen Google und Lego im Juli 2012: Damals startete die australische Zweigstelle des Suchmaschinenkonzerns ein Projekt, bei dem sich mit virtuellen Lego-Steinen im Browser-Fenster alle nur denkbaren Bauten erschaffen ließen. Diese von Nutzern erstellten Lego-Werke konnten dann auf der Google-Maps-Karte positioniert und dadurch mit anderen geteilt werden.

Das "Build with Chrome" genannte Projekt, das in "Down Under" begonnen hat, kann nun auf der gesamten Welt genutzt werden, wie Google in einem Blog-Beitrag bekannt gegeben hat. Benötigt wird ein aktueller Chrome-Browser, die Seite lässt sich auch in Firefox ausführen - nicht jedoch mit dem Internet Explorer.


Der Nutzer hat dann drei Hauptmöglichkeiten: Er kann gleich mit dem Bauen beginnen, sich die wichtigsten Funktionen in einem Tutorial erklären lassen oder die Werke anderer Lego-Baumeister entdecken. Letzteres kann auch gemacht werden ohne eingeloggt zu sein. Wer seine Kreationen veröffentlichen will, der benötigt aber ein Konto bei Google+ und muss sich damit bei Build with Chrome auch anmelden. Die Anbindung an Google+ ermöglicht es außerdem, die Kreationen der eigenen Kreise, also Kontakte, zu durchstöbern.

Das eigentliche Bau-Interface, das wie erwähnt auf Basis von WebGL-Technologie läuft, präsentiert einem eine quadratische Grundfläche bzw. "Bauplatte" mit 32 x 32 Zähnen. Links sind sowohl Grundbausteine als auch Zusatzsteine (Fenster, Türen, etc.) auswählbar, per Klick wird ein Element ausgewählt und kann dann auch mehrfach auf der Bauplatte positioniert werden. Farben können verändert werden. Wer übrigens auf Google Maps näher heranzoomt, der wird auch den Grund für die beschränkte Baufläche erkennen: Denn innerhalb des Lego-Experiments wird die gesamte Erde zur Baufläche, weshalb es pro Kartenposition jeweils nur einzelne "Parzellen" gibt.
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