Chrome: Google verbannt Torrent-Erweiterungen
Google ist immer wieder Zielscheibe der Film- und Musikindustrie, da dem Suchmaschinenriesen vorgeworfen wird, dass er Piraterie indirekt fördere. Das Unternehmen hat wohl deshalb nun zahlreiche Torrent-Extensions entfernt.
Wie das Filesharing-Blog TorrentFreak (via derStandard) berichtet, hat das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View etliche Torrent-Such-Erweiterungen aus dem Chrome Web Store verbannt, da diese "unautorisierten Zugang" zu urheberrechtlich geschütztem Material fördern können.
In den vergangenen Wochen haben etliche Anbieter derartiger Chrome-Erweiterungen von Google Benachrichtigungen erhalten, darin wird ihnen mitgeteilt, dass ihre Angebote Copyright-Verstöße "erleichtern, fördern und ermutigen" würden. Betroffen sind unter anderem Such-Tools für Seiten wie The Pirate Bay, KickassTorrents und Torlock.
Bei den beanstandeten und nun verbannten Erweiterungen handelt es sich meist um Funktionen bzw. Plug-Ins, mit denen man eine bestimmte Seite durchstöbern kann, meist über eine zusätzliche Suchleiste, die letztlich nur eine Weiterleitung auf die damit verbundene Seite darstellt.
TorrentFreak hat mit dem Betreiber der Torlock-Erweiterung gesprochen, dieser kritisierte die Entscheidung erwartungsgemäß. Google habe ihm keine Beweise geliefert, dass seine Software einen Verstoß darstelle, er habe lediglich einen generischen Text mit "im üblichen juristischen Jargon" geschickt.
Der Torlock-Macher wirft Google vor, dass das Unternehmen aus Mountain View selbst die weltgrößte Torrent-Suchmaschine betreibe, da man über Google praktisch alles finden könne. In der Tat ist das eine ähnliche Argumentation wie sie Film- und Musik-Industrie verwenden, diese verlangen von Google auch immer wieder die Sperrung von ganzen Domains statt einzelner (zielgerichteter) Links, was Google aber bislang verweigert hat.
In den vergangenen Wochen haben etliche Anbieter derartiger Chrome-Erweiterungen von Google Benachrichtigungen erhalten, darin wird ihnen mitgeteilt, dass ihre Angebote Copyright-Verstöße "erleichtern, fördern und ermutigen" würden. Betroffen sind unter anderem Such-Tools für Seiten wie The Pirate Bay, KickassTorrents und Torlock.
Bei den beanstandeten und nun verbannten Erweiterungen handelt es sich meist um Funktionen bzw. Plug-Ins, mit denen man eine bestimmte Seite durchstöbern kann, meist über eine zusätzliche Suchleiste, die letztlich nur eine Weiterleitung auf die damit verbundene Seite darstellt.
TorrentFreak hat mit dem Betreiber der Torlock-Erweiterung gesprochen, dieser kritisierte die Entscheidung erwartungsgemäß. Google habe ihm keine Beweise geliefert, dass seine Software einen Verstoß darstelle, er habe lediglich einen generischen Text mit "im üblichen juristischen Jargon" geschickt.
Der Torlock-Macher wirft Google vor, dass das Unternehmen aus Mountain View selbst die weltgrößte Torrent-Suchmaschine betreibe, da man über Google praktisch alles finden könne. In der Tat ist das eine ähnliche Argumentation wie sie Film- und Musik-Industrie verwenden, diese verlangen von Google auch immer wieder die Sperrung von ganzen Domains statt einzelner (zielgerichteter) Links, was Google aber bislang verweigert hat.
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