Smartphone-Speicher:
Soviel Platz bleibt den Kunden
Hersteller bewerben den Speicherplatz ihrer Smartphones mit schönen glatten Zahlen. Doch schaut man genau hin, bleibt neben dem OS und vorinstallierten Apps bei manchen Smartphones nur etwa die Hälfte des Speichers übrig.
Samsung packt die Smartphones voll
Wo 16 GB draufsteht sind eigentlich nie 16 GB drin: In einem aktuellen Vergleich von acht Smartphone-Modellen zeigt sich, mit wie viel Speicherplatz die Geräte wirklich von den Käufern aus der Verpackung geholt werden. Dabei leuchtet es natürlich ein, dass auf den Geräten immer Platz von dem Betriebsystem verbraucht wird. Wie sich in dem Test von Which zeigt, treiben es einige Hersteller mit der Installation von zusätzlicher Software auf die Spitze.
Unangefochtener Spezialist beim Füllen von Speicher ist hier Samsung. Das in dem Vergleich getestete Galaxy S4 bot gerade einmal 8,56 GB freien Speicherplatz. Damit bleiben in dem ehemaligen Samsung-Spitzenmodell ab Werk nur etwas mehr als 50% des beworbenen Platzes für Daten. Der Grund: Neben dem eigenen User-UI TouchWiz installiert der koreanische Konzern mit Abstand am meisten Apps und Extra-Features auf seinen Galaxy-Geräten. Infografik: So viel Speicherplatz haben Smartphones wirklich
Zum Vergleich: Das LG G2 landet in dem Speicher-Vergleich zwar auf dem vorletzten Platz, bietet mit 10,4 GB aber schon deutlich mehr Raum für Daten als das Galaxy S4. Das HTC One Mini landet mit 10,44 GB Speicher in einem ähnlichen Bereich.
Apple lässt am meisten frei
In Sachen Speicherplatz zeigt sich Apple am genügsamsten und kann gleich zwei der Top 3 Plätze für sich einnehmen. Das iPhone 5C landet mit 12,6 GB freiem Speicher auf dem ersten Platz. So lässt der Spitzenreiter in dem Vergleich seinen Nutzern immerhin fast 80 Prozent des versprochenen Speichers. Das Nexus 5 von Google kann sich mit 12,28 GB den zweiten Platz sichern. Das aktuelle Apple-Spitzenmodell iPhone 5S landet mit exakt 12,20 GB freiem Speicher auf dem dritten Rang.
Neben dieser Sparsamkeit beim Speicherverbrauch haben aber alle drei Testsieger auch einen echten Nachteil: Keines der Modelle bietet einen Slot für Speicherkarten. Das weit abgeschlagene Galaxy S4 kann dagegen mit SD-Karten um bis zu 64 GB nachgerüstet werden.
Einfach schlecht beworben
Dass Smartphones nicht 100 Prozent des beworbenen Speicherplatzes bieten können, ist klar. Bleiben dem Nutzer aber tatsächlich nur rund 50 Prozent des versprochenen Speichers, kann ohne Zweifel von einer Täuschung gesprochen werden - zumal Kunden vor dem Kauf kaum eine Möglichkeit haben, den tatsächlich freien Platz für Daten zu überprüfen.
Für die Hersteller ist der Weg zu mehr freiem Speicher ab Werk auf jeden Fall sehr klar: Desto weniger Bloatware installiert wird, desto mehr Platz bleibt dem Käufer für seine Daten.
Wo 16 GB draufsteht sind eigentlich nie 16 GB drin: In einem aktuellen Vergleich von acht Smartphone-Modellen zeigt sich, mit wie viel Speicherplatz die Geräte wirklich von den Käufern aus der Verpackung geholt werden. Dabei leuchtet es natürlich ein, dass auf den Geräten immer Platz von dem Betriebsystem verbraucht wird. Wie sich in dem Test von Which zeigt, treiben es einige Hersteller mit der Installation von zusätzlicher Software auf die Spitze.
Unangefochtener Spezialist beim Füllen von Speicher ist hier Samsung. Das in dem Vergleich getestete Galaxy S4 bot gerade einmal 8,56 GB freien Speicherplatz. Damit bleiben in dem ehemaligen Samsung-Spitzenmodell ab Werk nur etwas mehr als 50% des beworbenen Platzes für Daten. Der Grund: Neben dem eigenen User-UI TouchWiz installiert der koreanische Konzern mit Abstand am meisten Apps und Extra-Features auf seinen Galaxy-Geräten. Infografik: So viel Speicherplatz haben Smartphones wirklich
Zum Vergleich: Das LG G2 landet in dem Speicher-Vergleich zwar auf dem vorletzten Platz, bietet mit 10,4 GB aber schon deutlich mehr Raum für Daten als das Galaxy S4. Das HTC One Mini landet mit 10,44 GB Speicher in einem ähnlichen Bereich.
Apple lässt am meisten frei
In Sachen Speicherplatz zeigt sich Apple am genügsamsten und kann gleich zwei der Top 3 Plätze für sich einnehmen. Das iPhone 5C landet mit 12,6 GB freiem Speicher auf dem ersten Platz. So lässt der Spitzenreiter in dem Vergleich seinen Nutzern immerhin fast 80 Prozent des versprochenen Speichers. Das Nexus 5 von Google kann sich mit 12,28 GB den zweiten Platz sichern. Das aktuelle Apple-Spitzenmodell iPhone 5S landet mit exakt 12,20 GB freiem Speicher auf dem dritten Rang.
Neben dieser Sparsamkeit beim Speicherverbrauch haben aber alle drei Testsieger auch einen echten Nachteil: Keines der Modelle bietet einen Slot für Speicherkarten. Das weit abgeschlagene Galaxy S4 kann dagegen mit SD-Karten um bis zu 64 GB nachgerüstet werden.
Einfach schlecht beworben
Dass Smartphones nicht 100 Prozent des beworbenen Speicherplatzes bieten können, ist klar. Bleiben dem Nutzer aber tatsächlich nur rund 50 Prozent des versprochenen Speichers, kann ohne Zweifel von einer Täuschung gesprochen werden - zumal Kunden vor dem Kauf kaum eine Möglichkeit haben, den tatsächlich freien Platz für Daten zu überprüfen.
Für die Hersteller ist der Weg zu mehr freiem Speicher ab Werk auf jeden Fall sehr klar: Desto weniger Bloatware installiert wird, desto mehr Platz bleibt dem Käufer für seine Daten.
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