Nintendo erwägt nun doch Spiele für Smartphones
Der angeschlagene japanische Videospielkonzern Nintendo hat sich dem Gaming auf (externen) Mobilgeräten bisher standhaft verweigert. Nun hat man aber Überlegungen in die Richtung bestätigt. Der Grund ist klar: Man braucht Geld.
Ende vergangener Woche musste Nintendo eine Gewinnwarnung herausgeben, in dieser kündigte man an, dass man die zuvor angekündigten Prognosen für das noch laufende Geschäftsjahr nicht halten wird können. Vor allem die schlechten Wii-U-Verkäufe reißen ein tiefes Loch in den Umsatz, statt eines Gewinns von 386 Millionen Euro wird man vermutlich ein Minus von 176 Millionen Euro bekannt geben müssen.
Das hat zur Folge, dass das japanische Unternehmen nun erwägt, sich doch noch dem Markt der "Smart Devices", also Smartphones und Tablets, zu öffnen. Nintendo-Präsident Satoru Iwata hat jedenfalls derartige Überlegungen bestätigt, man denke über "eine neue Geschäftsstruktur" nach, berichtet SlashGear unter Berufung auf Financial Post.
Allerdings will Nintendo laut Aussagen von Iwata nicht auf klassische Portierungen von Nintendo-Titeln setzen. "Angesichts der Expansion smarter Geräte studieren wir natürlich, wie man das Geschäft auch in diese Richtung ausdehnen kann", sagte der Nintendo-Präsident. Er fügte aber hinzu, dass die Sache schwieriger sei als das bloße Bereitstellen eines Super-Mario-Spiels für Smartphones.
Bisher hat sich Nintendo dem neuen Mobilmarkt kategorisch verweigert (Handheld-Konsolen natürlich ausgenommen). Noch im vergangenen Jahr hatte Iwata sich klar dagegen ausgesprochen und gemeint, dass diese Ablehnung langfristig das Überleben des Unternehmens sichern werde.
Als "langfristig" hatte er damals einen Zeitraum von 20 Jahren bezeichnet. Angesichts der jüngsten wirtschaftlichen Turbulenzen muss man aber zusehen, dass man auch tatsächlich so lange durchhält. Inzwischen müsse man deshalb auch eine "skeptische Betrachtung" durchführen, so Iwata, ob das bisherige Geschäftsmodell eine Zukunft habe.
Siehe auch: Nintendo in Not - Wii U reißt dickes Loch in Prognosen
Das hat zur Folge, dass das japanische Unternehmen nun erwägt, sich doch noch dem Markt der "Smart Devices", also Smartphones und Tablets, zu öffnen. Nintendo-Präsident Satoru Iwata hat jedenfalls derartige Überlegungen bestätigt, man denke über "eine neue Geschäftsstruktur" nach, berichtet SlashGear unter Berufung auf Financial Post.
Allerdings will Nintendo laut Aussagen von Iwata nicht auf klassische Portierungen von Nintendo-Titeln setzen. "Angesichts der Expansion smarter Geräte studieren wir natürlich, wie man das Geschäft auch in diese Richtung ausdehnen kann", sagte der Nintendo-Präsident. Er fügte aber hinzu, dass die Sache schwieriger sei als das bloße Bereitstellen eines Super-Mario-Spiels für Smartphones.
Bisher hat sich Nintendo dem neuen Mobilmarkt kategorisch verweigert (Handheld-Konsolen natürlich ausgenommen). Noch im vergangenen Jahr hatte Iwata sich klar dagegen ausgesprochen und gemeint, dass diese Ablehnung langfristig das Überleben des Unternehmens sichern werde.
Als "langfristig" hatte er damals einen Zeitraum von 20 Jahren bezeichnet. Angesichts der jüngsten wirtschaftlichen Turbulenzen muss man aber zusehen, dass man auch tatsächlich so lange durchhält. Inzwischen müsse man deshalb auch eine "skeptische Betrachtung" durchführen, so Iwata, ob das bisherige Geschäftsmodell eine Zukunft habe.
Siehe auch: Nintendo in Not - Wii U reißt dickes Loch in Prognosen
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