Intel zeigt Rechner in SD-Kartengröße & Wearables
Der Chiphersteller Intel, der zuletzt den mobilen Markt ziemlich verpasst hat, hat auf der Consumer Electronics Show einige interessante Produkte vorgestellt: Dazu zählen eine Smartwatch und "intelligente" Kopfhörer sowie der Mini-Rechner Edison.
Mitte September des vorigen Jahres hat der Halbleiter-Hersteller Intel seine neuen und besonders kleinen "Quark"-Chips vorgestellt. Was man damit anfangen will, war zunächst aber nicht ganz klar. Auf der Consumer Electronics Show, die heute in Las Vegas begonnen hat, gab es nun neue Informationen dazu.
Edison ist so groß wie eine SD-Karte, ist aber ein Rechner der 'Pentium-Klasse'
Quark wird nämlich unter anderem in den sogenannten Edison-Rechnern zum Einsatz kommen. Das sind nach Angaben des Intel-CEOs Brian Krzanich PCs der "Pentium-Klasse", die Größe und Form einer SD-Karte haben. Die darin verbaute CPU ist ein "System on an Chip" (SoC) mit zwei Prozessorkernen. Laut Pressemitteilung von Intel ist als Betriebssystem Linux installiert, WLAN und Bluetooth werden ebenfalls unterstützt.
Edison soll im nächsten Sommer auf den Markt kommen, der Kleinst-Rechner wird auch einen eigenen App-Store bekommen. Was man damit anfangen kann, bleibt im Wesentlichen den Entwicklern und Erfindern überlassen. Intel hat zwar auf seiner CES-Pressekonferenz einige eigene Ideen gezeigt, die meisten sollen aber eben von externen Quellen kommen. Intel hat hierzu auch einen "Make it Wearable-Wettbewerb angekündigt und wird in Summe 1,3 Millionen Dollar für besonders kreative Projekte ausschütten.
Intels CES-Auftritt stand wie im Vorfeld angekündigt ganz im Zeichen von Wearables: Dazu zählte eine neue Smartwatch, die als erstes Gerät dieser Klasse Standort-bezogene Benachrichtigungen unterstützen soll.
Besondere Betonung legte Intel auf "intelligente" Ohrhörer. Diese sind vor allem für Fitness-Freunde gedacht, da darin unter anderem biometrische Sensoren stecken. So kann etwa die Herzfrequenz gemessen werden, die Erfassung der Werte erfolgt in Verbindung mit einer mobilen Smartphone-App. Außerdem hat Intel das Headset "Jarvis" gezeigt. Dieses hört dem Nutzer andauernd zu ("always on") und funktioniert in etwa wie die Sprachassistenten Siri oder Google Now. Derzeit ist Jarvis jedoch nur ein Referenzdesign, fertige Produkte werden Drittherstellern überlassen.
Edison ist so groß wie eine SD-Karte, ist aber ein Rechner der 'Pentium-Klasse'
Quark wird nämlich unter anderem in den sogenannten Edison-Rechnern zum Einsatz kommen. Das sind nach Angaben des Intel-CEOs Brian Krzanich PCs der "Pentium-Klasse", die Größe und Form einer SD-Karte haben. Die darin verbaute CPU ist ein "System on an Chip" (SoC) mit zwei Prozessorkernen. Laut Pressemitteilung von Intel ist als Betriebssystem Linux installiert, WLAN und Bluetooth werden ebenfalls unterstützt.
Edison soll im nächsten Sommer auf den Markt kommen, der Kleinst-Rechner wird auch einen eigenen App-Store bekommen. Was man damit anfangen kann, bleibt im Wesentlichen den Entwicklern und Erfindern überlassen. Intel hat zwar auf seiner CES-Pressekonferenz einige eigene Ideen gezeigt, die meisten sollen aber eben von externen Quellen kommen. Intel hat hierzu auch einen "Make it Wearable-Wettbewerb angekündigt und wird in Summe 1,3 Millionen Dollar für besonders kreative Projekte ausschütten.
Intels CES-Auftritt stand wie im Vorfeld angekündigt ganz im Zeichen von Wearables: Dazu zählte eine neue Smartwatch, die als erstes Gerät dieser Klasse Standort-bezogene Benachrichtigungen unterstützen soll.
Besondere Betonung legte Intel auf "intelligente" Ohrhörer. Diese sind vor allem für Fitness-Freunde gedacht, da darin unter anderem biometrische Sensoren stecken. So kann etwa die Herzfrequenz gemessen werden, die Erfassung der Werte erfolgt in Verbindung mit einer mobilen Smartphone-App. Außerdem hat Intel das Headset "Jarvis" gezeigt. Dieses hört dem Nutzer andauernd zu ("always on") und funktioniert in etwa wie die Sprachassistenten Siri oder Google Now. Derzeit ist Jarvis jedoch nur ein Referenzdesign, fertige Produkte werden Drittherstellern überlassen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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