Handheld-Modder schrumpft das Steam Deck auf Game-Boy-Format
Ein Bastler hat die Hardware eines Steam Deck in das kompakte Gehäuse eines klassischen Game Boy verpflanzt. Der sogenannte SteamBoy nutzt fast alle Originalteile und ein 3D-gedrucktes Chassis. Doch das Projekt hat noch technische Hürden.
Für das Projekt kamen fast ausschließlich Originalteile zum Einsatz. Das Mainboard, der Akku, die Lautsprecher und die Tasten des Handhelds wurden in ein 32 Millimeter dickes, aus dem 3D-Drucker stammendes Gehäuse integriert. Der Akku füllt die gesamte Breite des Geräts aus und sitzt direkt zwischen der Hauptplatine und dem Bildschirm.
Zudem wurden der Prozessor und der Grafikchip um 50 Millivolt heruntergeregelt. Dadurch bleibt die Temperatur bei Spielen wie Tunic stabil im Bereich von 70 Grad Celsius. Die Leistung des Systems entspricht dabei weiterhin der originalen Hardware von Valve.
Trotz des baulichen Fortschritts weist das Projekt aktuell noch funktionale Einschränkungen auf. Der verbaute AMOLED-Bildschirm, der ursprünglich für VR-Hardware konzipiert wurde, funktioniert derzeit nicht. Das System gibt das Bild daher nur über einen externen Monitor aus. Um das mit 1200 x 1080 Pixel auflösende Panel in Betrieb zu nehmen, sind laut dem Bastler ein spezieller Adapter und Anpassungen am BIOS notwendig.
Langfristig bleibt zudem abzuwarten, wie sich die Hitzeentwicklung und die Akkulaufzeit verhalten, wenn das System über längere Zeiträume stark ausgelastet wird. Das Projekt verdeutlicht die technischen Möglichkeiten im Bereich des Handheld-Moddings, zeigt aber gleichzeitig die physikalischen Grenzen auf.
Was haltet ihr von solchen Hardware-Umbauten? Würdet ihr ein Steam Deck im Game-Boy-Format nutzen oder sind euch die Abstriche zu groß? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Steam Deck im Retro-Gewand
Ein Hardware-Bastler und Redditor namens PhyFawkes hat die internen Komponenten eines Steam Deck in ein deutlich kleineres Gehäuse verpflanzt. Das Resultat trägt den Namen SteamBoy und orientiert sich optisch sowie in den Abmessungen an dem klassischen Game Boy von Nintendo.Für das Projekt kamen fast ausschließlich Originalteile zum Einsatz. Das Mainboard, der Akku, die Lautsprecher und die Tasten des Handhelds wurden in ein 32 Millimeter dickes, aus dem 3D-Drucker stammendes Gehäuse integriert. Der Akku füllt die gesamte Breite des Geräts aus und sitzt direkt zwischen der Hauptplatine und dem Bildschirm.
SteamBoy Demo
by u/PhyFawkes in SteamDeckModded
Kompakte Kühlung als Hürde
Wie er auf Reddit schreibt, erfordert das verkleinerte Volumen deutliche Anpassungen bei der Kühlung. Ein winziger Lüfter mit den Maßen 30 mal sieben Millimeter sorgt zusammen mit einer speziellen Halterung für die nötige Wärmeabfuhr.Zudem wurden der Prozessor und der Grafikchip um 50 Millivolt heruntergeregelt. Dadurch bleibt die Temperatur bei Spielen wie Tunic stabil im Bereich von 70 Grad Celsius. Die Leistung des Systems entspricht dabei weiterhin der originalen Hardware von Valve.
Trotz des baulichen Fortschritts weist das Projekt aktuell noch funktionale Einschränkungen auf. Der verbaute AMOLED-Bildschirm, der ursprünglich für VR-Hardware konzipiert wurde, funktioniert derzeit nicht. Das System gibt das Bild daher nur über einen externen Monitor aus. Um das mit 1200 x 1080 Pixel auflösende Panel in Betrieb zu nehmen, sind laut dem Bastler ein spezieller Adapter und Anpassungen am BIOS notwendig.
Fehlende Schultertasten beim Umbau
Ein weiterer Nachteil des kompakten Designs ist das Fehlen der Schultertasten. Der enorme Platzmangel im Gehäuse verhinderte bisher die Integration der wichtigen Trigger. PhyFawkes plant jedoch, das Layout künftig zu überarbeiten, sofern der Raum das zulässt.Langfristig bleibt zudem abzuwarten, wie sich die Hitzeentwicklung und die Akkulaufzeit verhalten, wenn das System über längere Zeiträume stark ausgelastet wird. Das Projekt verdeutlicht die technischen Möglichkeiten im Bereich des Handheld-Moddings, zeigt aber gleichzeitig die physikalischen Grenzen auf.
Was haltet ihr von solchen Hardware-Umbauten? Würdet ihr ein Steam Deck im Game-Boy-Format nutzen oder sind euch die Abstriche zu groß? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Ein Bastler schrumpft das Steam Deck auf das Format eines Game Boys
- Das modifizierte Gerät namens SteamBoy nutzt fast nur Originalteile
- Für die Kühlung wurden der Lüfter angepasst und die Chips unterspannt
- Der verbaute AMOLED-Bildschirm funktioniert derzeit noch nicht aktiv
- Wegen des Platzmangels im Gehäuse fehlen dem Handheld Schultertasten
Siehe auch:
- Steam Deck streamt PS5-Spiele: Diese App macht es möglich
- Steam Deck: Linux-Patch sorgt für über 31 % höhere FPS bei 1 % Lows
- Leicht übertrieben: Bastler baut irre Alarmanlage für sein Steam Deck
- ClickFix-Attacke entdeckt: Hacker verbreiten bei Steam schädliche Hilfe
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Themen:
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