Intel rutscht von einer Baustelle in die nächste
Kaum kann der Chiphersteller Intel eine seiner wichtigsten Baustellen unter Kontrolle bringen, tauchen an anderer Stelle neue Probleme auf. Dies führte zu letztlich relativ durchwachsenen Bilanzen für das vierte Quartal.
Zuletzt hatte das Unternehmen mit der Krise des PC-Marktes zu kämpfen. Dieser verzeichnete erstmals sinkende Verkaufszahlen, was natürlich auch an Intel als wichtigsten Prozessor-Hersteller nicht spurlos vorüber ging. Nun gelang es dem Konzern im vierten Quartal allerdings, die Umsatzentwicklung in dem Segment zumindest wieder zu stabilisieren. Die Menge der verkauften CPUs kletterte hier sogar wieder um 3 Prozent, wobei der Absatz von Prozessoren für Desktop-PCs sogar um 7 Prozent anzog.
Dem Intel-Management verblieb allerdings keine Zeit, dies für eine Verschnaufpause zu nutzen, denn plötzlich machten sich in dem bisher gesündesten Produktbereich Probleme bemerkbar: Bei den Server-Prozessoren. Angesichts des immer weiter fortschreitenden Aufbaus von Datenzentren und immer leistungsfähigeren Cloud-Infrastrukturen sollte es hier eigentlich laufen wie geschmiert. Die Stückzahlen konnten hier allerdings dann doch nur um 1 Prozent ausgebaut werden. Glücklicherweise griffen die Kunden dabei zumindest aber verstärkt zu den leistungsfähigeren Prozessoren, so dass der Umsatz in dem Segment wenigstens um 8 Prozent kletterte. Die hochgesteckten Erwartungen erfüllte dies jedoch nicht.
Intel-Chef Brian Krzanich erklärte hierzu, dass die Bestellungen von den Cloud-Betreibern zwar stark waren. Doch in anderen Bereichen stellten Firmen Investitionen in ihre IT-Infrastrukturen zurück. "Wir haben die Stärke der Erholung im Unternehmens-Geschäft überschätzt", räumte der Manager ein.
Eine weitere Belastung stellte die Aufstockung der Marketing-Ausgaben dar. Intel investierte hier vor allem in Werbemaßnahmen für Rechner, die von den Nutzern wahlweise als Notebook oder Tablet eingesetzt werden können - also die so genannten Convertibles. Bei diesen herrscht die klassische PC-Architektur vor, was Intel helfen soll, sich gegen die boomenden Tablet-Hersteller zu wehren, die hauptsächlich auf ARM-Prozessoren setzen.
Insgesamt konnte Intel seinen Nettogewinn im vierten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres so leicht von 2,47 Milliarden auf 2,63 Milliarden Dollar ausbauen, blieb allerdings hinter der Zielsetzung der Analysten zurück. Der Umsatz verbesserte sich ebenso von 13,48 Milliarden auf 13,83 Milliarden Dollar. Im laufenden Jahresviertel rechnet das Unternehmen etwa mit ebenso hohen Einnahmen, während die Analysten die Zielsetzung aber schon etwas niedriger ansetzen.
Dem Intel-Management verblieb allerdings keine Zeit, dies für eine Verschnaufpause zu nutzen, denn plötzlich machten sich in dem bisher gesündesten Produktbereich Probleme bemerkbar: Bei den Server-Prozessoren. Angesichts des immer weiter fortschreitenden Aufbaus von Datenzentren und immer leistungsfähigeren Cloud-Infrastrukturen sollte es hier eigentlich laufen wie geschmiert. Die Stückzahlen konnten hier allerdings dann doch nur um 1 Prozent ausgebaut werden. Glücklicherweise griffen die Kunden dabei zumindest aber verstärkt zu den leistungsfähigeren Prozessoren, so dass der Umsatz in dem Segment wenigstens um 8 Prozent kletterte. Die hochgesteckten Erwartungen erfüllte dies jedoch nicht.
Intel-Chef Brian Krzanich erklärte hierzu, dass die Bestellungen von den Cloud-Betreibern zwar stark waren. Doch in anderen Bereichen stellten Firmen Investitionen in ihre IT-Infrastrukturen zurück. "Wir haben die Stärke der Erholung im Unternehmens-Geschäft überschätzt", räumte der Manager ein.
Eine weitere Belastung stellte die Aufstockung der Marketing-Ausgaben dar. Intel investierte hier vor allem in Werbemaßnahmen für Rechner, die von den Nutzern wahlweise als Notebook oder Tablet eingesetzt werden können - also die so genannten Convertibles. Bei diesen herrscht die klassische PC-Architektur vor, was Intel helfen soll, sich gegen die boomenden Tablet-Hersteller zu wehren, die hauptsächlich auf ARM-Prozessoren setzen.
Insgesamt konnte Intel seinen Nettogewinn im vierten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres so leicht von 2,47 Milliarden auf 2,63 Milliarden Dollar ausbauen, blieb allerdings hinter der Zielsetzung der Analysten zurück. Der Umsatz verbesserte sich ebenso von 13,48 Milliarden auf 13,83 Milliarden Dollar. Im laufenden Jahresviertel rechnet das Unternehmen etwa mit ebenso hohen Einnahmen, während die Analysten die Zielsetzung aber schon etwas niedriger ansetzen.
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