Samsung: Apples Argumentation ist rassistisch
In den anhaltenden gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen den Konkurrenten Apple und Samsung werden die Töne schärfer. Zuletzt kam sogar ein Rassismus-Vorwurf ins Spiel.
Einer der Anwälte Apples, Harold McElhinny, hatte in seinem Schlussplädoyer versucht, die Geschworenen mit etwas Nostalgie hinter sich zu bringen. Er sprach von Erinnerungen aus der Kindheit, als man noch Fernseher aus US-amerikanischer Produktion nutzte. Deren Hersteller hätten allerdings nicht ausreichend auf den Schutz ihres geistigen Eigentums geachtet und würden heute nicht mehr existieren. "Wir wissen alle, was geschehen ist", so McElhinny laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg.
Samsung-Anwalt Bill Price hielt dem entgegen, sein Kollege von der Gegenseite würde hier unterschwellig mit rassistischen Vorurteilen spielen, nach denen Asiaten die guten Ideen amerikanischer Unternehmen, auf die sie selbst nicht gekommen wären, stehlen und diese dann mit billigen Kopien aus dem Markt drängen würden. "Ich dachte, wir hätten das hinter uns", so Price.
McElhinny versuchte sich gegen diesen Vorwurf zu wehren. "Ich habe das Wort Rasse nicht gesagt, und ich habe nicht Asiaten gesagt", erklärte er. Er verwies weiter darauf, dass er den Vergleich bereits in einem früheren Verfahren genutzt habe, ohne, dass sich daran jemand gestört habe.
Auch Bill Lee, der Apple ebenfalls in dem Verfahren vertritt und asiatische Wurzeln hat, verteidigte seinen Kollegen. Er komme als Asiate nicht zum gleichen Schluss wie Price, erklärte er. Er habe McElhinny so verstanden, dass nur aufgezeigt werden solle, welche Bedeutung der Schutz des geistigen Eigentums habe.
Die Richterin Lucy Koh versuchte unter dessen, die Geschworenen aus dieser Auseinandersetzung herauszuhalten, um ein Urteil nicht davon abhängig zu machen, wie sich die Sympathien gegenüber den Anwälten nach dieser Auseinandersetzung abseits der reinen Fakten verteilen. Sie schickte sie daher vorübergehend aus dem Saal.
Samsung-Anwalt Bill Price hielt dem entgegen, sein Kollege von der Gegenseite würde hier unterschwellig mit rassistischen Vorurteilen spielen, nach denen Asiaten die guten Ideen amerikanischer Unternehmen, auf die sie selbst nicht gekommen wären, stehlen und diese dann mit billigen Kopien aus dem Markt drängen würden. "Ich dachte, wir hätten das hinter uns", so Price.
McElhinny versuchte sich gegen diesen Vorwurf zu wehren. "Ich habe das Wort Rasse nicht gesagt, und ich habe nicht Asiaten gesagt", erklärte er. Er verwies weiter darauf, dass er den Vergleich bereits in einem früheren Verfahren genutzt habe, ohne, dass sich daran jemand gestört habe.
Auch Bill Lee, der Apple ebenfalls in dem Verfahren vertritt und asiatische Wurzeln hat, verteidigte seinen Kollegen. Er komme als Asiate nicht zum gleichen Schluss wie Price, erklärte er. Er habe McElhinny so verstanden, dass nur aufgezeigt werden solle, welche Bedeutung der Schutz des geistigen Eigentums habe.
Die Richterin Lucy Koh versuchte unter dessen, die Geschworenen aus dieser Auseinandersetzung herauszuhalten, um ein Urteil nicht davon abhängig zu machen, wie sich die Sympathien gegenüber den Anwälten nach dieser Auseinandersetzung abseits der reinen Fakten verteilen. Sie schickte sie daher vorübergehend aus dem Saal.
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