Google: Mit Microsoft-Technik gegen Kinderpornos
Der Suchmaschinenriese Google hat bekannt gegeben, dass man den Kampf gegen Kinderpornografie nun ausgeweitet hat. Mit "Feintuning" seines Algorithmus will man über 100.000 derartige Suchergebnisse herausfiltern, auch mit Microsoft-Hilfe.
Allzu oft kommt es nicht vor, dass Google seinen Konkurrenten Microsoft lobt (und vice versa), im Kampf gegen kinderpornografisches Material schieben die beiden Konzerne ihre Rivalität aber glücklicherweise beiseite. Denn in einem Gastbeitrag auf der britischen Zeitung Daily Mail lobte der Vorstandsvorsitzende von Google, Eric Schmidt, den Rivalen und bestätigte, dass die jüngsten Bemühungen seines Unternehmens auch auf Microsoft-Technologien basieren.
Denn es ist nach wie vor keine einfache Aufgabe, derartigen Schmutz aus dem Netz zu bekommen: Computer (bzw. Algorithmen) könnten nämlich ein Bild, das Kindesmissbrauch zeigt, nicht automatisch von einer harmlosen Aufnahme, wie etwa einem badenden Kind, unterscheiden, so Schmidt.
Deshalb müsse stets ein Mensch die Endkontrolle übernehmen, sagt der Google-Manager. Dann aber kommt die Microsoft-Technologie ins Spiel: Denn sobald ein Bild als Verstoß identifiziert worden ist, bekommt es einen "einzigartigen digitalen Fingerabdruck". In Folge kann eine Aufnahme sofort identifiziert werden, wenn sie im System von Google auftaucht. "Und der Verdienst für das Entwickeln und Teilen dieser Technologie geht zum Großteil an Microsoft", so Schmidt.
Die Änderungen werden in etwa 150 Ländern bzw. Google-Versionen eingeführt, sodass der Kampf gegen Kinderpornos global geführt werden kann. Natürlich wird auch Microsoft bei seiner Suchmaschine Bing das System einführen und derartiges Material herausfiltern.
Was Google betrifft, so arbeitet das Unternehmen auch daran, vergleichbare Filter auf YouTube umzusetzen. Laut Schmidt habe man eine Technologie entwickelt, die auch bei Videos ein dauerhaftes "Taggen" von Verstößen (sodass auch keine Kopien an anderer Stelle hochgeladen werden können) ermöglicht. Das System wird derzeit getestet und soll 2014 eingeführt werden.
Denn es ist nach wie vor keine einfache Aufgabe, derartigen Schmutz aus dem Netz zu bekommen: Computer (bzw. Algorithmen) könnten nämlich ein Bild, das Kindesmissbrauch zeigt, nicht automatisch von einer harmlosen Aufnahme, wie etwa einem badenden Kind, unterscheiden, so Schmidt.
Deshalb müsse stets ein Mensch die Endkontrolle übernehmen, sagt der Google-Manager. Dann aber kommt die Microsoft-Technologie ins Spiel: Denn sobald ein Bild als Verstoß identifiziert worden ist, bekommt es einen "einzigartigen digitalen Fingerabdruck". In Folge kann eine Aufnahme sofort identifiziert werden, wenn sie im System von Google auftaucht. "Und der Verdienst für das Entwickeln und Teilen dieser Technologie geht zum Großteil an Microsoft", so Schmidt.
Die Änderungen werden in etwa 150 Ländern bzw. Google-Versionen eingeführt, sodass der Kampf gegen Kinderpornos global geführt werden kann. Natürlich wird auch Microsoft bei seiner Suchmaschine Bing das System einführen und derartiges Material herausfiltern.
Was Google betrifft, so arbeitet das Unternehmen auch daran, vergleichbare Filter auf YouTube umzusetzen. Laut Schmidt habe man eine Technologie entwickelt, die auch bei Videos ein dauerhaftes "Taggen" von Verstößen (sodass auch keine Kopien an anderer Stelle hochgeladen werden können) ermöglicht. Das System wird derzeit getestet und soll 2014 eingeführt werden.
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