Mobile-Nutzer lassen Facebook im Geld schwimmen
Die zahlreichen Nutzer mobiler Endgeräte sorgen dafür, dass das Social Network Facebook einen regelrechten Geldregen erlebt. Doch müssen die Betreiber vorsichtig sein, dass ihnen eine wichtige Basis nicht wegbricht.
Im letzten Quartal konnte Facebook seinen Umsatz auf 2,02 Milliarden Dollar ausbauen. Das entspricht im Jahresvergleich einem Zuwachs um 60 Prozent. Nach Angaben des Unternehmens kommt der wesentliche Anteil der Einnahmen aus Werbeschaltungen: 1,8 Milliarden Dollar wurden von Anzeigenkunden in die Kassen gespült. Infolge dieser Entwicklung konnte der Gewinn auf 621 Millionen Dollar etwa verdoppelt werden.
Es macht sich dabei spürbar bezahlt, dass Facebook in den letzten Monaten viel in die Weiterentwicklung seiner mobilen Anwendungen investierte. Lange schien es generell fraglich, ob es dem Unternehmen gelingt, sich überhaupt maßgeblich auf Smartphones und Tablets festzusetzen. Zu sehr wurde dieser Bereich lange vernachlässigt und andere Dienste waren hier schlicht viel besser.
Die Grafik zeigt den Umsatz von Facebook nach Segmenten (statista)
Nun muss allerdings klar festgestellt werden, dass es Facebook gelungen ist, den Mobile-Markt zu meistern. Fast die Hälfte, 49 Prozent, der gesamten Werbeeinnahmen werden inzwischen über die mobilen Angebote generiert. Im zweiten Quartal waren es erst 41 Prozent - binnen nur drei Monaten gab es hier also einen gewaltigen Sprung.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Facebook gelingt es im Werbebereich alle Seiten ein gutes Stück zufrieden zu stellen. Die Einblendungen in den Timelines sind nicht zu nervig und treffen durch die Interessenanalysen oft schon recht gut die Aufmerksamkeit des Anwenders. Das Unternehmen hat, um dies zu erreichen, viel in eine enge Zusammenarbeit mit Werbetreibenden gesteckt, damit letztlich Anzeigen herauskommen, die den Anwender nicht verprellen. Im Ergebnis erzielt Facebook nun beste Preise für Reklameschaltungen.
Die große Euphorie über die Entwicklung wird derzeit allerdings von externen Marktforschern etwas getrübt. Denn diese kamen bei Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass vor allem die jüngeren Nutzer Facebook inzwischen zunehmend weniger verwenden. Allerdings wird sich hier erst noch zeigen müssen, welche Folgen dies hat. Denn ein Teil der Aufmerksamkeit geht bei diesen beispielsweise auch von der Facebook-Timeline hin zu Instagram, das sich selbst inzwischen im Besitz des Social Networks befindet.
Es macht sich dabei spürbar bezahlt, dass Facebook in den letzten Monaten viel in die Weiterentwicklung seiner mobilen Anwendungen investierte. Lange schien es generell fraglich, ob es dem Unternehmen gelingt, sich überhaupt maßgeblich auf Smartphones und Tablets festzusetzen. Zu sehr wurde dieser Bereich lange vernachlässigt und andere Dienste waren hier schlicht viel besser.
Die Grafik zeigt den Umsatz von Facebook nach Segmenten (statista)
Nun muss allerdings klar festgestellt werden, dass es Facebook gelungen ist, den Mobile-Markt zu meistern. Fast die Hälfte, 49 Prozent, der gesamten Werbeeinnahmen werden inzwischen über die mobilen Angebote generiert. Im zweiten Quartal waren es erst 41 Prozent - binnen nur drei Monaten gab es hier also einen gewaltigen Sprung.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Facebook gelingt es im Werbebereich alle Seiten ein gutes Stück zufrieden zu stellen. Die Einblendungen in den Timelines sind nicht zu nervig und treffen durch die Interessenanalysen oft schon recht gut die Aufmerksamkeit des Anwenders. Das Unternehmen hat, um dies zu erreichen, viel in eine enge Zusammenarbeit mit Werbetreibenden gesteckt, damit letztlich Anzeigen herauskommen, die den Anwender nicht verprellen. Im Ergebnis erzielt Facebook nun beste Preise für Reklameschaltungen.
Die große Euphorie über die Entwicklung wird derzeit allerdings von externen Marktforschern etwas getrübt. Denn diese kamen bei Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass vor allem die jüngeren Nutzer Facebook inzwischen zunehmend weniger verwenden. Allerdings wird sich hier erst noch zeigen müssen, welche Folgen dies hat. Denn ein Teil der Aufmerksamkeit geht bei diesen beispielsweise auch von der Facebook-Timeline hin zu Instagram, das sich selbst inzwischen im Besitz des Social Networks befindet.
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Christian Kahle
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