Facebook-Gewaltvideos:
Ja, Nein, doch, doch nicht
Schön langsam sollte den Verantwortlichen bei Facebook schwindlig werden, denn erneut hat das soziale Netzwerk eine 180-Grad-Wende hinsichtlich der umstrittenen Enthauptungsvideos hingelegt. Die sollen nun doch gelöscht werden.
Gestern erst haben wir unter Berufung auf einen BBC-Beitrag berichtet, dass das soziale Netzwerk Inhalte mit expliziten Gewaltszenen wieder erlauben will, diese aber mit einer Warnung versehen werde. Demnach seien derartige Aufnahmen mit Nachrichtensendungen zu vergleichen, anfangs verwies man auch darauf, dass solche Videos das "Bewusstsein für bestimmte Handlungen oder Ursachen" heben würden.
Auslöser für die Debatte waren zwei Videos, die Anfang Mai dieses Jahres auf Facebook die Runde machten: Darin waren die brutalen Morde an einer jungen Frau bzw. zwei Männern zu sehen. Nach anfänglichem Zögern, entschied sich das soziale Netzwerk dann doch, diese zu löschen, gestern wurde dann eben wieder von einer Freigabe berichtet.
Das hat aber erneut zu heftigen Protesten von Psychologen und Kinderschutzorganisationen geführt, was dann zu einer neuerlichen Wende geführt hat. Deshalb wird Facebook das umstrittene Video (im konkreten Fall geht es um die Aufnahmen der geköpften Frau) nun doch löschen bzw. hat man das bereits getan.
In einem Statement, das uns Facebook Deutschland per Mail geschickt hat, argumentiert das Unternehmen, dass sich Menschen auf das Netzwerk begeben würden, "um ihre Erfahrungen zu teilen und um Aufmerksamkeit für wichtige Themen zu erregen." Dabei handle es sich manchmal um "Erfahrungen und Themen, die Bildmaterial beinhalten, das von öffentlichem Interesse ist, wie etwa Menschenrechtsverletzung, Terrorismus oder andere Gewalttaten." Dies geschehe meistens, um die Taten zu verurteilen.
Aber: "Wenn solche Inhalte aus sadistischem Vergnügen oder zum Zwecke der Gewaltverherrlichung geteilt werden, dann löscht Facebook sie", so die offizielle Stellungnahme weiter. Facebook will die Durchsetzung der Richtlinien in Bezug auf Gewalt wieder verstärken. Dabei will man "noch stärker den ganzheitlichen Kontext betrachten", bei Verherrlichung wird natürlich sofort gelöscht. Außerdem will Facebook prüfen, "ob die Person, die den Inhalt geteilt hat, es verantwortungsvoll getan hat, indem sie beispielsweise das Video oder Bild mit einer Warnung versehen hat und ob sie es mit einem altersgerechten Publikum geteilt hat."
Siehe auch: Facebook will Enthauptungsvideos wieder zulassen
Auslöser für die Debatte waren zwei Videos, die Anfang Mai dieses Jahres auf Facebook die Runde machten: Darin waren die brutalen Morde an einer jungen Frau bzw. zwei Männern zu sehen. Nach anfänglichem Zögern, entschied sich das soziale Netzwerk dann doch, diese zu löschen, gestern wurde dann eben wieder von einer Freigabe berichtet.
Das hat aber erneut zu heftigen Protesten von Psychologen und Kinderschutzorganisationen geführt, was dann zu einer neuerlichen Wende geführt hat. Deshalb wird Facebook das umstrittene Video (im konkreten Fall geht es um die Aufnahmen der geköpften Frau) nun doch löschen bzw. hat man das bereits getan.
In einem Statement, das uns Facebook Deutschland per Mail geschickt hat, argumentiert das Unternehmen, dass sich Menschen auf das Netzwerk begeben würden, "um ihre Erfahrungen zu teilen und um Aufmerksamkeit für wichtige Themen zu erregen." Dabei handle es sich manchmal um "Erfahrungen und Themen, die Bildmaterial beinhalten, das von öffentlichem Interesse ist, wie etwa Menschenrechtsverletzung, Terrorismus oder andere Gewalttaten." Dies geschehe meistens, um die Taten zu verurteilen.
Aber: "Wenn solche Inhalte aus sadistischem Vergnügen oder zum Zwecke der Gewaltverherrlichung geteilt werden, dann löscht Facebook sie", so die offizielle Stellungnahme weiter. Facebook will die Durchsetzung der Richtlinien in Bezug auf Gewalt wieder verstärken. Dabei will man "noch stärker den ganzheitlichen Kontext betrachten", bei Verherrlichung wird natürlich sofort gelöscht. Außerdem will Facebook prüfen, "ob die Person, die den Inhalt geteilt hat, es verantwortungsvoll getan hat, indem sie beispielsweise das Video oder Bild mit einer Warnung versehen hat und ob sie es mit einem altersgerechten Publikum geteilt hat."
Siehe auch: Facebook will Enthauptungsvideos wieder zulassen
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