Nintendo ist viel zu weit vom Kurs abgekommen
Der japanische Spielehersteller Nintendo hat weiterhin deutliche Probleme, sein Geschäft zu stabilisieren und sich gegen die zunehmende Konkurrenz aus dem Mobile Gaming-Segment zu behaupten.
Dies führte nun dazu, dass das Unternehmen in die roten Zahlen abrutschte. Unter den Bilanzen für die vergangenen drei Monate stand nun ein Verlust von 81 Millionen Dollar. Über die gesamte erste Hälfte des neuen Geschäftsjahres hinweg kam der Konzern letztlich auf einen leichten Überschuss von 6 Millionen Dollar.
Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht zurück und belief sich nun auf 1,17 Milliarden Dollar. Und dies, obwohl die Verkaufszahlen der Spielekonsole Wii U endlich den lange ersehnten Sprung nach oben machten. Eine Preissenkung und das Schnüren eines "Legend of Zelda"-Paketes sorgten dafür, dass von Juli bis September immerhin rund 300.000 Konsolen abgesetzt werden konnten, was einem Anstieg um 87,5 Prozent im Vergleich zum vorhergehenden Quartal entspricht.
Trotz des Anstiegs hinkt Nintendo noch weit hinter den eigentlichen Zielen hinterher, wodurch es völlig fraglich ist, ob man diese zumindest halbwegs erfüllen kann. Immerhin wollte das Unternehmen in diesem Geschäftsjahr 9 Millionen Wii U verkaufen. Da in der ersten Jahreshälfte zusammengenommen aber nur 460.000 verkaufte Geräte zusammenkamen, müsste nun schon ein mittleres Wunder geschehen.
Etwas besser sieht es zwar bei der portablen Konsole 3DS aus, doch auch hier ist man weit davon entfernt, auch nur halbwegs auf Kurs in Richtung Ziel zu sein. Mit bisher 3,89 Millionen verkauften Geräten hat man aktuell erst 22 Prozent des Ziels von 18 Millionen Stück erreicht. Und in der nächsten Zeit wird es sicherlich nicht einfacher. Denn die Markteinführung der Konkurrenzprodukte Xbox One und Playstation 4 steht unmittelbar bevor und neue, leistungsfähigere Smartphone-Modelle werden den Druck auf den 3DS weiter erhöhen.
Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht zurück und belief sich nun auf 1,17 Milliarden Dollar. Und dies, obwohl die Verkaufszahlen der Spielekonsole Wii U endlich den lange ersehnten Sprung nach oben machten. Eine Preissenkung und das Schnüren eines "Legend of Zelda"-Paketes sorgten dafür, dass von Juli bis September immerhin rund 300.000 Konsolen abgesetzt werden konnten, was einem Anstieg um 87,5 Prozent im Vergleich zum vorhergehenden Quartal entspricht.
Trotz des Anstiegs hinkt Nintendo noch weit hinter den eigentlichen Zielen hinterher, wodurch es völlig fraglich ist, ob man diese zumindest halbwegs erfüllen kann. Immerhin wollte das Unternehmen in diesem Geschäftsjahr 9 Millionen Wii U verkaufen. Da in der ersten Jahreshälfte zusammengenommen aber nur 460.000 verkaufte Geräte zusammenkamen, müsste nun schon ein mittleres Wunder geschehen.
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Christian Kahle
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