Nintendo in Not: Wii U reißt dickes Loch in Prognosen
Der japanische Videospiel- und Konsolen-Hersteller musste eine Gewinnwarnung ausgeben und seine Geschäftsprognosen empfindlich nach unten korrigieren. Hauptgrund sind vor allem die miserablen Wii-U-Verkäufe. Nintendo-Chef Satoru Iwata will dennoch bleiben.
Nintendo, noch vor wenigen Jahren dank Wii gefeierte Großmacht auf dem Konsolenmarkt, befindet sich derzeit im Sturzflug. Wie unter anderem Engadget berichtet, musste das Unternehmen nun eine Gewinnwarnung auf seiner Webseite (PDF) veröffentlichen. Dabei handelt es sich um eine Mitteilung an Investoren, dass sich die Geschäfte schlechter entwickeln werden als man im Vorfeld des Geschäftsjahres prognostiziert hat.
Gewinnwarnungen sind auf dem Börsenparkett nichts Ungewöhnliches, das Ausmaß im Falle Nintendos ist aber erstaunlich: Demnach rechnet das Unternehmen derzeit mit einem Umsatz in Höhe von 590 Milliarden Yen (4,1 Milliarden Euro), ursprünglich hatte man mit 920 Milliarden Yen (6,5 Milliarden Euro) gerechnet.
Das hat gravierende Folgen für jene Zahl, die unter dem Strich herauskommen sollte: Statt eines Gewinns von 55 Milliarden Yen (386 Millionen Euro) erwartet man nun ein Minus in Höhe von 25 Milliarden Yen (176 Millionen Euro).
Der Hauptschuldige ist die letzte Heimkonsole von Nintendo: Die im Herbst 2012 eingeführte Wii U findet deutlich weniger Abnehmer als sich das japanische Traditionsunternehmen ausgerechnet hat. Neun Millionen Geräte wollte man in diesem Geschäftsjahr verkaufen, nach derzeitigem Stand wird es aber nicht einmal ein Drittel dieser Zahl werden, nämlich 2,9 Millionen Konsolen. Beim aktuellsten Handheld 3DS hatte man ebenfalls zu optimistische Prognosen: Statt 18 Millionen erwartet man nun 13,5 Millionen Verkäufe.
Nintendo-Präsident übernahm dafür die Verantwortung, berichtet Reuters, personelle Konsequenzen soll die Gewinnwarnung aber vorerst nicht haben. Das betrifft nicht nur ihn, sondern auch alle anderen Führungskräfte von Nintendo.
Gewinnwarnungen sind auf dem Börsenparkett nichts Ungewöhnliches, das Ausmaß im Falle Nintendos ist aber erstaunlich: Demnach rechnet das Unternehmen derzeit mit einem Umsatz in Höhe von 590 Milliarden Yen (4,1 Milliarden Euro), ursprünglich hatte man mit 920 Milliarden Yen (6,5 Milliarden Euro) gerechnet.
Das hat gravierende Folgen für jene Zahl, die unter dem Strich herauskommen sollte: Statt eines Gewinns von 55 Milliarden Yen (386 Millionen Euro) erwartet man nun ein Minus in Höhe von 25 Milliarden Yen (176 Millionen Euro).
Der Hauptschuldige ist die letzte Heimkonsole von Nintendo: Die im Herbst 2012 eingeführte Wii U findet deutlich weniger Abnehmer als sich das japanische Traditionsunternehmen ausgerechnet hat. Neun Millionen Geräte wollte man in diesem Geschäftsjahr verkaufen, nach derzeitigem Stand wird es aber nicht einmal ein Drittel dieser Zahl werden, nämlich 2,9 Millionen Konsolen. Beim aktuellsten Handheld 3DS hatte man ebenfalls zu optimistische Prognosen: Statt 18 Millionen erwartet man nun 13,5 Millionen Verkäufe.
Nintendo-Präsident übernahm dafür die Verantwortung, berichtet Reuters, personelle Konsequenzen soll die Gewinnwarnung aber vorerst nicht haben. Das betrifft nicht nur ihn, sondern auch alle anderen Führungskräfte von Nintendo.
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