Google unterstützt Windows XP länger als Microsoft
Der Suchmaschinenkonzern Google wird die Unterstützung von Microsofts Betriebssystem Windows XP auch noch fortsetzen, wenn der Support vom Hersteller selbst offiziell längst eingestellt ist.
Wie das Unternehmen mitteilte, soll es mindestens noch bis zum Jahr 2015 Updates und Sicherheits-Patches für die entsprechende Variante des Browsers Chrome geben. Vorerst wird der April des Jahres als Termin festgesetzt, bis zu dem der Support weiterlaufen soll.
Zu diesem Zeitpunkt werden die verbliebenen Nutzer von Windows XP schon längst keine Patches und anderen Support mehr von Microsoft erhalten. Der Software-Konzern will die Unterstützung seines in die Tage gekommenen Betriebssystem im Wesentlichen bereits ein Jahr vorher, am 8. April 2014 einstellen. Da Windows XP immerhin schon im Jahr 2001 auf den Markt kam, will das Unternehmen die verbliebenen Anwender endlich dazu bewegen, auf eine aktuellere Fassung umzusteigen.
Für einige ist dies allerdings auch nicht so problemlos möglich. "Viele Organisationen betreiben noch immer dutzende oder gar hunderte von Anwendungen auf Windows XP und haben Schwierigkeiten damit, zu migrieren. Unser Ziel besteht darin, Chrome für XP-Nutzer durch diesen gesamten Prozess hindurch zu unterstützen", teilte Google mit.
Dabei geht es vor allem darum, die Anwender vor Malware zu schützen. Der Browser hat sich inzwischen längst zum Haupteinfallstor für Schädlinge entwickelt. Insofern ist Googles Ankündigung durchaus sinnvoll. Auch wenn Windows XP selbst keine Patches mehr erhält, mit denen eventuell dann noch gefundene Sicherheitsprobleme behoben werden können, wäre dann zumindest eine Infektion über eine der zahlreichen Webseiten, in die Malware eingebettet wurde, deutlich schwieriger. Trotzdem wird es für die verbliebenen Windows XP-Nutzer langsam aber sicher Zeit, sich um den Umstieg auf ein aktuelleres Betriebssystem zu kümmern.
Zu diesem Zeitpunkt werden die verbliebenen Nutzer von Windows XP schon längst keine Patches und anderen Support mehr von Microsoft erhalten. Der Software-Konzern will die Unterstützung seines in die Tage gekommenen Betriebssystem im Wesentlichen bereits ein Jahr vorher, am 8. April 2014 einstellen. Da Windows XP immerhin schon im Jahr 2001 auf den Markt kam, will das Unternehmen die verbliebenen Anwender endlich dazu bewegen, auf eine aktuellere Fassung umzusteigen.
Für einige ist dies allerdings auch nicht so problemlos möglich. "Viele Organisationen betreiben noch immer dutzende oder gar hunderte von Anwendungen auf Windows XP und haben Schwierigkeiten damit, zu migrieren. Unser Ziel besteht darin, Chrome für XP-Nutzer durch diesen gesamten Prozess hindurch zu unterstützen", teilte Google mit.
Dabei geht es vor allem darum, die Anwender vor Malware zu schützen. Der Browser hat sich inzwischen längst zum Haupteinfallstor für Schädlinge entwickelt. Insofern ist Googles Ankündigung durchaus sinnvoll. Auch wenn Windows XP selbst keine Patches mehr erhält, mit denen eventuell dann noch gefundene Sicherheitsprobleme behoben werden können, wäre dann zumindest eine Infektion über eine der zahlreichen Webseiten, in die Malware eingebettet wurde, deutlich schwieriger. Trotzdem wird es für die verbliebenen Windows XP-Nutzer langsam aber sicher Zeit, sich um den Umstieg auf ein aktuelleres Betriebssystem zu kümmern.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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