Breitband-Preise sanken in 4 Jahren um 82 Prozent
Die Zahl der Internet-Nutzer nimmt weltweit weiterhin stark zu. Die Grundlage dafür bilden schnell sinkende Preise und eine weiter steigende Abdeckung der Weltbevölkerung mit 3G-Mobilfunknetzen.
Das geht aus aktuellen Statistiken der ITU hervor, dem Telekommunikationsverband der UNO. Allein im vergangenen Jahr kamen 250 Millionen neue Internet-Nutzer hinzu. Angesichts der bisherigen Entwicklung sei davon auszugehen, dass zum Ende dieses Jahres 40 Prozent der Weltbevölkerung online sein werden, was etwa 3 Milliarden Menschen entspricht.
Allerdings sind auch noch zahlreiche Probleme zu lösen. So sind weltweit immerhin noch 1,1 Milliarden Haushalte, in denen zusammen 4,4 Milliarden Menschen leben, weiterhin nicht an das globale Netz angebunden. Zu 90 Prozent betrifft dies Menschen, die in Entwicklungsländern leben, hieß es. Allerdings gibt es auch hier eine positive Entwicklung: Der Anteil der vernetzten Haushalte stieg hier von 2008 bis 2013 immerhin von 12 auf 18 Prozent.
Eine wesentliche Grundlage dafür bildet die Preisentwicklung. Eine Analyse über 160 Länder hinweg habe gezeigt, dass die Kosten für einen Breitbandanschluss in den vier Jahren von 2008 bis 2012 um ganze 82 Prozent gesunken sind. In den Entwicklungsländern waren hier jährliche Preissenkungen um durchschnittlich 30 Prozent zu beobachten, hieß es.
Dies hat unter anderem mit dem Ausbau der Backbone-Infrastruktur zu tun. Im letzten Jahrzehnt war es beispielsweise für viele afrikanische Länder nur möglich, über teure Satelliten-Uplinks online zu gehen. Hier brachte die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika einen wichtigen Impuls: Rechtzeitig zu dem Großereignis wurden Unterseekabel an den afrikanischen Küsten entlang bis ganz in den Süden verlegt, wodurch nun auch hier zahlreiche Länder viel günstiger an schnelle Anbindungen kamen.
Noch deutlich schneller als die Zahl der Internet-Nutzer insgesamt ist in den letzten Jahren die der so genannten Digital Natives gestiegen. Unter diesen werden junge Menschen in der Altersgruppe zwischen 15 und 24 Jahren zusammengefasst, die schon mindestens fünf Jahre online sind. 363 Millionen Menschen fallen inzwischen in diese Gruppe - das sind 30 Prozent der jungen Weltbevölkerung und 5,2 Prozent aller Leute auf der Erde.
Allerdings sind auch noch zahlreiche Probleme zu lösen. So sind weltweit immerhin noch 1,1 Milliarden Haushalte, in denen zusammen 4,4 Milliarden Menschen leben, weiterhin nicht an das globale Netz angebunden. Zu 90 Prozent betrifft dies Menschen, die in Entwicklungsländern leben, hieß es. Allerdings gibt es auch hier eine positive Entwicklung: Der Anteil der vernetzten Haushalte stieg hier von 2008 bis 2013 immerhin von 12 auf 18 Prozent.
Eine wesentliche Grundlage dafür bildet die Preisentwicklung. Eine Analyse über 160 Länder hinweg habe gezeigt, dass die Kosten für einen Breitbandanschluss in den vier Jahren von 2008 bis 2012 um ganze 82 Prozent gesunken sind. In den Entwicklungsländern waren hier jährliche Preissenkungen um durchschnittlich 30 Prozent zu beobachten, hieß es.
Dies hat unter anderem mit dem Ausbau der Backbone-Infrastruktur zu tun. Im letzten Jahrzehnt war es beispielsweise für viele afrikanische Länder nur möglich, über teure Satelliten-Uplinks online zu gehen. Hier brachte die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika einen wichtigen Impuls: Rechtzeitig zu dem Großereignis wurden Unterseekabel an den afrikanischen Küsten entlang bis ganz in den Süden verlegt, wodurch nun auch hier zahlreiche Länder viel günstiger an schnelle Anbindungen kamen.
Noch deutlich schneller als die Zahl der Internet-Nutzer insgesamt ist in den letzten Jahren die der so genannten Digital Natives gestiegen. Unter diesen werden junge Menschen in der Altersgruppe zwischen 15 und 24 Jahren zusammengefasst, die schon mindestens fünf Jahre online sind. 363 Millionen Menschen fallen inzwischen in diese Gruppe - das sind 30 Prozent der jungen Weltbevölkerung und 5,2 Prozent aller Leute auf der Erde.
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Christian Kahle
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